Samstag, 24. September 2011

Korrektur eines Scientology Referats von Lerntippsammlung.de

scientology-fakten.de 23.09.2011

Immer wieder suchen Schüler nach Infomaterialien für ein Referat. Oft finden sich in existierenden Referaten auf dem Netz Vorschläge mit falschen Informationen.

Wir haben hier als Beispiel einen Vorschlag der Website Lerntippsammlung.de genommen und dazu eine Stellungnahme/Korrektur verfasst.

Es handelt sich um das Scientology - Referat (8561 Zeichen) für die 8. Klasse vom 19.04.2009.

Der Verfasser des Scientology Referats schreibt anfänglichst, dass es egal ist, als was man Scientology sieht. Seiner Sicht nach würde Scientology eine Gefahr für jeden darstellen und er möchte etwas darüber erzählen, damit andere darüber Bescheid wissen.

Der Aussage nach ist davon auszugehen, dass der Verfasser dieses Scientology Referats zirkulierenden Falschinformationen aufgesessen ist und sich erst gar nicht die Mühe gemacht hat, neutral und ausgewogen über ein Thema zu recherchieren und dann ein Referat über Scientology zu verfassen.

Es folgt eine Gegenüberstellung der Behauptungen des Scientology Referats und Korrekturen/Stellungnahmen mit Einzelnachweisen.

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Sonntag, 11. September 2011

Ursula Caberta präsentiert in Hamburg den Hochstapler Mark Rathbun als hochrangigen „Scientology-Aussteiger“ aus Amerika

scientology-fakten.de 11.09.2011

Wenn es darum geht vermeintliche Insider von Scientology mit zweifelhaftem Ruf nach Hamburg einzufliegen, ist die ehemalige Leiterin der mittlerweile aufgelösten „Arbeitsgruppe Scientology“ nicht zimperlich. Alle Jahre wieder engagiert die Hamburger Innenbehörde auf Kosten der Steuerzahler käufliche Aussteiger, vermeintliche Insider und notorische Hochstapler, damit sie von der von einem reichen Scientology-Gegner mit 75.000 Dollar korrumpierten Amtsträgerin Ursula Caberta für Zwecke der Diskriminierung und Diskreditierung instrumentalisiert werden können. Ein bekanntes Beispiel etwa war Christian Markert der vom SWR im Jahre 2007 als polizeilich gesuchter Betrüger enttarnt wurde.

hre blinde Aggression gegen jegliche Religion und ihre Absicht, den Menschen ihr Recht auf individuelle Spiritualität zu verweigern, treibt immer wahnhaftere Blüten, wie die jüngsten Ausfälle Cabertas gegen integre Persönlichkeiten wie H.P. Kerkeling und die Popsängerin Nena zeigen. Nun lässt sie erneut einen chronischen Lügner und jemanden, der selbst bestätigt, einen Meineid geleistet zu haben und der andere zum Meineid anstiftet, einfliegen: Mark Rathbun, ein ehemaliger Mitarbeiter der Scientology Kirche in den USA, dessen Aussagen aus der Vergangenheit darauf schließen lassen, dass er an Wahnvorstellungen leidet. Er wurde bereits im Jahre 2002 wegen seiner zahlreichen und weitreichenden Verfehlungen innerhalb der Scientology Kirche von allen Ämtern enthoben und wurde vor vielen Jahren aus der Kirche ausgeschlossen. Kurz zuvor verprügelte er einen Scientologen so brutal, dass dieser nur durch das beherzte Eingreifen von fünf Scientologen gerettet werden konnte, die ihn mit Gewalt von seinem Opfer wegzogen. Das ist aber bei weitem noch nicht alles. Gemäß seinen eigenen Aussagen haben seine inkompetenten Aktionen die Kirche mehrere Millionen Dollar gekostet.

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Samstag, 10. September 2011

Eine Religion unter Verdacht

frankenpost.de 10.09.2011

Nach den Anschlägen in New York ändert sich für viele Muslime der Alltag. Ein Ehepaar aus Wunsiedel erhält sogar ungebetenen Besuch der Kripo.

Wunsiedel - An die hehre Absichten der Kripobeamten aus Hof glaubt Wolfgang F. aus einem kleinen Ort bei Wunsiedel noch immer nicht. Es ist einige Tage nach den Terroranschlägen des 11. Septembers 2001, als die beiden Zivilbeamten an der Wohnungstür des Ehepaares F. klingeln. Es ist nur Zerina, Wolfgangs Frau daheim. Die Beamten hätten sich erkundigt, ob die Familie von Nachbarn belästigt werde, weil sie doch eine muslimische Familie sind, erzählt Zerina. "Danach haben sie gefragt, wo sich mein Vater aufhält, und wann er wieder in Deutschland ist." Die junge Frau stammt aus dem Libanon, und ihr Vater war zu jener Zeit, als die Türme in New York fielen, im Urlaub in seinem Heimatland. Für Wolfgang F. ist klar, "dass die Polizisten nicht um uns oder Zerinas Vater besorgt waren. Die haben kontrolliert, ob wir Schläfer sind." Damals ärgerte sich der 1998 zum Islam konvertierte Handwerker über den Polizeibesuch. "Wir Muslime sind nach den Anschlägen in den USA alle unter Generalverdacht geraten. Da hatte es die Polizei sogar nötig, sich unter einem Vorwand Zutritt zu unserer Wohnung zu verschaffen."

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Zehn Jahre 9/11 und die Religion Glaube und die Saat des Bösen

sueddeutsche.de 06.09.2011  

Nach den Anschlägen in New York 2001 wurde die Angst vor dem Terror zu einer Angst vor dem Islam insgesamt. Es manifestierte sich ein Generalverdacht, der später auch gegen andere Religionen gerichtet war. Doch dieses Misstrauen ist fehlgeleitet.

Im Jahr 2006 strahlte das britische Fernsehen eine Dokumentationsreihe aus. Sie hieß "The Root of All Evil", Moderator war der Religionskritiker Richard Dawkins. Die Serie wurde in den britischen Medien offensiv beworben mit einer Anzeige, in der die Skyline von Manhattan zu sehen war, darunter stand: "Stellen Sie sich eine Welt ohne Religion vor!" Vorstellen mussten sich die Menschen nicht viel, denn die Türme des World Trade Centers waren auf diesem Bild deutlich zu sehen. Die Welt geriet aus den Fugen an diesem 11. September 2001 - zum einen wegen des Ereignisses, das derart monströs war, dass es sich bis dahin kaum einer hatte vorstellen können. Zum anderen aber, weil der Feind nicht greifbar zu sein schien. Die CIA zog später in einem Memo den Vergleich, dass man es während des Kalten Krieges mit einem Dinosaurier zu tun gehabt hätte - und nun im Dschungel in ein tiefes Loch mit gefährlichen Tieren gefallen sei.

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