Freitag, 15. April 2011

Gedanken zu dem Buch "Scientology - Wissen, was stimmt" von Dirk Ritter-Dausend Herausgegeben im Herder Verlag 2010

scientology-verfassungsschutz.de 11.04.2011

Wer sich mit dem Thema Scientology nur ansatzweise auskennt, ist schockiert wegen der vom Steuerzahler mitfinanzierten Verbreitung von Halbwissen in Form des soeben erschienenen Büchleins "Scientology - Wissen, was stimmt".

Verfasst wurde es von einem Beamten aus dem Umfeld des Verfassungsschutzes. Wer etwas Neues erwartet, ist bitter enttäuscht. Stattdessen schimmert durch jeden Absatz eine von oben verordnete Betonkopf-Mentalität, die jedes positive Wort über die Scientologen verbietet. Gedanklich hängt der Schreiber in den 70er Jahren fest, als die etablierten Kirchen sich der neu erwachsenden Glaubenskonkurrenz mit eiligst eingesetzten "Sektenpfarrern" zu erwehren versuchten. Ein Vergleich mit den amtskirchlichen Pamphleten, die schon damals alle Anzeichen von Hetzschriften aufwiesen, legt die Vermutung nahe, dass der Schreiber eigene denkerische Kreativität weitgehend ausgeblendet hat.

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