China Observer 15.07.2009
Chinas Gesundheitsministerium hat eine umstrittene Elektroschocktherapie gegen Internetsucht verboten.
Zu lange im Internet gesurft – dieser Sucht wird bei einer umstrittenen Therapiemethode mit Elektroschocks entgegengewirkt. Diese Art der Internetsucht-Therapie wurde nun verboten. Statistiken zufolge gibt es zurzeit in China mehr als 160 Millionen jugendliche Netizen.
Zehn Prozent davon sind internetsüchtig.
Das Gesundheitsministerium hat eine umstrittene Elektroschocktherapie gegen Internetsucht verboten. Das Ministerium veröffentlichte das Verbot am Montag auf seiner Webseite. Medien hatten berichtet, dass die Behandlung in einem Krankenhaus der Stadt Lingyi in der ostchinesischen Provinz Shandong angeboten worden war, hieß es in der Dienstagsausgabe der China Youth Daily.
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Nachrichten über Promis, Religion und Menschenrechte
Sonntag, 17. Januar 2010
Jay-Z: "bin kein Freimaurer!"
Jay-Z Dynasty Roc La Familia CD; Quelle: photobucket.comVon Moritz rap.de 14.01.2010
Menschen, die Platten rückwärts abspielen, um Botschaften vom Leibhaftigen herauszufiltern oder abgewetzte Dollar-Noten aus ihrem Portmonee kramen, um dann einer staunenden Menge etwas über Freimaurer und Pyramiden zuzuraunen, wird auch das hier nicht beeindrucken: Jay-Z wehrte sich in einer Radioshow gegen die Vorwürfe, ein Freimaurer, Illuminat oder Angehöriger einer satanistischen Sekte zu sein. Seit mehreren Jahren kursieren im Internet Bilder, auf denen Jay-Z angeblich einen"Freimauerer-Gruß“ zeigt, sowie diverse Videos, die mit Textausschnitten belegen wollen, dass Jigga ein Anhänger der"Königlichen Kunst“ ist.
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Samstag, 16. Januar 2010
US-Justiz: Pharmakonzerne für Gesundheitsschäden haftbar
Von Siegfried Hofmann - Handelsblatt 06.03.2009
Die Pharmahersteller müssen mit verschärften Anforderungen an die Sicherheit ihrer Medikamente rechnen und die Hoffnung auf besseren Schutz gegen Schadensersatz-Klagen vorerst begraben. Entsprechende Schlussfolgerungen ziehen Fachleute und Branchenverbände aus einem mit Spannung erwarteten Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA.
FRANKFURT. Der Supreme Court entschied, dass ein von der Arzneimittelbehörde Food and Drug Administration (FDA) genehmigter Beipackzettel Pharmahersteller nicht aus der Verantwortung entlässt, ihre Medikamente bei entsprechenden Verdachtsmomenten mit zusätzlichen Warnhinweisen zu versehen. In dem konkreten Fall ging es um die Klage einer Frau, deren Arm nach der fehlerhaften Anwendung eines Medikaments des Pharmakonzerns Wyeth amputiert werden musste. Der Oberste Gerichtshof bestätigte die Entscheidung der Vorinstanz, die der Klägerin Schadensersatz in Höhe von sieben Mio. Dollar zugesprochen hatte.
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Die Pharmahersteller müssen mit verschärften Anforderungen an die Sicherheit ihrer Medikamente rechnen und die Hoffnung auf besseren Schutz gegen Schadensersatz-Klagen vorerst begraben. Entsprechende Schlussfolgerungen ziehen Fachleute und Branchenverbände aus einem mit Spannung erwarteten Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA.
FRANKFURT. Der Supreme Court entschied, dass ein von der Arzneimittelbehörde Food and Drug Administration (FDA) genehmigter Beipackzettel Pharmahersteller nicht aus der Verantwortung entlässt, ihre Medikamente bei entsprechenden Verdachtsmomenten mit zusätzlichen Warnhinweisen zu versehen. In dem konkreten Fall ging es um die Klage einer Frau, deren Arm nach der fehlerhaften Anwendung eines Medikaments des Pharmakonzerns Wyeth amputiert werden musste. Der Oberste Gerichtshof bestätigte die Entscheidung der Vorinstanz, die der Klägerin Schadensersatz in Höhe von sieben Mio. Dollar zugesprochen hatte.
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Freitag, 15. Januar 2010
Anti-Bahaismus im Iran
Von Wahied Wahdat-Hagh Welt Online Debatte vom 06.03.2009
Die staatliche Hasspropaganda und die Verschwörungstheorien gegen die Bahai im Iran nehmen kein Ende. Jetzt sollen sogenannte „Kryptojuden“, auch „Anusim“ genannt, für die Verbreitung der Babi- und Bahai-Religion im Iran verantwortlich gewesen sein.
Farsnews ist nicht irgendeine iranische Nachrichtenagentur. Es ist eine staatliche Nachrichtenagentur und ein Sprachrohr der iranischen Militärs. Ein Beispiel für staatliche Hasspropaganda erschien am 1. März 2009.
Staatliche Lügen: Kryptojuden sind schuld an der Verbreitung der Bahai-Religion
Abdollah Schahbazi, der Autor des in Farsnews erschienenen Artikels, ist im Iran kein unbekannter Name. Er war ein aktives Mitglied der zu Zeiten der Sowjetunion moskauorientierten kommunistischen Tudeh-Partei. Er gründete Ende der 80er Jahre ein Forschungsinstitut, das offen und eng mit dem Geheimdienst der „Islamischen Republik Iran“ zusammenarbeitete. Er gehörte zu den namhaften Figuren, die die Wahl von Ahmadinejad bei den neunten Präsidentschaftswahlen im Jahr 2005 unterstützten.
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Die staatliche Hasspropaganda und die Verschwörungstheorien gegen die Bahai im Iran nehmen kein Ende. Jetzt sollen sogenannte „Kryptojuden“, auch „Anusim“ genannt, für die Verbreitung der Babi- und Bahai-Religion im Iran verantwortlich gewesen sein.
Farsnews ist nicht irgendeine iranische Nachrichtenagentur. Es ist eine staatliche Nachrichtenagentur und ein Sprachrohr der iranischen Militärs. Ein Beispiel für staatliche Hasspropaganda erschien am 1. März 2009.
Staatliche Lügen: Kryptojuden sind schuld an der Verbreitung der Bahai-Religion
Abdollah Schahbazi, der Autor des in Farsnews erschienenen Artikels, ist im Iran kein unbekannter Name. Er war ein aktives Mitglied der zu Zeiten der Sowjetunion moskauorientierten kommunistischen Tudeh-Partei. Er gründete Ende der 80er Jahre ein Forschungsinstitut, das offen und eng mit dem Geheimdienst der „Islamischen Republik Iran“ zusammenarbeitete. Er gehörte zu den namhaften Figuren, die die Wahl von Ahmadinejad bei den neunten Präsidentschaftswahlen im Jahr 2005 unterstützten.
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Muster des Antisemitismus
Von dradio.de - 14.01.2010
François Guesnet (Hrsg.): "Der Fremde als Nachbar", Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2009
Mitte des 19. Jahrhunderts nahmen immer mehr Polen die Integration der Juden in die Eliten der Gesellschaft als Konkurrenz und Bedrohung wahr. Die Beiträge in "Der Fremde als Nachbar" dokumentieren den Blick von polnischen Politikern, Wissenschaftlern und Dichtern zu dieser Zeit.
Der Auslöser könnte banaler kaum sein. Im Jahr 1859 war das Konzert einer jungen Musikvirtuosin christlichen Bekenntnisses in Warschau schlecht besucht. Das erklärte der Musikkritiker einer bedeutenden Warschauer Tageszeitung dem Publikum mit einer jüdischen Verschwörung: Nur weil die Künstlerin Christin sei, habe man das Konzert boykottiert und zwar auf Betreiben "jenes geheimnisvollen Bundes, der sich über ganz Europa und vor allem über uns gelegt hat."
Gegen diese Darstellung protestierten einige Warschauer Juden. In der Reaktion kam es zu einer antisemitischen Kampagne in bis dahin nicht gekannter Schärfe, die als "Jüdischer Krieg" in die Annalen eingegangen ist.
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François Guesnet (Hrsg.): "Der Fremde als Nachbar", Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2009
Mitte des 19. Jahrhunderts nahmen immer mehr Polen die Integration der Juden in die Eliten der Gesellschaft als Konkurrenz und Bedrohung wahr. Die Beiträge in "Der Fremde als Nachbar" dokumentieren den Blick von polnischen Politikern, Wissenschaftlern und Dichtern zu dieser Zeit.
Der Auslöser könnte banaler kaum sein. Im Jahr 1859 war das Konzert einer jungen Musikvirtuosin christlichen Bekenntnisses in Warschau schlecht besucht. Das erklärte der Musikkritiker einer bedeutenden Warschauer Tageszeitung dem Publikum mit einer jüdischen Verschwörung: Nur weil die Künstlerin Christin sei, habe man das Konzert boykottiert und zwar auf Betreiben "jenes geheimnisvollen Bundes, der sich über ganz Europa und vor allem über uns gelegt hat."
Gegen diese Darstellung protestierten einige Warschauer Juden. In der Reaktion kam es zu einer antisemitischen Kampagne in bis dahin nicht gekannter Schärfe, die als "Jüdischer Krieg" in die Annalen eingegangen ist.
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Hanauer Loge: Druiden-Orden vor der Wiedergeburt
Von Detlef Sundermann - fr-online.de vom 04.01.2010
Wer beim Wort Druiden-Orden ratlos guckt, muss nicht lange auf eine Erklärung von Hans Vogelfänger warten. "Wir haben nichts mit Druiden aus dem Comic Asterix & Obelix zu tun", sagt der für die Öffentlichkeitsarbeit der Loge zuständige Mann.
Klug- und Weisheit sowie Barmherzigkeit verbindet die Frankfurter Wilhelm-Meister-Loge mit dem Druidentum. Die Vereinigung will im Juni in Hanau die Brüder-Grimm-Loge neu gründen. Sie soll vor dem Krieg bis zum Verbot durch die Nazis rund zwölf Jahre existiert haben.
"Die Wiederbelebung soll den langfristigen Erhalt des Druiden-Ordens in der Region sichern", sagt Wolfgang Hempfling, Vorsitzender der Wilhelm-Meister-Loge. Der Orden zählt in Frankfurt noch 23 Mitglieder. "Die Altersspanne liegt zwischen 25 und 84 Jahren, das Durchschnittsalter beträgt 60 Jahre."
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Wer beim Wort Druiden-Orden ratlos guckt, muss nicht lange auf eine Erklärung von Hans Vogelfänger warten. "Wir haben nichts mit Druiden aus dem Comic Asterix & Obelix zu tun", sagt der für die Öffentlichkeitsarbeit der Loge zuständige Mann.
Klug- und Weisheit sowie Barmherzigkeit verbindet die Frankfurter Wilhelm-Meister-Loge mit dem Druidentum. Die Vereinigung will im Juni in Hanau die Brüder-Grimm-Loge neu gründen. Sie soll vor dem Krieg bis zum Verbot durch die Nazis rund zwölf Jahre existiert haben.
"Die Wiederbelebung soll den langfristigen Erhalt des Druiden-Ordens in der Region sichern", sagt Wolfgang Hempfling, Vorsitzender der Wilhelm-Meister-Loge. Der Orden zählt in Frankfurt noch 23 Mitglieder. "Die Altersspanne liegt zwischen 25 und 84 Jahren, das Durchschnittsalter beträgt 60 Jahre."
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Mittwoch, 13. Januar 2010
Ägypten: Konvertiten und Baha'i wie Aussätzige behandelt
Pressemitteilung von: Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) 25.10.2007
PR Agentur: Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
Ägypten: Übergriffe auf koptische Christen. Bild: middleeastinfo.org
IGFM: Auch Atheisten, Buddhisten und Hindus vom ägyptischen Staat nicht anerkannt. "Ein Glück für den Dalai Lama, dass er kein Ägypter ist."
Frankfurt / Osnabrück / Kairo, 25. Oktober 2007 – Der Vorstandssprecher der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) hat den ägyptischen Religionsminister Prof. Dr. Mahmoud Hamdi Zakzouk aufgefordert, sich von der Todesstrafe für öffentlich bekennende Konvertiten zu distanzieren. Lessenthin: "Die öffentliche Hinwendung zu einer anderen Religion ist nicht staatsgefährdend für Ägypten. Sie ist auch für keinen anderen Staat eine Gefahr." Minister Zakzouk, der gleichzeitig Präsident des Rates für religiöse Angelegenheiten der Arabischen Republik Ägypten ist, hält am heutigen Donnerstag den Festvortrag bei den Osnabrücker Friedensgesprächen.
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PR Agentur: Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
Ägypten: Übergriffe auf koptische Christen. Bild: middleeastinfo.orgIGFM: Auch Atheisten, Buddhisten und Hindus vom ägyptischen Staat nicht anerkannt. "Ein Glück für den Dalai Lama, dass er kein Ägypter ist."
Frankfurt / Osnabrück / Kairo, 25. Oktober 2007 – Der Vorstandssprecher der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) hat den ägyptischen Religionsminister Prof. Dr. Mahmoud Hamdi Zakzouk aufgefordert, sich von der Todesstrafe für öffentlich bekennende Konvertiten zu distanzieren. Lessenthin: "Die öffentliche Hinwendung zu einer anderen Religion ist nicht staatsgefährdend für Ägypten. Sie ist auch für keinen anderen Staat eine Gefahr." Minister Zakzouk, der gleichzeitig Präsident des Rates für religiöse Angelegenheiten der Arabischen Republik Ägypten ist, hält am heutigen Donnerstag den Festvortrag bei den Osnabrücker Friedensgesprächen.
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Montag, 11. Januar 2010
Georg Thomalla - Hare-Krishna-Anhänger: "Ich glaube fest an die Wiedergeburt"
Von Georg Thomalla signiertes Foto; Quelle: schlesien.mattern-online.infoVor einigen Tagen bin ich auf einen Zeitungsartikel gestoßen, der darauf hinwies, dass Georg Thomalla, der bekannte deutsche Schauspieler, ein Hare-Krishna Anhänger war. So machte ich mich auf die Suche und fand diverse Zeitungsartikel, die untenstehend zu lesen sind.
Berliner Zeitung 26.08.1999
Thomalla, der privat an Religion und fernöstlicher Weisheit interessiert war, äußerte sich anlässlich seines 60. Bühnenjubiläums ganz schlicht zu seiner Karriere...
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Sonntag, 10. Januar 2010
Scientology-Aussteiger Wilfried Handl und die "Opfer-Rolle"
Bild: Wilfried Handl; Quelle: welt.deSeit Jahren tritt Wilfried Handl, der sich selbst als ehemaliger "Chef von Scientology in Österreich" bezeichnet, als Scientology Aussteiger in Talkshows, Fernsehsendungen und Veranstaltungen auf. Handl erzählt Horrorgeschichten wie Nötigung, psychische Gewalt und Erpressung. Und er bestätigt, was Sektenexperten und Verfassungsschützer seit Jahren vermuten. "Es war wirklich so schlimm". Nicht zu vergessen ist, das er auch noch ein Buch über seinen Ausstieg geschrieben hat. Also das volle Programm eines Aussteigers. Auffällig ist jedoch sein ewig süffizantes Lächeln, Interpretationen, Meinungen verbunden mit seiner "Opferrolle" in der Scientology.
Renate Hartwig, die sich jahrelang mit Scientology und deren "Aussteiger" befasst hat, äußert sich im Buch Die Schattenspieler im Kapitel SZENENWECHSEL: Ex-Scientologen - eine kritische Betrachtung auf Seite 235 u. 236 zum Aussteigerphänomen mit folgenden Worten:
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Pekings spezielle Fürsorge: Blogger in Psychiatrie
n-tv vom 24.08.2007
Der chinesische Internet-Dissident und Blogger, He Weihua, ist in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen worden. Die Organisation "Reporter ohne Grenzen" protestierte gegen die Maßnahme, die nach Angaben von Verwandten in der Provinz Hunan wegen seiner regimekritischen Beiträge in Internet-Foren erfolgte. "Es kann nicht hingenommen werden, dass die chinesischen Behörden solche Methoden benutzen, um Bürger zum Schweigen zu bringen, die lediglich friedlich ihre Ansichten geäußert haben", hieß es in einer Mitteilung der Organisation. Offenbar hätten die Behörden die Praxis nicht aufgegeben, jene, die Machtmissbrauch enthüllten und sich über Zensur hinwegsetzten, zur Strafe zwangsweise in Anstalten einzuweisen.
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Unbekannt göttlich: Sikhismus, Bahai und Zoroastrismus
Von Markus Peyerl - chilli.cc vom 14.04.2009
Sikhismus, Bahai und Zoroastrismus: Drei Weltreligionen über die fast niemand etwas weiß
Ostern ist vorbei, Jesus auferstanden und der religiöse Trubel bis Pfingsten erstmal überstanden. Und nachdem sich das Christentum tagelang selbst feiern durfte, scheint es auch einmal an der Zeit, sich Religionen zu widmen, die hierzulande nur selten ein wenig Aufmerksamkeit erfahren. Denn auch abseits von Judentum, Islam und Buddhismus hält die menschliche Glaubenspalette so einiges bereit. Sei es auch Sikhismus, Bahai oder Zoroastrismus ein kurzer Einblick zahlt sich auf jeden Fall aus. Dann alle drei Religionen sind auch heute noch weit verbreitet.
Eingottglaube reloaded
Als eine der jüngsten monotheistischen Religionen gilt der Sikhismus. Zurück geht diese im Nord-Indien des 15. Jahrhunderts entstandene Glaubensrichtung auf ihren Gründer Guru Nanak. Er selbst verstand sich als Reformator eines sinnentleerten Hinduismus und eines erstarrten Islam.
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Sikhismus, Bahai und Zoroastrismus: Drei Weltreligionen über die fast niemand etwas weiß
Ostern ist vorbei, Jesus auferstanden und der religiöse Trubel bis Pfingsten erstmal überstanden. Und nachdem sich das Christentum tagelang selbst feiern durfte, scheint es auch einmal an der Zeit, sich Religionen zu widmen, die hierzulande nur selten ein wenig Aufmerksamkeit erfahren. Denn auch abseits von Judentum, Islam und Buddhismus hält die menschliche Glaubenspalette so einiges bereit. Sei es auch Sikhismus, Bahai oder Zoroastrismus ein kurzer Einblick zahlt sich auf jeden Fall aus. Dann alle drei Religionen sind auch heute noch weit verbreitet.
Eingottglaube reloaded
Als eine der jüngsten monotheistischen Religionen gilt der Sikhismus. Zurück geht diese im Nord-Indien des 15. Jahrhunderts entstandene Glaubensrichtung auf ihren Gründer Guru Nanak. Er selbst verstand sich als Reformator eines sinnentleerten Hinduismus und eines erstarrten Islam.
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Samstag, 9. Januar 2010
Das Oberste Verwaltungsgericht der Arabischen Republik Ägyptens stärkt die Rechte der Bahá'í
Flagge der Arabischen Republik Ägyptens
Am 16.März 2009 entschied das Oberste Verwaltungsgericht der Arabischen Republik Ägyptens für die Religionsfreiheit der Bahá'í. Der Blog Naher und Mittlerer Osten - الشرق schreibt dazu
Das oberste ägyptische Gericht hat die Rechte der Bahai im Land gestärkt. Die etwa 2000 Anhänger der Religionsgemeinschaft in Ägypten werden künftig nicht mehr gezwungen, sich in ihren Ausweispapieren zum Islam, Christen- oder Judentum zu bekennen, sondern können künftig diese Spalte freilassen.
Mit diesem Urteil, das nicht angefochten werden kann, endet ein jahrelanger Rechtsstreit zwischen Menschenrechtlern und dem ägyptischen Staat. Die Auseinandersetzung begann, als als die ägyptischen Behörden im Jahr 2000 anfingen, neue Personalausweise zu erstellen.
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Schulfrei an nichtchristlichen Feiertagen im Saarland
Auszüge aus dem Artikel Schulfrei an nichtchristlichen Feiertagen (Saarbrücker Zeitung) vom 9.02.2010
Saarbrücken. Viele christliche Festtage sind hierzulande auch gesetzliche Feiertage, an denen Kinder schulfrei oder Ferien haben. Nicht alle schulpflichtigen Kinder in Deutschland sind jedoch Christen. Und auch sie müssen an Festtagen ihrer jeweiligen Religion nicht unbedingt die Schulbank drücken.
Wie Schulen mit nichtchristlichen Festtagen umgehen sollen, ist Ländersache. In Nordrhein-Westfalen gibt es die differenzierteste Regelung. Dort hat man für fast jede Religion und Glaubensrichtung bestimmte Feiertage festgelegt. In Berlin dürfen evangelische, katholische, jüdische und muslimische Kinder etwa an bestimmten religiösen Feiertagen dem Unterricht fernbleiben, ohne dass die Eltern dies eigens beantragen müssen...
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Saarbrücken. Viele christliche Festtage sind hierzulande auch gesetzliche Feiertage, an denen Kinder schulfrei oder Ferien haben. Nicht alle schulpflichtigen Kinder in Deutschland sind jedoch Christen. Und auch sie müssen an Festtagen ihrer jeweiligen Religion nicht unbedingt die Schulbank drücken.
Wie Schulen mit nichtchristlichen Festtagen umgehen sollen, ist Ländersache. In Nordrhein-Westfalen gibt es die differenzierteste Regelung. Dort hat man für fast jede Religion und Glaubensrichtung bestimmte Feiertage festgelegt. In Berlin dürfen evangelische, katholische, jüdische und muslimische Kinder etwa an bestimmten religiösen Feiertagen dem Unterricht fernbleiben, ohne dass die Eltern dies eigens beantragen müssen...
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Religionswissenschaft: Was macht den Erfolg einer Religion aus?
Auszug aus dem Zeit Online-Artikel Religionswissenschaft: Der angepasste Glaube vom 18.03.2009
Was macht den Erfolg einer Religion aus? Ein Gespräch mit dem Religionsanthropologen Richard Sosis
DIE ZEIT: Professor Sosis, als Religionsanthropologe erforschen Sie Faktoren, die den Erfolg religiöser Kommunen ausmachen (siehe unten). Eines Ihrer verblüffenden Ergebnisse lautet: Je strikter eine Gemeinschaft das Leben ihrer Gläubigen reglementiert, umso dauerhafter ist sie. Gilt diese Erkenntnis auch für die katholische Kirche?
Richard Sosis: Man muss vorsichtig sein, unsere Modelle zu verallgemeinern. Religion ist ein sehr komplexes Phänomen, und das Feld der Religionsanthropologie ist noch jung. Aber im Großen und Ganzen würde ich Ihre Frage bejahen. Zwar kann man die katholische Kirche nicht direkt mit jenen Kommunen vergleichen, die wir in unserer Studie untersuchten. Aber auch um Mitglied der katholischen Kirche zu sein, muss man gewisse Gebote und Einschränkungen befolgen. Und eine mögliche Funktion dieser Verpflichtungen ist es, Gemeinschaftssinn und Zusammenhalt zu erzeugen.
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Was macht den Erfolg einer Religion aus? Ein Gespräch mit dem Religionsanthropologen Richard Sosis
DIE ZEIT: Professor Sosis, als Religionsanthropologe erforschen Sie Faktoren, die den Erfolg religiöser Kommunen ausmachen (siehe unten). Eines Ihrer verblüffenden Ergebnisse lautet: Je strikter eine Gemeinschaft das Leben ihrer Gläubigen reglementiert, umso dauerhafter ist sie. Gilt diese Erkenntnis auch für die katholische Kirche?
Richard Sosis: Man muss vorsichtig sein, unsere Modelle zu verallgemeinern. Religion ist ein sehr komplexes Phänomen, und das Feld der Religionsanthropologie ist noch jung. Aber im Großen und Ganzen würde ich Ihre Frage bejahen. Zwar kann man die katholische Kirche nicht direkt mit jenen Kommunen vergleichen, die wir in unserer Studie untersuchten. Aber auch um Mitglied der katholischen Kirche zu sein, muss man gewisse Gebote und Einschränkungen befolgen. Und eine mögliche Funktion dieser Verpflichtungen ist es, Gemeinschaftssinn und Zusammenhalt zu erzeugen.
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Urteil des Bundesgerichtshofes zur Amtspflicht und Amtshaftung eines Sektenbeauftragten
Der Bundesgerichtshof; Quelle: images.ratschlag24.comAuszüge aus dem Welt Online-Artikel Amtskirchen haben amtliche Pflichten vom 28. Februar 2003
Der Bundesgerichtshof setzt den Kampagnen der Sektenbeauftragten sehr enge Grenzen - Debatte
Am 20. Februar entschied der für Schadensansprüche wegen Amtspflichtverletzungen zuständige III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs (BGH), „dass die mit Sekten- und Weltanschauungsfragen befassten Bediensteten der Kirchen, soweit diese öffentlich-rechtliche Körperschaften sind, gesteigerte Sorgfaltspflichten treffen, bevor sie in der Öffentlichkeit abwertende Urteile über andere Personen und Einrichtungen abgeben.“ Das Urteil ist eine kleine Sensation. Denn mit der augenzwinkernden „Verwöhnungsjudikatur“, die das Trennungsgebot von Staat und Amtskirchen allzu oft unterlief, scheint es nun endgültig vorbei zu sein.
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Freitag, 8. Januar 2010
Boommarkt Esoterik
Meditation beim Sonnenuntergang; Quelle: picolodia.comAuszug aus dem Welt Online-Artikel Boommarkt Esoterik vom 31. Dezember 2005
Reiki, Edelstein-Magie, Feng-Shui, Tarot - alternative Lebenshilfe liegt im Trend. Wenn es darum geht, mehr über die Zukunft zu erfahren, haben die Deutschen keine Berührungsängste mit dem vermeintlich Irrationalen: So messen 42 Prozent der Bundesbürger dem vierblättrigen Kleeblatt "vielleicht eine Bedeutung" zu, und 28 Prozent sehen in der Zahl 13 ein schlechtes Vorzeichen, hat das Institut für Demoskopie Allensbach ermittelt.
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RTL 1995: Pfarrer und PC (Neue Wege der Kirche)
Es war einmal April 1995; RTL Regional (West Live) sendet "Neue Wege der Kirche".
Informant des Verfassungsschutzes war am Olympia-Attentat von 1972 beteiligt
Auszüge aus dem Focus Online-Artikel TERROR: Der geheime Kanal vom 21.04.2008
Ein Mitorganisator des Münchner Olympia-Attentats war Informant des Bundesamts für Verfassungsschutz
München, 5. September 1972, 4.10 Uhr. Acht bewaffnete Mitglieder der palästinensischen Terrorgruppe „Schwarzer September“ klettern über den Zaun an der Conollystraße und dringen in die Quartiere der israelischen Olympiamannschaft ein. 22 Stunden später findet das Geiseldrama auf dem Flughafen Fürstenfeldbruck ein blutiges Ende: 17 Tote – elf Israelis, ein deutscher Polizist und fünf Terroristen...
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Donnerstag, 7. Januar 2010
Dokumentarfilm: Dolpo Tulku – Heimkehr in den Himalaya
Auszug aus der Filmkritik von film-dienst.kim-info.de
Das „Dolpo“ ist eine verarmte Region im Norden Nepals an der Grenze zu Tibet. Dort gibt es keine Straßen und kaum eine Stromanbindung. Fast zeitlos wirkt die Landschaft, weil die großen zivilisatorischen Errungenschaften von der Plastiktüte bis zum iPod keine Spuren hinterlassen haben. Dennoch ist der Landstrich keine Idylle. Denn einfach ist das Leben auf dem Dach der Welt keineswegs. Das erfährt man in „Dolpo Tulku – Heimkehr in den Himalaya“, einem klassischen Reisefilm über die Begegnung eines vermeintlich wiedergeborenen spirituellen Führers mit seiner Heimat. Der Dokumentarfilm begleitet diese Reise, ohne sie zu kommentieren. Trotzdem sind Martin Hoffmann und sein Team präsent, wie man gelegentlich an den verstohlenen Blicken der Kinder und der übrigen Dorfbewohner an der Kamera vorbei merkt.
Die vollständige Filmkritik kann hier nachgelesen werden.
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Pinky und Brain versuchen die Weltherrschaft an sich zu reißen
Es gibt die Verschwörungtheorie um das Kennedy-Attentat, die Mondlandung, die Schweinegrippe etc. Und es gibt Pinky und Brain, zwei Labormäuse, die sich verschworen haben und die jeden Abend versuchen die Weltherrschaft an sich zu reißen.
PINKY: Hey Brain, was wollen wir denn heute Abend machen?
BRAIN: Genau dasselbe wie jeden Abend, Pinky: Wir versuchen, die Weltherrschaft an uns zu reißen!
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PINKY: Hey Brain, was wollen wir denn heute Abend machen?
BRAIN: Genau dasselbe wie jeden Abend, Pinky: Wir versuchen, die Weltherrschaft an uns zu reißen!
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Psycholyse: Therapiesitzung in den Tod
Psycholytische Sitzung mit Drogen; Quelle: news.chAuszüge aus dem Focus Online-Artikel Psycholyse: Therapiesitzung in den Tod vom 21.09.2009
In Berlin starben zwei Menschen während einer Psycholyse, einer von vielen obskuren Therapien auf dem Psychomarkt – riskant, aber nicht verboten.
Ein Drogenmix tötete in Berlin zwei Menschen. Das wäre nichts Außergewöhnliches, wenn sie dabei nicht gerade an einer Therapiesitzung mit zehn anderen teilgenommen und unter ärztlicher Aufsicht gestanden hätten. Der Allgemeinmediziner und Psychotherapeut Gerry R. führte in dem Kreis eine sogenannte Psycholyse durch. Von diesem Therapieansatz, der mithilfe von bewusstseinserweiternden Substanzen psychische Probleme lösen will, hatte bis zu diesem Wochenende kaum jemand etwas gehört. Jetzt lautet die Frage: Ist so etwas überhaupt erlaubt?..
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Mittwoch, 6. Januar 2010
Der 12. Gyalwang Drukpa, Jigme Pema Wangchen, startet Deutschlandbesuch in Hamburg
Seine Heiligkeit der 12. Gyalwang Drukpa; Quelle: upload.wikimedia.orgAuszug aus dem Artikel Ein wenig mehr Erleuchtung vom 6.01.2010
Der 12. Gyalwang Drukpa startet Deutschlandbesuch in Hamburg - und Ole von Beust bereitet dem buddhistischen Würdenträger einen großen Empfang
Das spirituelle Oberhaupt des tibetischen Drukpa-Ordens, Seine Heiligkeit der 12. Gyalwang Drukpa, hat gestern in Hamburg seinen ersten Deutschland-Besuch gestartet. Bürgermeister Ole von Beust (CDU) empfing den buddhistischen Würdenträger im Rathaus. Anschließend trug sich der Schüler des Dalai Lama ins Goldene Buch der Stadt ein. "Liebe und Mitgefühl mögen in den Himmel emporsteigen und als segensreicher Regen zu uns zurückkommen", schrieb er auf Sanskrit ins Goldene Buch.
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Zeugen Jehovas erhalten Versammlungslokal in der Gemeinde Reichenbach(Schweiz)
Auszug aus dem Artikel Zeugen Jehovas erhalten Versammlungslokal vom 17.12.2009
Die Gemeinde Reichenbach wollte ein Versammlungslokal der Zeugen Jehovas nicht bewilligen. Sie ging bis vor Bundesgericht – und verlor.
Schon das bernische Verwaltungsgericht war zu diesem Schluss gekommen: Bei der Beurteilung eines Baugesuchs der Zeugen Jehovas für ein Versammlungslokal in der Gewerbezone an der «Alten Strasse» habe sich die Gemeinde Reichenbach widersprüchlich verhalten («Bund» vom 13. Juli 2009). Das Vorhaben sei durchaus zonenkonform und deshalb nochmals zu bearbeiten. Die Gemeindebehörden wollten diesen Entscheid nicht akzeptieren und sind am 21. August ans Bundesgericht gelangt – und nun erneut gescheitert.
Wie dem gestern veröffentlichten Urteil zu entnehmen ist, hat das Bundesgericht die Beschwerde als unbegründet erachtet und abgewiesen. Die Einwohnergemeinde Reichenbach im Kandertal hat den Ortsverein Spiez der Zeugen Jehovas für das Verfahren mit 3000 Franken zu entschädigen. Sonstige Kosten werden keine erhoben.
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Die Gemeinde Reichenbach wollte ein Versammlungslokal der Zeugen Jehovas nicht bewilligen. Sie ging bis vor Bundesgericht – und verlor.
Schon das bernische Verwaltungsgericht war zu diesem Schluss gekommen: Bei der Beurteilung eines Baugesuchs der Zeugen Jehovas für ein Versammlungslokal in der Gewerbezone an der «Alten Strasse» habe sich die Gemeinde Reichenbach widersprüchlich verhalten («Bund» vom 13. Juli 2009). Das Vorhaben sei durchaus zonenkonform und deshalb nochmals zu bearbeiten. Die Gemeindebehörden wollten diesen Entscheid nicht akzeptieren und sind am 21. August ans Bundesgericht gelangt – und nun erneut gescheitert.
Wie dem gestern veröffentlichten Urteil zu entnehmen ist, hat das Bundesgericht die Beschwerde als unbegründet erachtet und abgewiesen. Die Einwohnergemeinde Reichenbach im Kandertal hat den Ortsverein Spiez der Zeugen Jehovas für das Verfahren mit 3000 Franken zu entschädigen. Sonstige Kosten werden keine erhoben.
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Treffen der jüngsten Weltreligion(Bahai) in Frankfurt 2009
YouTube-Video über die große Bahai-Konferenz in Frankfurt(8. Feburar 2009)
Frankfurt/Main (ddp). Es ist eine eher kleine und junge Religion, die sich hinter dem Namen Bahai verbirgt. Ihr Ursprung liegt im Iran, doch seit ihrer Entstehung im 19. Jahrhundert hat sie sich über die gesamte Welt verbreitet. Auch in Europa gibt es viele Anhänger, von denen mehr als 4000 am Wochenende auf dem Frankfurter Messegelände erwartet werden. In einer weltweiten Reihe von 41 Konferenzen sollen insgesamt 60 000 Bahai zusammengebracht werden, um etwas gegen die «mangelnde Geistigkeit» in der Gesellschaft zu tun, sagt die Sprecherin der Bahai Deutschland, Nadja Niestädt. Diesem Zweck dient auch das Treffen in Hessen, wo die Gemeinschaft ihre europäische Zentrale hat.
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EuGH urteilt: Diskriminierung braucht keine Opfer
Rechtsprechung des EuGH; Quelle: migazin.deAuszug aus dem FAZ-Artikel Urteil: Diskriminierung braucht keine Opfer
10. Juli 2008 Wer als Unternehmer in der Öffentlichkeit erklärt, keine Ausländer einstellen zu wollen, riskiert eine Haftung wegen Diskriminierung. Das gilt auch, wenn es kein erkennbares Opfer der Diskriminierung gibt, etwa einen ausländischen Bewerber. Schon mit der Aussage, man wolle einen bestimmten Personenkreis wegen seiner ethnischen Herkunft nicht einstellen, begehe der Arbeitgeber eine unmittelbare Diskriminierung im Sinne der einschlägigen EU-Richtlinie 2000/43.
Das hat der Europäische Gerichtshof in Luxemburg am Donnerstag entschieden und entsprechende Sanktionen gegen die Arbeitgeber gefordert. Anlass für das Urteil war die Klage einer belgischen Antidiskriminierungsstelle, die ein belgisches Gericht dem EuGH vorgelegt hatte.
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Internationaler Gerichtshof in Den Haag lehnt Israels Sperranlage ab
Auszug aus dem Welt Online-Artikel Den Haag lehnt Israels Sperranlage ab vom 10.07.2004
Internationaler Gerichtshof legt Gutachten gegen den Grenzwall vor - Israel erkennt Stellungnahme nicht an
Israels Sperranlage in den besetzten Palästinensergebieten sei illegal. Daher müsse sie abgerissen werden. Für angerichteten Schaden seien palästinensische Anrainer zu entschädigen. So lautet der Befund des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag in einem Gutachten, dass von UNO-Generalsekretärs Kofi Annan in Auftrag gegeben wurde. 14 der 15 Richter stimmten für diese Entscheidung. US-Richter Thomas Burgenthal legte eine abweichende Meinung vor. Der Niederländer Pieter Kooimans distanzierte sich vom Aufruf der Richter zu weltweitem Widerstand gegen das Projekt.
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Jesuiten in Hitlers Wehrmacht
Jesuiten in Hitlers Wehrmacht - Buch von Antonia Leugers; Quelle: media.libri.deAuszug aus dem Frankfurter Rundschau Artikel Von der Propaganda zur Ernüchterung vom 2.01.2010
Antonia Leugers ist durch grundlegende Arbeiten über die Katholiken im Widerstand gegen das Dritte Reich hervorgetreten. Nun veröffentlicht sie im Zusammenhang mit dem Sonderforschungsbereich "Kriegserfahrungen" eine Studie über die in der Wehrmacht dienenden Jesuiten, ihre Kriegserfahrung und ihr Verhältnis zum NS-Regime.
Sie kann sich dabei auf bislang unbekannte Dokumente aus dem Archiv der Deutschen Provinz Societas Jesu in München stützen, in dem sich von einem Großteil der Wehr- oder Sanitätsdienst leistenden Jesuiten Feldpostbriefe erhalten haben, zugleich Korrespondenz mit den Heimatprovinzen, so dass repräsentative Aussagen über die Haltung der Mitglieder des Ordens zur Wehrmacht und zum Zweiten Weltkrieg möglich sind.
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Höchstes Gericht von Australien erkennt Scientology als Religion an
1983 wurde die Church of the New Faith (Church of Scientology) als Religion durch das High Court of Australia anerkannt. Dazu habe ich zwei Quellen gefunden.
1. Englischer Wikipedia-Artikel Scientology as a state-recognized religion 13 April 2009
2. Zeitungsartikel(Mindener Tageblatt vom 8.11.1983)'Scientology als Kirche und Religion anerkannt - "Religion" vom Hohen Gerichtshof von Australien neu definiert - Weitreichende Auslegung'
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Sonntag, 3. Januar 2010
Dürfen Christen Juden missionieren?
Auszug aus dem Welt Online Artikel Dürfen Christen Juden missionieren? vom 13. März 2009
Heftige Debatte in der evangelischen und katholischen Kirche
Bonn - Juden haben nicht nur mit dem Papst in Rom ein Problem. Sie betrachten auch Tendenzen im Protestantismus kritisch. Beispiel Köln: Die Synagogengemeinde der Domstadt hat "Anfragen" an den Evangelischen Kirchenkreis gerichtet. Sie möchte wissen: Wie haltet ihr es mit der Mission unter Juden?
Stein des Anstoßes ist die missionarische Aktivität kleiner freikirchlicher und evangelikaler Gruppierungen vornehmlich unter Juden aus Osteuropa, die kaum in Deutschland Fuß gefasst haben. Sie werben, wie ein Sprecher der Synagogengemeinde berichtet, mit Sabbat-Gottesdiensten, jüdischen Themen und Gesängen um im mosaischen Glauben nicht gefestigte Personen. Dieses Vorgehen, so der Tenor der "Anfragen", gefährde jüdische Gemeinden in ihrer Existenz.
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Heftige Debatte in der evangelischen und katholischen Kirche
Bonn - Juden haben nicht nur mit dem Papst in Rom ein Problem. Sie betrachten auch Tendenzen im Protestantismus kritisch. Beispiel Köln: Die Synagogengemeinde der Domstadt hat "Anfragen" an den Evangelischen Kirchenkreis gerichtet. Sie möchte wissen: Wie haltet ihr es mit der Mission unter Juden?
Stein des Anstoßes ist die missionarische Aktivität kleiner freikirchlicher und evangelikaler Gruppierungen vornehmlich unter Juden aus Osteuropa, die kaum in Deutschland Fuß gefasst haben. Sie werben, wie ein Sprecher der Synagogengemeinde berichtet, mit Sabbat-Gottesdiensten, jüdischen Themen und Gesängen um im mosaischen Glauben nicht gefestigte Personen. Dieses Vorgehen, so der Tenor der "Anfragen", gefährde jüdische Gemeinden in ihrer Existenz.
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Türkische Religionsbehörde(Diyanet İşleri Başkanlığı) warnt vor Yoga
Logo des Amtes für religiöse Angelegenheiten(Diyanet İşleri Başkanlığı); Quelle: dersimnews.comAuszüge aus dem Welt Online Artikel Gefährlicher Sport: Türkische Religionsbehörde warnt vor Yoga
Die türkische Religionsbehörde (Diyanet) hat die Muslime des Landes vor Yoga gewarnt. Viele fernöstliche Praktiken hätten ihre Wurzeln in der Religion und Philosophie, sagte Diyanet-Präsident Ali Bardakoglu dem Monatsmagazin des Amtes. Er nannte auch die transzendentale Meditation und die alternativmedizinische Reiki-Behandlung.
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Freitag, 1. Januar 2010
Viele Versicherer zahlen nicht bei Schweinegrippe
FLU-Warnschild; Quelle: go-jobware.deAuszug aus dem Artikel Reiserücktrittsversicherung: Viele Versicherer zahlen nicht bei Schweinegrippe (Welt Online) vom 16.12.2009
In vielen Fällen ist eine Reiserücktrittsversicherung sinnvoll. Dass Angst vor Schweinegrippe kein Grund für die Absage einer Reise ist, erscheint plausibel – viele Versicherer zahlen aber selbst dann nicht, wenn der Betreffende selbst erkrankt ist. Darauf weist die Stiftung Warentest hin, die 59 Tarife unter die Lupe genommen hat.
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Schweinegrippe: Länder wollen Impfstoff abbestellen
Pandemrix: 50 Millionen Impfdosen hat Deutschland bestellt; Quelle: spiegel.deAuszug aus dem Artikel Schweinegrippe: Länder wollen Impfstoff abbestellen
(Spiegel Online) vom 30.12.2009
50 Millionen Impfdosen hatte Deutschland gegen den Schweinegrippeerreger H1N1 geordert - doch jetzt wollen die Bundesländer nur noch die Hälfte davon abnehmen. Die Nachverhandlungen mit dem Hersteller GlaxoSmithKline müssen aber erst noch geführt werden.
Bielefeld/Hamburg - Im großen Stil hatte sich die Bundesrepublik gegen die aufkommende Schweinegrippewelle schützen wollen. 50 Millionen Dosen des Impfstoffs hatte sie deshalb beim Pharmahersteller GlaxoSmithKline geordert - vertraglich festgelegt. Jetzt, einige Wochen nach Beginn der Massenimpfkampagne zeichnet sich ab: Die Bundesländer drohen auf großen Mengen der Impfungen sitzen zu bleiben - für Hamburg etwa bedeutet das Verluste in Höhe von mehreren Millionen Euro.
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Transparency kritisiert Pharmainteressen bei Schweinegrippe-Impfung
Logo der Transparency International; Quelle: pscottcummins.comAuszug aus dem Artikel Augbebauscht: Transparency kritisiert Pharmainteressen bei Schweinegrippe-Impfung (Epoch Times Online) vom 26.12.2009
DAPD-Interview mit Anke Martiny – Milliardenverluste durch Korruption im Gesundheitswesen
Berlin (APD) Die Schweinegrippeimpfung nützt aus Sicht von Transparency International bislang in erster Linie der Pharmaindustrie. Die Krankheit sei „katastrophenmäßig aufgebauscht worden“, sagte Anke Martiny, Vorstandsmitglied der Anti-Korruptions-Organisation, der Nachrichtenagentur DAPD. Sie beklagte zudem Milliardenverluste durch Korruption im Gesundheitswesen. Hier das Gespräch im Wortlaut:
DAPD: Der deutsche Gesundheitsmarkt wird auf 250 Milliarden Euro geschätzt. Wie viel wird davon auf illegale oder halblegale Weise abgezweigt?
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Putins korrupte Föderation
Wladimir Wladimirowitsch Putin als KGB-Offizier; Quelle: 4.bp.blogspot.comAuszug aus dem Artikel Putins korrupte Föderation (Handelsblatt) vom 20.07.2005
In Russland hat der Umfang der Bestechungsgelder seit dem Amtsantritt von Präsident Wladimir Putin massiv zugenommen: Die renommierte Anti-Korruptions-Stiftung Indem fand bei einer Studie heraus, dass ein durchschnittlicher Geschäftsmann im Jahr 100 000 Dollar allein dafür aufwenden muss - 13-mal so viel wie im Jahr 2000. Putin hatte bei seinem Amtsantritt im Jahr 2000 angekündigt, die Korruption wirksam zu bekämpfen.
HB MOSKAU. Die Verfasser der Studie schätzen, dass russische Geschäftswelt jährlich etwa 260 Milliarden Euro Bestechungsgelder an korrupte Beamte entrichtet. Die Zahlen basieren auf anonymen Befragungen. Die geschätzte Summe ist fast drei Mal höher als die russischen Haushaltseinnahmen.
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Ein Observatorium gegen gefährliches Denken
Auszug aus dem Artikel Ein Observatorium gegen gefährliches Denken (Welt Online), 29. Juni 1999 von Gerhard Besier
Droht über die Religionsfreiheit ein Kulturkampf zwischen Europa und den Vereinigten Staaten?
Es steht für die Brisanz des Themas, daß sich die Parlamentarische Versammlung des Europarats den Sekten zuwandte, kaum daß der Kosovo-Krieg beendet schien. Seit Jahren schon legen Parlaments-Ausschüsse verschiedener europäischer Staaten Untersuchungsberichte vor, darunter auch Länder mit so unterschiedlichen staatskirchenrechtlichen Voraussetzungen wie Frankreich und Deutschland. Während in Frankreich eine strikte Trennung von Staat und Kirche besteht, hält die Bundesrepublik an der "hinkenden Trennung" von 1919 fest. Anscheinend einig sind sich die beiden europäischen Kernnationen aber im Blick auf die kleinen Religionsgemeinschaften. Sie werden als potentiell "gefährlich" eingestuft.
Ähnlich wie die nationalen Parlamente fordert nun auch die Europarats-Versammlung ein "Sekten"-Observatorium als wichtigste Voraussetzung zur Bekämpfung "von möglicherweise gefährlichen Strömungen". Damit steht sie vor derselben Problematik wie der Deutsche Bundestag und die französische Nationalversammlung: Der Europarat will den europäischen Bürger vor etwas schützen, was als "Gefahr" noch gar nicht handfest erwiesen ist.
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