Sonntag, 10. Januar 2010

Scientology-Aussteiger Wilfried Handl und die "Opfer-Rolle"

Bild: Wilfried Handl; Quelle: welt.de

Seit Jahren tritt Wilfried Handl, der sich selbst als ehemaliger "Chef von Scientology in Österreich" bezeichnet, als Scientology Aussteiger in Talkshows, Fernsehsendungen und Veranstaltungen auf. Handl erzählt Horrorgeschichten wie Nötigung, psychische Gewalt und Erpressung. Und er bestätigt, was Sektenexperten und Verfassungsschützer seit Jahren vermuten. "Es war wirklich so schlimm". Nicht zu vergessen ist, das er auch noch ein Buch über seinen Ausstieg geschrieben hat. Also das volle Programm eines Aussteigers. Auffällig ist jedoch sein ewig süffizantes Lächeln, Interpretationen, Meinungen verbunden mit seiner "Opferrolle" in der Scientology.

Renate Hartwig, die sich jahrelang mit Scientology und deren "Aussteiger" befasst hat, äußert sich im Buch Die Schattenspieler im Kapitel SZENENWECHSEL: Ex-Scientologen - eine kritische Betrachtung auf Seite 235 u. 236 zum Aussteigerphänomen mit folgenden Worten:

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1 Kommentare:

  1. Ich bin nun schon seit über 20ig Jahre Scientologe und befasse mich mit dieser Religion. Er muss echt was ganz "Schlimmes" gemacht haben, wenn er immer wieder bekanntgibt "es war wirklich so schlimm". Ich habe von diesen Aussagen, die er permanent macht, noch nichts finden können. Es macht natürlich Sinn, wenn er solche Aussagen tätigt, denn er hat ja keinen wirklichen Kurs in der Kirche absolviert. Man kann aus fast jedem Buch einen Satz oder Absatz zidieren, der menschenunwürdig dargestellt werden kann. Man muss das gesamte Verstehen darüber haben. Wir wollen weder die Wirtschaft unterwandern, noch wollen wir Regierungen stürzen, noch sind wir nach einem totalitären System aus. Wir wollen einfach Freiheit für die Menschheit und dies kann ich unterschreiben. Alles Liebe und einen schönen Tag!

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