Nachrichten über Promis, Religion und Menschenrechte
Montag, 26. April 2010
"Was Graz glaubt" zeigt religiöse Vielfalt in Graz
Woran und wie glauben die Bewohner der steirischen Landeshauptstadt? Einblicke in die Glaubenswelt der Grazer gibt eine neue Publikation des Tyrolia Verlags. Die Grazer Theologin Anna Strobl hat zwei Jahre recherchiert und dann die rund 100 religiösen Verbindungen um eine Selbstdarstellung gebeten. Nachzulesen sind sie nun in dem rund 600-seitigen Nachschlagewerk "Was Graz glaubt".
Eines zeigt sich in der Publikation, die am 27. April an der Universität Graz öffentlich präsentiert wird, ganz deutlich: Das Angebot am religiösen Markt in der zweitgrößten Stadt Österreichs ist groß. So stellt der vorliegende Band nicht nur die großen Weltreligionen vor, sondern auch evangelikale und charismatische Gemeinden und religiös-spirituelle Zentren, die eher esoterischen Gemeinschaften zuzurechnen sind. Auch problematische Bewegungen, denen viele den religiösen Gehalt generell absprechen, wie Scientology und die Vereinigungsbewegung des Sun Myung Mun hatten die Möglichkeit der Selbstdarstellung mit entsprechenden Vorgaben.
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Sonntag, 25. April 2010
Urteil zu Aufarbeitung des Massakers von Katyn in Russland
In Russland könnte in die rechtliche Aufarbeitung des Massakers an polnischen Offizieren in Katyn vor 70 Jahren bald wieder Bewegung kommen. Der Oberste Gerichtshof Russlands fällte am Mittwoch nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Memorial ein wichtiges Urteil bezüglich eines eingestellten Ermittlungsverfahrens der Militär-Staatsanwaltschaft.
Nachdem ein Gericht in Moskau eine Klage von Memorial im vergangenen Jahr abgewiesen habe, müsse es sich nun erneut mit dem Fall beschäftigen.
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Samstag, 24. April 2010
Seltsame Fußballer: "Voodoo-Horst" und der Gartenstuhl
Penis-Kunststücke, Weltuntergang und ein Trainer, der auf die Kraft des Gartenstuhls setzte: Manch ein Glaube oder Irrglaube treibt Menschen zu ziemlich seltsamen Dingen. Das Magazin "11FREUNDE" hat die Top Ten der entrücktesten Fußballer zusammengestellt.
1. Herz der Sonne
Lars Elstrup war einst ein herausragender dänischer Fußballer. 1991 rettete er mit seinen Toren Luton Town vor dem Abstieg, 1992 wurde er Europameister. Doch dann trat er der Sekte "Solens Hjerte" ("Herz der Sonne") bei. Elstrup änderte seinen Namen in "Darando", was so viel heißt wie "Fluss, der ins Meer fließt", und zog mit 20 Jüngern auf die Insel Fünen. Später wurde er aus der Sekte geworfen, weil er sich in der Fußgängerzone in ein Seil eingewickelt hatte und Schuljungen Kunststücke mit seinem Penis vorführte. Das wahre Gesicht der Sekte hatte Elstrup da schon erkannt: "Sie sind unmenschlich, und sie haben sogar Devi, meinen Dachshund, gestohlen. Ich werde vor dem Europäischen Gerichtshof klagen."
2. Hare Krishna
Miljenko Kovacic beendete 1998 seine Karriere. Als Mitglied der Hare Krishna hatte er die verderbende Wirkung des schnöden Mammons erkannt: "Geld ist die Wurzel allen Übels." Die Verantwortlichen seines Clubs Brecia Calcio versuchten ihn zwar zur Rückkehr zu überreden, doch sie hatten keinen Erfolg. Kovacic ließ den Funktionären ausrichten: "Ich möchte beten, Felder pflügen und Kühe melken. Mein Großvater wird mir dabei helfen."
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Wie hast du's mit der Religion, Europa?
Ein Interview mit dem französischen Islamexperten Olivier Roy
Der französische Politologe Olivier Roy zählt zu den herausragendsten Islamexperten in Europa. Sein neues Buch, «Heilige Einfalt – Über die politischen Gefahren entwurzelter Religionen», erscheint demnächst auf Deutsch. Eren Güvercin befragte ihn zu aktuellen Themen in der Debatte um den Islam.
Die Mehrheit der Schweizer Wähler hat sich unlängst für ein Minarettverbot ausgesprochen; in Frankreich und Belgien diskutiert man das Verbot von Burkas; auch in Deutschland ist der Islam ein Dauerthema. Was irritiert die Europäer so sehr an religiösen Symbolen oder «fremden» Religionen?
Die Debatte in Europa hat sich in den letzten 25 Jahren vom Thema Immigration auf die sichtbaren Symbole des Islam verlagert. Das bedeutet, dass sogar die Gegner der Immigration mittlerweile zugestehen, dass die zweite oder dritte Einwanderergeneration sich hier auf Dauer niedergelassen hat und dass damit auch der Islam in Europa Wurzeln schlägt.
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Sonntag, 18. April 2010
Ehemalige Heimkinder enttäuscht vom Runden Tisch
Neuer Streit um Entschädigungen für misshandelte Insassen - Augsburger Bischof Mixa nach weiteren Prügelvorwürfen unter Druck
Berlin - Es waren nur 250 Demonstranten, aber ihr Protest stellt ein Prestigeprojekt deutscher Unrechtsbewältigung infrage. Ehemalige Heimkinder zogen am Donnerstag durchs Berliner Regierungsviertel und machten ihrem Unmut über den "Runden Tisch Heimerziehung" Luft, der gestern auf seiner siebten nicht öffentlichen Sitzung die Misshandlungen und die weit verbreitete Entrechtung von Kindern in bundesdeutschen Heimen der 50er- und 60er-Jahre weiter aufarbeiten sollte.
Doch diese Aufarbeitung funktioniert nicht, beklagten die ehemaligen Heimkinder bei ihrer Demonstration. Die Misshandlungen an Zehntausenden von Kindern würden bagatellisiert, und die Moderatorin des Runden Tisches, die frühere Bundestagsvizepräsidentin Antje Vollmer (Grüne), sei für den Posten nicht geeignet. "Frau Vollmer ist als Moderatorin des Tisches nicht neutral, weil sie eine Kirchenfrau ist", sagte Monika Tschapek-Güntner, Vorsitzende des Vereins ehemaliger Heimkinder (VeH), der WELT. Viele jener Heime standen damals in kirchlicher Trägerschaft, weshalb Vollmer, studierte Theologin mit guten Kontakten zur evangelischen Kirche, am Runden Tisch nicht überparteilich agieren könne, zumal bei Entschädigungsforderungen an die Kirchen.
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Kein christlicher Staat
interview mit Adrian Loretan
Die Schweiz zankt sich um Minarette und Friedhöfe, Knabenbeschneidung und Ganzkörperkleidung. Zeit, das Verhältnis zwischen Staat, Religion und Menschenrechten neu zu deuten – mit dem Menschenrechtsexperten und Staatskirchenrechtler Adrian Loretan.
TACHLES: Der UN-Menschenrechtsrat in Genf hat auf Initiative der islamischen Staaten eine Resolution verabschiedet, die die Diffamierung von Religion verurteilt und den islamischen Rechtskodex, die Scharia, unter Menschenrechtsschutz stellt. Das erscheint absurd.
ADRIAN LORETAN: Diese Resolution wird auch von muslimischen Stimmen kritisiert, das sollte man nicht vergessen. Aber Sie haben Recht: Es ist nicht möglich, sich auf die Religionsfreiheit zu berufen, um die Menschenrechte so radikal einzuschränken. . Religionsfreiheit gibt es immer nur im Kontext der Grundrechte, und diese sind die Basis des säkularen Rechtsstaats. Wird diese Basis aufgegeben, sehe ich den Religionsfrieden gefährdet. Diese Institution, der Rechtsstaat, hat Europa nach den Religionskriegen befriedet.
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China: Die Höhlen der zehntausenden Buddhas
Tausende Buddhas schmücken Chinas Höhlenkathedralen. Die Monumente alter Geschichte waren nach der Kulturevolution jahrzehntelang überflüssig, heute wachen Uniformierte über die Skulpturen.
Der Eingang der Höhle Nummer fünf ist viel zu schlicht, als dass man dort im Dämmerlicht der Grotte einen Schatz vermuten könnte. Natürlich weiß der eine oder andere Besucher, der sich auf die Reise vorbereitet hat, dass die Sandsteinhöhlen nahe der Stadt Datong 1500 Jahre alte Skulpturen bergen. Die Dimension des Buddha Sakyamuni in Höhle Nummer fünf aber ist überwältigend.
Von siebzehn Metern Höhe starrt er auf den Besucher herab. Ich nähere mich ganz leise, will seine Ruhe gar nicht stören – schaut er nun verächtlich böse oder buddhistisch gelassen? Jeder wird wohl seine eigene Interpretation des Blickes finden, das Gefühl von Ehrfurcht und Beklemmung aber beschleicht jeden, der in Höhle Nummer fünf verweilt.
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Freitag, 16. April 2010
Wie das Turiner Grabtuch die Massen verzaubert

Fotonegativ der Aufnahme des Turiner Grabtuches mit dem auffallend schmalen Gesicht ohne Ohren; Quelle: upload.wikimedia.org
Von Paul Badde welt.de 14.04.2010
Über eine Million Menschen haben sich angemeldet, 20.000 Reisebusse fahren täglich nach Turin. Das mysteriöse Grabtuch, das der Überlieferung nach den Leichnam Jesu bedeckt haben soll, fasziniert die Massen. Man könnte es für einen genialen Befreiungsschlag der katholischen Kirche halten.
Das Antlitz auf dem Grabtuch ist kaum mehr als ein Schatten. Doch in diesen Tagen wird es in Turin bewacht, als besuche gerade der Präsident der Vereinigten Staaten die Stadt. „Nein“, sagt ein Pilger in der langen Menschenschlange vor der Basilika San Giovanni Battista, „es ist ein König!“
Der Verdacht liegt nahe, die Ausstellung für einen genialen Befreiungsschlag der katholischen Kirche in der Stunde ihrer größten Krise zu halten, wäre sie nicht schon vor Jahren geplant gewesen
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Mittwoch, 14. April 2010
Japan: Ehefrau und Tochter eines Shinto-Priesters wurden an Ostern getauft
Inspiriert durch Mutter Teresa
TOKYO/ROM, 4. April 2010 (ZENIT.org).- Die Frau und Tochter eines Shinto-Priester haben in Japan in der Osternacht die heilige Taufe empfangen, berichtete Eglises d'Asie, die Agentur des Pariser Amts für auswärtige Missionen.
Am 3. April wurden Miyuki Ito, 38, und ihre Tochter, Kotono, 5, als eine von tausenden Katechumenen auf der ganzen Welt im katholischen Glauben getauft. Die Feier wird in der Pfarrkirche von Yonezawa, einer Stadt in der Präfektur Yamagata, knapp 300 Kilometer nördlich von Tokyo stattfinden.
Ihre Situation ist dennoch ungewöhnlich. Miyuki ist die Frau eines Shinto-Priesters in einem Land, wo Katholiken nur 1 Prozent der Bevölkerung ausmachen. „Mein Haus ist ein Shinto-Schrein, und ich arbeite als ein „Miko", als Assistentin eines Shintopriesters", sagte sie gegenüber der Agentur Ucanews.
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Südkoreas Katholiken haben sich in fünf Jahren fast verdoppelt
Flagge von Südkorea; Quelle: upload.wikimedia.org
katholisches.info 23.03.2010
(Seoul) Die katholische Kirche Südkoreas wächst. Allein im vergangenen Jahr nahm die Zahl der getauften Katholiken um fast drei Prozent zu. Nach Angaben der südkoreanischen Bischofskonferenz beträgt der Katholikenanteil inzwischen zehn Prozent an der Bevölkerung Südkoreas, das sind mehr als fünf Millionen Gläubige. Die Zunahme gegenüber dem Vorjahr beträgt mehr als 130.000 Getaufte.
Auch die Zahl der Berufungen wächst. Der südkoreanische Klerus zählt heute 4204 Priester. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein Zuwachs von 188 Priestern. 3477 von ihnen sind Diözesanpriester, 726 Ordenspriester oder Missionare. In den Priesterseminaren bereiten sich derzeit 1413 Kandidaten auf die Priesterweihe vor. Die Zahl der Ordensfrauen stieg auf 10401 mit einer Zunahme von 186.
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Juliette Lewis: Von Scientology gerettet

Juliette Lewis; Quelle: photobucket.com
gala.de 09.04.2010
Juliette Lewis ist überzeugt, dass Scientology sie gerettet habe.
Die Sängerin und Schauspielerin ist 1996 zu dem viel diskutierten Science Fiction-Glauben konvertiert, um ihre Drogensucht zu überwinden. Sie versteht partout nicht, warum die Scientologen ständig kritisiert werden und ist besonders bestürzt darüber, dass dem berühmtesten Anhänger Tom Cruise so viel Häme entgegengebracht wird.
"Es wurde so obszön darüber berichtet", beschwert sich Lewis. "Dabei ist es auf gesundem Menschenverstand begründet und beinhaltet ganz grundlegende Dinge wie die Kraft der Kommunikation, um Probleme aus der Welt zu schaffen. Es ist eine fortschrittliche Religion, die viel Wissen beinhaltet. Man kann jüdisch oder buddhistisch oder eben Scientologe sein. Die Leute begreifen das alles nicht. Mir tut Tom Cruise so leid für den Spott, den er abbekommt. Er ist so ein großzügiger, hilfsbereiter Mensch."
Der vollständige Artikel kann hier nachgelesen werden.
Presseschau zum Thema
Juliette Lewis: Von Scientology gerettet Juliette Lewis ist überzeugt, dass Scientology sie gerettet habe celebrity-stars.de 09.04.2010
Juliette Lewis saved by Scientology stuff.co.nz 10.04.2010
Juliette Lewis broni scjentologów Wirtualna Polska 09.04.2010
Sonntag, 4. April 2010
ARD-Film: Scientology äußert sich bei Kukksi
KUKKSI-EXCLUSIV
Hamburg / Berlin. Am Mittwoch wurde der Scientology-Film “Bis nichts mehr bleibt” in der ARD ausgestrahlt. Kukksi geht dem Thema nach: Während sich die Diskussionsrunde “Hart aber fair” am Mittwoch zur Schmuseveranstaltung zwischen dem Scientology-Pressesprecher Jürg Stettler und Moderator, sowie evangelischer Pfarrer Jürgen Fliege entwickelt hat, haben wir nachgefragt: Wir führen Interviews mit Scientology-Aussteigern, welche nächste Woche wahrscheinlich schon veröffentlicht werden. Kukksi hört sich jede Seite an und hat auch um eine Stellungnahme von Scientology gebeten, die wir von der Vorsitzenden der Scientology Kirche Berlin, Sabine Weber, bekommen haben. Sabine Weber war am Mittwoch im ORF2 direkt nach dem Spielfilm im Fernsehen zu sehen.
Der Film zu Scientology hat eine neue Debatte in Deutschland ausgelöst. Scientology steht derzeit massiv in Kritik, Bayern strebt ein Verbotsverfahren der Organisation an. Aktuell gibt es in der Bundesrepublik noch keine Mehrheit für ein Verbot für Scientology, doch räumte der bayerische Innenminister ein, dass dies im Kreise der Innenminister wohl wieder zur Diskussion stehen wird. Das Drama “Bis nichts mehr bleibt”, das am Mittwochabend einem Millionenpublikum gezeigt wurde, hat vielerorts Diskussionen ausgelöst und versucht, die Gefahren nahezubringen.
* Stellungnahme zum ARD-Film “Bis nichts mehr bleibt”
1. Zunächst einmal zieht sich die Darstellung von Scientologen als grinsende, gefühlskalte und lieblosen Robotter durch den gesamten Film. Es wird suggeriert, dass unsere Mitglieder im Laufe ihres Erlösungsweges stetig an Kälte und Gefühllosigkeit hinzugewinnen, während ihr Lächeln zunehmend festfriert. Dies ist ein direkter Angriff auf die Menschenwürde sämtlicher Scientologen und ich halte ihn für zutiefst menschenverachtend. Kein Scientologe würde sich einer solch faschistoiden und gefühlskalten Gemeinschaft auch nur eine Sekunde lang anschließen.
2. In dieses menschenverachtende Menschenbild passt auch die Darstellung, dass Kindern jede Liebe verweigert wird und diese in der Folge ebenfalls zu kleinen Robottern verkommen. Auch hier handelt es sich um eine überaus bösartige und menschenverachtende Suggestion. Die Liebe zu einem Kind und die kindgerechte Behandlung ist ein Schlüsselfaktor im Umgang mit ihnen. Es ist Teil unserer Lehre, Kinder mit dem GLEICHEN RESPEKT zu behandeln, wie einen Erwachsenen, d.h. dass man sie ernst nimmt, ihre Ängste, ihre Gefühle und ihre Bedürfnisse. Hubbard war strikt gegen die Erziehungsmethoden der Vergangenheit, bei denen man dazu tendierte Kinder wie “kleine Hunde” abzurichten. Er wollte Kinder mit Liebe und Respekt behandelt sehen, wobei man ihre Freiheit und Selbstbestimmung so wenig wie möglich einschränkt.
3. Alle Auditing-Prozesse und Übungen im Film sind verfälscht dargestellt und hätten in dieser Form keinerlei Nutzen für irgendjemanden, im Gegenteil. Es bestehen gewisse Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Übungen, mehr jedoch nicht.
4. Im Auditing wird niemals geschrieen. Auditing funktioniert nur bei absolutem Vertrauen zwischen den beiden beteiligten Personen. Dazu gehört auch menschliche Wärme. Alle Informationen werden grundsätzlich vertraulich behandelt. Ein Verstoß gegen diese Regel wird disziplinarisch schwer geahndet und kann zum Ausschluss aus der Kirche führen.
5. Kritik mit konkreten Angaben wird in Scientology als konstruktiv angesehen und eben NICHT abgelehnt. Es gibt in jeder Kirche mindestens fünf Anlaufstellen, an die man sich bei Beschwerden wenden kann und soll. Die kontinuierliche Reform innerhalb der Kirche gehört ebenso zu unserem Glaubenskonzept, wie bei dem Erlösungsweg eines Einzelnen.
6. Die Geschichte, auf der dieser Film basieren soll, hat sich komplett anders zugetragen. Sehen Sie dazu unsere Dokumentation unter www.scientology-tv.de. Tatsächlich bilden die Weltanschauungs- und Sektenbeauftragten den Hauptfaktor, warum Konflikte innerhalb von Familien entstehen, die sich scheinbar NICHT mehr lösen lassen, so auch im Falle der Familie von Rönn. In dem Moment als sich Ursula Caberta einschaltete bildeten sich unüberwindbare Fronten, die dazu führten, dass das Familiengericht das Sorgerecht schließlich der Mutter zusprach und die Familie vollständig zerbrach.
Der vollständige Artikel kann hier nachgelesen werden.
Donnerstag, 1. April 2010
Stellungnahme zu „Undercover bei Scientology“ vom Stern (Fredy Gareis) 15.05.2008
Stellungnahme der Scientology Kirche zu den Veröffentlichungen von stern online, Stern TV und vom stern Magazin
Am 22. November 2007 begab sich der Journalist Fredy Gareis unter dem Decknamen Thorsten Brock in die Scientology Kirche Berlin e.V., um sich als vorgebliches Mitglied aufnehmen zu lassen und 5 Monate lang eine Mitgliedschaft vorzutäuschen.
Nach ganzen 5 Monaten „undercover Recherche“ deckt der Journalist das Folgende auf:
- Das ein Kurs 90,50 Euro kosten kann.
- Thorsten Brock spricht selbst von „Kirche“ und „Religion“ und möchte die „Brücke der Erleuchtung“ erreichen, so erklärt er es stern online.
- Wenn ein Scientology-Gemeindemitglied mit der Kirche Termine vereinbart und Versprechungen macht, wird von hauptamtlichen Mitgliedern nachgefragt, wenn diese nicht eingehalten werden.
- Auch wenn ein Gemeindemitglied arbeitslos ist, wird nach Lösungen gesucht, wie es die Scientology-Lehre trotzdem weiter studieren kann.
weiterlesen...Stellungnahme zur Johannes B. Kerner Show (JBK) "Das System Scientology"
Johannes B.Kerner Show - Das System Scientology
scientology-fakten.de 31.03.2010
Hintergrund: Im Herbst 08 kontaktierte die Redaktion der JBK-Show die Scientology Kirche und informierte dass sie eine Sendung zum Thema Scientology machen wolle. Drei Gegner, 2 Scientologen und eine neutrale Person. Die Show hätte im November stattfinden sollen….wir baten um eine Verschiebung in den Dezember hinein. Dies wurde akzeptiert, die Sendung dann aber auf einen nicht näher genannten Zeitpunkt verschoben.
Im Januar erfuhren wir von dritter Seite, dass eine neue Sendung geplant sei. Als wir anriefen wurde uns mitgeteilt dass nun nur eine Sendung mit drei Gegnern geplant sei. Sie schlugen uns vor, ein paar kurze Statements zu spezifischen Vorwürfen zu filmen, die dann von den Gegnern diskutiert werden sollten. Wir bestanden auf Live Teilnahme, waren dann aber unter bestimmten Bedingungen bereit ein paar Clips zu filmen (diese Bedingungen lauteten: Sendung sollte 20 Minuten dauern, wir würden 5 Minuten lang gefilmt Stellung beziehen können und JBK hätte noch einen neutralen Experten eingeladen). Kurz vor dem Filmtermin sagten wir ab, da es verschiedene Ungereimtheiten gab. Von dritter Stelle erfuhren wir, dass JBK von Anfang an eigentlich eine ganz-stündige Sendung geplant und bereits 4 Gegner ins Studio eingeladen hatten, eine neutrale Person hatten sie auch noch nicht gefunden. Wir machten klar, dass wir auf mindestens zwei Personen von Scientology in der Liveshow bestehen müssen. Dies wurde von JBK klar abgelehnt.
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