kurier.at 10.10.2011
Weil Mitt Romney Mormone ist, hat sich der evangelikale Prediger Robert Jeffress offen gegen den US-Präsidentschaftskandidaten ausgesprochen.
Er ist Mormone - Es ist Mitt Romneys politische Achillesferse - und nun hat ein politischer Gegenspieler erstmals direkt darauf gezielt. Der populäre evangelikale Prediger Robert Jeffress hat sich offen gegen Romney als Präsidentschaftskandidaten der Republikaner ausgesprochen. Der Grund: Romney ist Mormone. Jeffress tat die Glaubensrichtung als "Kult" ab und empfahl, einen "christlichen Kandidaten" zu wählen.
Der Prediger Jeffress ist ein enger Vertrauter von Romneys derzeit härtestem Gegner im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur, dem texanischen Gouverneur Rick Perry. Der ist selbst ein christlicher Fundamentalist, behauptet etwa, dass alle, die nicht an Gott glaubten, zur Hölle fahren müssten, und hat mit Jeffress gemeinsam sogenannte Gebetstage veranstaltet, an denen bis zu 30.000 Menschen teilnahmen.
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