Nachrichten über Promis, Religion und Menschenrechte
Dienstag, 30. März 2010
Benutzung von „ehemaligen Mitgliedern“ oder „Aussteigern“ in der Berichterstattung
Mit Hilfe von Gerüchten und Vermutungen, bestätigt durch vermeintliche „Augenzeugen“ oder „ehemalige Mitglieder“, wurden aufstrebende Individuen und Bewegungen seit Jahrtausenden bekämpft und oftmals vernichtet. Etablierte Gruppen verteidigen ihre Positionen und Privilegien gern mit dem Instrument des kunstvoll verschleierten Rufmords.
Angebliche „Augenzeugen“ sind für diese Taktik unerlässlich. Auf diese Weise entstand in den 1970er Jahren ein Markt für „Ex-Mitglieder“ oder „Aussteiger“ aus neu-religiösen Gruppen, der von den Weltanschauungsbeauftragten der Amtskirchen geschaffen, herangezüchtet und gepflegt wurde. Je unbekannter die Gruppe, um so obskurer die Vorwürfe und Behauptungen. Das professionelle „Ex-Mitglied“ einer religiösen Minderheit hat in Deutschland auch heute noch ein aufregendes Leben vor sich. Gepflegt und aufgebaut von religiös-weltanschaulichen Gegnern, begehrt von Journalisten, Fernsehstationen und aufstrebenden Politikern ohne Thema, werden sie belohnt, geliebt, beschützt und nicht selten gut bezahlt. Wer schnell und gefahrlos Karriere machen möchte, der wird heutzutage „Ex-Mitglied“ oder Sekten-Gegner.
Auszug aus einem Beitrag im Deutschlandradio Kultur vom 27. Juli 2009. Frage der Journalistin Ulrike Timm: „... man muss kein Freund von Scientology sein, um zu vermuten, dass da persönliche Rechnungen offen waren und heftigst nachgetreten wird. Sind beide [ehemalige Scientologen] vollkommen glaubwürdig?“
Die erwartungsgemäße Antwort von Ursula Caberta, Leiterin der Hamburger AGS und Scientology-Gegnerin seit den frühen 1990er Jahren: „Natürlich sind sie glaubwürdig, alle Aussteiger aus Scientology sind glaubwürdig, ... Die sind glaubwürdig, die sind absolut glaubwürdig, wie alle Aussteiger mit ihrer Geschichte, die sie in Scientology erlebt haben, immer glaubwürdig waren.“
Hier einige ausgewählte Beispiele, die Ursula Caberta persönlich kennengelernt hat.
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Scientology Kirche reagiert mit eigenem Film zum geplanten ARD Spielfilm
Auf eigenem Videokanal und mit neuen Webseiten sollen Fakten und Hintergründe aufgezeigt werden. Schwere Manipulationsvorwürfe gegen Hamburger Senatsangestellte; eine Klage ist in Vorbereitung.
An einer Pressekonferenz hat die Scientology Kirche am Donnerstag einen eigenen 40-minütigen Dokumentationsfilm vorgestellt, der Hintergründe zum geplanten Spielfilm der ARD zeigt.
Der ARD Film zeigt ein Sorgerechtsdrama, das aber tatsächlich ganz anders abgelaufen ist. In Interviews mit der Mutter und dem Sohn wird ersichtlich, dass die Kontakte zwischen Vater (Ex Mitglied der Scientology Kirche) und dem Sohn gut geklappt hatten bis zu dem Zeitpunkt als die Hamburger Senatsangestellte Ursula Caberta sich eingemischt hat.
Mit verschiedensten Intrigen und Einflussnahmen versuchte sie vergeblich den Kontakt von Mutter und Sohn zu unterbinden. Gericht und Jugendamt stellten sich dem aber entgegen. Scientology wirft den Autoren des ARD-Filmes vor, die Recherchen nur einseitig durchgeführt zu haben und von Caberta manipuliert worden zu sein. Zahlreiche Szenen im Film sind schlicht falsch. Die ARD verletzt damit verschiede Programmrichtlinien.

Der Film der Scientology Kirche wird in Kürze auf einem neuen Videokanal(siehe Bild oben) aufgeschaltet (http://www.scientology-tv.de/). Die Scientology Kirche will damit der Öffentlichkeit die Möglichkeit geben, alle Fakten zu sehen und sich dann ein eigenes Bild zu machen. Weitere Filme mit Hintergrunddaten sind geplant.
Anhand eines weiteren Beispiels (Stern TV hatte einen völlig erfundenen Aussteiger präsentiert und musste den Film vom Netz nehmen) zeigte die Scientology Kirche auf, dass auch dort Ursula Caberta den Fall „vermittelt“ hatte.
Die Scientology Kirche wird noch diese Woche bei der Stadt Hamburg (Arbeitgeberin von Ursula Caberta) eine Aufforderung zur Anerkenntnis der Schadensersatzpflicht dem Grunde nach einreichen. Falls dies nicht anerkannt wird, will sie die Anerkenntnis gerichtlich durchsetzen.
Bereits wurden 8 von insgesamt 22 angeblichen Aussteiger-Fällen im Detail dokumentiert. Dabei hatte Caberta angebliche Aussteiger mit falschen Stories präsentiert, ein Forum geboten und diese an verschiedene Medien und Behörden vermittelt. Die genaue Schadensersatzsumme wird später nachgereicht werden.
Die Scientology Kirche hat in den letzten Tagen auch verschiedene Websites(siehe Bilder unten) kreiert, die Fakten zu Scientology und zur Kontroverse in Deutschland präsentieren.

http://www.scientology-fakten.de/
http://www.scientology-verfassungsschutz.de/
Sonntag, 28. März 2010
Islam: Proteste gegen Moscheebau in Warschau

Im Jahre 2009 regten sich die Gemüter in Europa, als es die Anti-Minaretten Kampagne in der Schweiz gab. Doch nicht nur in der Schweiz gibt es Wiederstand, sondern auch im Nachbarland Polen gibt es Proteste gegen den Moscheebau in Warschau, wie die untenstehende Nachricht zeigt.
Epoch Times Deutschland online 27.03.2010
Warschau (apn) Dutzende Menschen haben am Samstag in Warschau gegen den geplanten Bau einer zweiten Moschee in der polnischen Hauptstadt protestiert. Die Demonstranten versammelten sich am Bauplatz der Moschee am Stadtrand und riefen Parolen wie „Radikaler Islam, nein danke“. Auf Plakaten hieß es „Stoppt die Radikalen“ und „Politischer Islam ist eine Bedrohung für Europa“.
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Samstag, 27. März 2010
Zeitung: Conseil d'État rät von generellem Burka-Verbot ab
Frauen mit Burka; Quelle: jadedhaven.files.wordpress.comde.news.yahoo.com 27.03.2010
Das oberste französische Verwaltungsgericht will der Regierung einem Zeitungsbericht zufolge keine Empfehlung zu einem generellen Burka-Verbot geben. Der Conseil d'État in Paris habe seine von Premierminister François Fillon in Auftrag gegebene Einschätzung zu einem gesetzlichen Verbot des Ganzkörperschleiers am Freitag fertiggestellt und sehe darin von der Möglichkeit eines generellen Verbots ab, berichtete die Zeitung "Le Figaro" am Samstag. Dies habe das oberste Verwaltungsgericht, das die Regierung in Rechtsfragen berät, mit dem Verweis auf mögliche "Störungen der öffentlichen Ordnung" begründet.
Die Weltverschwörer: Was Sie eigentlich alles nie erfahren sollten
Buch - Die Weltverschwörer: Was Sie eigentlich alles nie erfahren sollten (Gebundene Ausgabe); Quelle: ecx.images-amazon.comfalter.at 24.03.2010
Rezension
Die Welt der Verschwörungen
Verschwörungstheorien machen schon allein deswegen Spaß, weil sie eine komplexe Welt einfach erklären. Der Freimaurer-Forscher Helmut Reinalter geht den Theorien auf den Grund: Welche Funktion spielt das Konspirative in der Gesellschaft? Verschwörungstheorien waren ursprünglich eine Reaktion auf die Aufklärung und die Französische Revolution. Sie bieten nicht nur für alle existenziellen Probleme eine einfache Lösung, sondern sind auch Werkzeug dafür, Urängste des Menschen zu manipulieren.
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Donnerstag, 25. März 2010
Scientology gegen ARD: "Geschichten, die vorne und hinten nicht stimmen"
Weil die ARD einen Spielfilm über einen Scientology-Aussteiger gedreht hat, sehen sich die Scientologen in der Defensive: Sie streben eine Schadensersatzklage gegen die Stadt Hamburg an - und haben einen Gegenfilm zum ARD-Werk gedreht.
Die Interview-Partner sind nur von hinten zu sehen. Vor ihnen auf einem Leder-Sofa sitzt Frank Busch, ein großer, schlanker Mann im dunklen Anzug. Alles sieht vertrauenserweckend aus, wenn auch ein wenig improvisiert. Es geht um einen acht Jahre alten Sorgerechtsstreit. Busch, Scientology-Pressesprecher in Hamburg, kennt die Antworten seiner Gesprächspartner schon. Trotzdem verhaspelt er sich manchmal. So reagiert die selbsternannte Kirche auf ein TV-Drama, das die ARD am 31. März um 20.15 Uhr senden will. Unter dem Titel "Bis nichts mehr bleibt" geht es dort um das Schicksal eines Aussteigers, darum, wie Scientology sein Leben und das seiner Familie zerstört hat.
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Mittwoch, 24. März 2010
Alkohol? - Kenn dein Limit! - BZgA
Dieses Video zeigt, anhand von 4 jugendlichen, was passieren kann, wenn der Alkoholkonsum außer Kontrolle gerät. Ich lege jedem das Video ans Herz. Pro Jahr kommen unzählige Menschen ums Leben oder behalten bleibende Schäden und dass nur wegen einem, dem Alkohol.
Dieses Video geht an alle, die gerne und viel Alkohol trinken!
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Dienstag, 23. März 2010
Als die Heilsarmee verboten wurde
Von Martin Huber tagesanzeiger.ch 13.03.2010
Am Wochenende feiert die Heilsarmee in Zürich ihr 125-Jahr-Jubiläum. Sie blickt auf eine bewegte Gründungsgeschichte zurück: Aus Furcht vor Unruhen beschlossen die Behörden 1885 ein Verbot.
Dass die Heilsarmee in Zürich mit offenen Armen empfangen wurde, kann man nicht behaupten. Im Gegenteil: Der 1865 in London gegründeten christlichen Bewegung wehte Ende des 19. Jahrhunderts an der Limmat ein rauer Wind entgegen. Den ersten Gottesdienst musste sie im Estrich einer Hundedressuranstalt in Schlieren durchführen, und kaum in der Stadt Zürich angekommen, wurde sie verboten, wie Walter Bommeli berichtet. Der Heilsarmee-Major hat zum 125-jährigen Bestehen der Zürcher Heilsarmee deren Geschichte recherchiert und alte Dokumente zusammengetragen.
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Sonntag, 21. März 2010
Kirstie Alley dementiert Scientology-Diät
Kirstie Alley wehrt sich jetzt gegen Gerüchte, dass ihre aktuelle „Organic Liaison LLC“-Diät teil des Scientology-Programms sei: „Organic Liaison ist nicht an die Scientology Kirche oder das Institut für Scientology angegliedert“, so Kirstie Alley in einem Interview.
Kirstie Alley hat die „Organic Liaison LCC“ Diät selbst ins Leben gerufen. Die Hollywood Schauspielerin hat damit ein Programm erfunden, das ähnlich wie „Wheight Watchers“ funktioniert.
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Kukksi-Interview mit Scientology
KUKKSI-EXCLUSIV
INTERVIEW. Im September 2009 hat Kukksi mit der Vize-Vorsitzenden der Scientology Kirche e.V, Sabine Weber, ein Interview in der Otto-Suhr-Allee in Berlin geführt. Zwecks großer Kritik wurde das Interview bis dato noch nicht veröffentlicht, da es bereits im Vorfeld starke Kritik an dem Interview gab. Kukksi hat sich doch entschlossen, dass Interview mit Scientology zu veröffentlichen. Hinweise zu dem Live-Gespräch gibt`s am Ende des Interviews. Die Fragen stellten Astrid Albrecht-Sierleja und Oliver Stangl.
* DAS INTERVIEW
Kukksi I Astrid Albrecht-Sierleja: […] Ich wollte nochmal verdeutlichen, wir sind hier und stellen Fragen, selber formuliert, aber auch von Besuchern und wir sind hier in neutraler Funktion auf einer ganz neutralen Ebene, dass wollte ich dann nur nochmal zum Ausdruck bringen. […]
Was ist Scientology?
* a) Wirtschaftsunternehmen
* b) Religion, bzw. Kirche
* c) Sekte
* d) gemeinnütziger Verein.
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Samstag, 20. März 2010
Menschenrechtsverein fordert Entlassung von Prof. Hans-Jürgen Möller, dem Direktor der Münchner Uni-Psychiatrie!
Mitglieder der Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte Deutschland e.V. (KVPM) übergeben heute (Dienstag, den 09.03.2010) dem Präsidenten der Münchener Ludwig-Maximilians-Universität, Prof. Bernd Huber, eine Forderung den Direktor der LMU Psychiatrie, Prof. H.-J. Möller mit sofortiger Wirkung zu entlassen.
Bernd Trepping, Präsident der KVPM Deutschland e.V. sagt, Psychiatriepatienten seien in Gefahr, da Psychiatrie-Chef Prof. Möller nicht zu erkennen gäbe, kompromisslos hinter der Einhaltung der international vom Weltärztebund verabschiedeten Deklaration von Helsinki zum Schutz von Patienten bei medizinischen Forschungen zu stehen. Die Helsinki-Deklaration umfasst die ärztlichen Regeln zur medizinischen Forschung und ist auch Bestandteil der ärztlichen Berufsordnung in Deutschland. Möller sei anscheinend weniger an dem Leid von Patienten aufgrund der Nebenwirkungen von Psychopillen interessiert, als an finanziellen Vorteilen durch die Aufrechterhaltung guter Beziehungen zu Pharmaunternehmen, so Trepping weiter.
"Stern": Kampf der Religionen in Haiti
Über zwei Monate nach dem Erdbeben in Haiti droht dort laut dem "Stern" ein Bürgerkrieg zwischen Voodoo-Anhängern und Christen. US-amerikanische Missionare strömten zu Tausenden ins Land, schreibt das Magazin. Vor Ort leisteten sie nicht nur Hilfe für die notleidende Bevölkerung – sie versuchten auch, den weit verbreiteten Voodoo-Glauben auszulöschen.
"Wir stecken keine Nadeln in kleine Puppen. Das einzige, was wir tun, ist an Feiertagen Tiere zu opfern. Aber das machen andere Religionen auch", sagt Max Beauvoir im "Stern". Er ist das Oberhaupt aller haitianischen Voodoo-Priester und verteidigt seinen Glauben gegen die derzeit ins Land strömenden amerikanischen Missionare: "Was soll man von solchen Menschen erwarten?", fragt er.
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Freitag, 19. März 2010
Shakira in der „Oliver Pocher Show“: Über Sex und Religion rede ich nicht
Shakira; Quelle: photobucket.combild.de 03.10.2009
Shakira (32) – Stargast in der ersten „Oliver Pocher Show“ (Sat.1). Die Katholikin gab sich zunächst zugeknöpft: „Über Sex und Religion rede ich nicht!“ Ein paar schlüpfrige Anspielungen gab es trotzdem – und am Ende einen heißen Auftritt der kolumbianischen Sängerin!
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Donnerstag, 18. März 2010
Xbox Live Profile nun mit Angaben zur Religion und sexuellen Orientierung
Xbox Live Profil; Quelle: preisgenau.dePreisgenau.de 09.03.2010
Microsoft lockert die Beschränkungen für die Profile auf Xbox Live. Bisher war es verboten, die eigene sexuelle Orientierung zu nennen und einige andere Angaben wie etwa zur Rasse oder Religion zu machen. Gedacht war die Beschränkung angeblich zum Schutz vor Diskriminierung, doch fühlten sich einige Spieler gerade dadurch diskriminiert.
Für Spielerprofile in der Xbox Live Community hatte Microsoft bisher sehr strenge Regeln. Über ihre sexuelle Orientierung, Rasse oder Religion durften die Spieler nichts in ihren Profilnamen und auch nicht in den Profilen selbst schreiben.
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Mittwoch, 17. März 2010
Islamisten-Suche an der Uni München - Rektor bedauert Aufruf
In einer Rundmail wurde an der LMU München aufgefordert, mögliche Islamisten zu melden. Sie war auf Initiative des Verfassungsschutzes verfasst worden. Laut dem Rektor der Uni ein Fehler.
Der Rektor der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) Bernd Huber sagte, dass die Mail ein "Fehler war. Aber Fehler passieren." In dem Schreiben forderte ein Hauptabteilungsleiter dazu auf, mögliche Islamisten bei der Uni-Verwaltung zu melden.
Mail „streckenweise missverständlich formuliert“
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Islamismus-Verdacht - Stadt will Muslim nicht als Lehrer
Wann ist Ausgrenzung wichtiger als Integration? Der Verfassungsschutz warnt in München vor einem muslimischen Bewerber. Der wehrt sich.
Integration ist ein strapaziertes Wort. Alle wollen sie, vor allem Politiker, und zwar speziell die Integration von muslimischen Migranten. Doch in der Praxis ist sie bisweilen viel komplizierter als in Sonntagsreden. Die Stadt München hat jetzt einem jungen muslimischen Lehrer die Einstellung als Realschullehrer versagt, weil sie Zweifel an seiner Verfassungstreue hat. Wann muss der Staat einen Muslim eher ausgrenzen als integrieren? Wo verlaufen die Grenzen zwischen begrüßenswertem, islamischem Engagement und gefährlichem islamistischem Extremismus?
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Montag, 15. März 2010
Grabbeltisch der Weltanschauungen
Das aufklärerische Licht verblasst: Am „Verlag der Weltreligionen“ zeigt sich die Krise des Suhrkamp-Verlags
Schon die Wortwahl sollte aufhorchen lassen: „Weltreligion“, das klingt irgendwie nach Weltmusik und Ehtnokitsch. Außerdem hat der Begriff einen altbackenen Unterton. Populär war er in den frühen Jahren der alten Bundesrepublik. Die beiden christlichen Kirchen – die Kollaboration der katholischen mit den Nationalsozialisten war ein offenes Geheimnis – sahen sich damals unter dem Druck der von Konrad Adenauer ausgerufenen deutsch-jüdischen „Versöhnungspolitik“ gezwungen, ihr antijüdisches Image zu verbessern. Obwohl sie mit Luther einen antijüdischen Gelehrten als Ahnen verehrten, fiel den Protestanten dieser Läuterungsprozeß recht leicht, weil ihnen die Unbedingtheit der theologischen Wahrheitsfrage längst abhanden gekommen war. Die Katholische Kirche dagegen konnte sich erst 1965 mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil dazu durchringen, sich von ihrem Antijudaismus zu distanzieren und den „interreligiösen Dialog“ zum schützenswerten Gut zu erklären. Auf dem Weg zu diesem „Dialog“ wurde der Begriff der „Weltreligionen“ dank der diffusen Toleranz, die er atmet, fester Bestandteil ökumenischer Ideologie.
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Sonntag, 14. März 2010
Der typische Vegetarier - Weiblich, jung, fleischlos
Teenie-Tick oder ernstzunehmender Lebensstil? Welche Eigenschaften einen typischen Vegetarier auszeichnen - und ob es heute noch angebracht ist, der Bewegung sektenhafte Züge zu unterstellen.
Meyers Neues Konversations-Lexikon beschrieb das Phänomen mit großem Befremden. "Vegetarianer", hieß es in der Ausgabe von 1860, seien "eine Sekte aus England." Die seltsamen Menschen verzichteten auf den Verzehr tierischer Lebensmittel und ernährten sich ausschließlich von pflanzlicher Kost.
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Samstag, 13. März 2010
Europäischer Gerichtshof gibt Christengemeinschaft Recht
Etappensieg auf dem Weg zur Anerkennung als Kirche
Presseaussendung vom 6.3.2009
Die 1922 von Theologen und Pfarrern als Bewegung für religiöse Erneuerung gegründete "Christengemeinschaft" hat vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg Recht bekommen. Die Christengemeinschaft bemüht sich in Österreich seit 1995 um den Status einer "gesetzlich anerkannten Kirche". Ein Status, der der Christengemeinschaft in einigen EU-Staaten, darunter auch in Deutschland, bereits seit langem gewährt wird.
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Donnerstag, 11. März 2010
Ist Jennifer Aniston tatsächlich zum Buddhismus konvertiert?
Jennifer Aniston; Quelle: nzhairdressers.co.nzIn den letzten Jahren kam das Gerücht auf, dass Jennifer Aniston nach der Trennung von Brad Pitt zum Buddhismus konvertiert sei; u.a. berichtet das FANLEXIKON in dem Artikel Jennifer Aniston findet Trost im Buddhismus vom 28.09.2005 folgendes:
Wie der Online-Dienst "FemaleFirst.co.uk" berichtet, helfen ihr die Glaubenssätze dieser Religion dabei ein neues Leben ohne ihren Noch-Ehemann Brad Pitt zu beginnen. Vor allem das Buch des geistigen Führers Indiens, Mahatma Gandhi, soll ihr viele Anregungen gebracht haben. Ein Insider sagte dazu: "Wegen diesem Buch ist sie ins Leben zurückgekehrt. Brad und Jen haben sich schon immer für den Buddhismus interessiert, aber jetzt macht sie einen völligen Wechsel ihrer Lebenssituation durch und kann experimentieren." Wie genau Jennifer den Buddhismus in ihr Leben integriert, ist nicht bekannt.
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Bild-Interview mit Brad Pitt: "20 Prozent Atheist und zu 80 Prozent Agnostiker."
Brad Pitt; Quelle: photobucket.comAuszug aus dem Bild-Interview mit Brad Pitt vom 22.07.2009
BILD: Wer ist der wahre Brad Pitt?
Brad Pitt: „Der sitzt hier vor Ihnen. Mehr ist nicht.“
BILD: Sind Sie noch ein großes Kind?
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Mittwoch, 10. März 2010
Serbien: Religionsfreiheit und die Anerkennung der Zeugen Jehovas
Die Verfassung der Union von Serbien und Montenegro, die im Jahr 2003 verabschiedet und durch die Artikel 26 und 27 der “Charta über Menschenrechte, Minderheitenrechte und bürgerliche Freiheiten” ergänzt wurde, garantiert das Recht auf volle Religionsfreiheit. Es gibt keine Staatsreligion, auch wenn die serbisch-orthodoxe Mehrheit besondere Berücksichtigung durch die Behörden genießt.weiterlesen...
Die serbische Gesetzgebung beinhaltet eher diskriminierende Bestimmungen in Bezug auf religiöse Gruppen und schafft Ungleichheiten zwischen ihnen. Das serbische Gesetz über die Aktivitäten religiöser Organisationen, das seit April 2006 in Kraft ist, schafft einen veränderten Status für religiöse Minderheiten, darunter einige, die zuvor offiziell anerkannt gewesen waren...
Sonntag, 7. März 2010
Zahl der Buddhisten und Moslems steigt
Religionen - Wie nicht-christliche Menschen in Stadt und Land organisiert sind
«Verschiedene» - mit diesem Wort werden bei der Kemptener Stadtverwaltung mittlerweile über 20000 Menschen unter dem Begriff Religionszugehörigkeit geführt. Das sind diejenigen, die keiner der beiden großen Religionen angehören. Doch wie viele von ihnen sind Mitglieder nicht-christlicher Gemeinden?
Islam: In Kempten gibt es nach Einschätzung des Dachverbands Türkischer Vereine rund 3500 Muslime. Nur ein Teil von ihnen ist organisiert. Die Moschee in der Füssener Straße wird nach Angaben von Mehmet Yalcin vom Dachverband von rund 1000 Gläubigen besucht. Zur Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs kommen rund 400 Moslems. Im Gebetshaus des Integrations- und Bildungsvereins treffen sich ungefähr 360 Moslems. «Zu den nicht organisierten Moslems zählt außerdem eine Alevitengemeinschaft», sagt Yalcin.
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Stars im Reich des Buddhas
Der Dalai Lama und diverse Hollywood-Stars; Quelle: kurier.atkurier.at 04.03.2010
Auf die Fußspuren des Buddhismus begeben sich immer mehr Berühmtheiten. Richard Gere, Tiger Woods, Tina Turner und Co. tun es dem Dalai Lama gleich.
Weltweit leben rund 300 Millionen Buddhisten auf der Welt. Der Großteil ist in Südostasien zu finden, aber auch in Hollywood und bei den Stars und Sternchen sind einige verteten, die sich den Lehren des Buddhas zugewendet haben.
Klicken Sie sich durch und sehen Sie, wem eine Reise nach Tibet und das Beten in einem buddhistischen Kloster zum Glück verhilft.
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Mittwoch, 3. März 2010
Brad Pitt sieht in seiner Religion keinen großen Sinn
Brad Pitt; Quelle: photobucket.comTOPNEWS.DE 17.08.2009
Der 45-jährige Schauspieler habe noch nie den Glauben oder die Religion anderer nicht akzeptiert. Dies tue er nur, wenn der Glaube Einluss auf die Politik nehme.
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Dienstag, 2. März 2010
Kurz-Kommentar: Braucht nur die Türkei Religionsfreiheit?
Bundestagspräsident Norbert Lammert setzt sich in einem Schreiben an seinen türkischen Amtskollegen Mehmet Ali Şahin für die Religionsfreiheit der Christen in der Türkei ein. So heißt es in dem Schreiben: „Bestärkt durch die bemerkenswerten Worte von Ministerpräsident Erdogan, in Istanbul könne jede Kultur ihre eigene Identität finden, verbinde ich mit diesem Dank zugleich meine Hoffnung auf einen wachsenden Ehrgeiz der verantwortlichen türkischen Behörden, die freie christliche Religionsausübung in der Türkei zu schützen.“ Weiterhin appelliert er an Şahin, sich mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln für das Recht der Kirchen, über die vorhandenen Gotteshäuser als eigenen Besitz zu verfügen und ihre Religion frei zu praktizieren, einzusetzen.
weiterlesen...Energieverbrauch sinkt – CO2 steigt weiter – Das Ende der Sekte?
Vom weltweiten Winterwetter der vergangenen Wochen lassen sich echte Verfechter des Klimawandels selbstverständlich nicht beeindrucken. Glaube zählt mehr als Fakten.
Ganz im Gegenteil, der überdurchschnittlich kalte und harte Winter wird mit der Erderwärmung erklärt, welche nach Meinung der CO2-Sekte allein durch den Menschen und sein massenhaftes Verbrennen von “fossilen” Energieträgern herrührt.
Dank schwerer Krise sank in den letzten Monaten auch der Energieverbrauch – wird es deswegen jetzt kälter?
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