Donnerstag, 31. Dezember 2009

Bundesamt für Verfassungsschutz: Seine Affären und Fehlschläge

Logo des Bundesamts für Verfassungsschutz; Quelle: upload.wikimedia.org

Auszüge aus dem Artikel Affären, Fehlschläge, aber auch Erfolge (Berliner Zeitung) vom 23.10.200

BERLIN, 22. Oktober. Mit Kritik hat das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) von Beginn an leben müssen. Zeitweise, vor allem in den Jahren 1989 und 1990, wurde seine Existenzberechtigung massiv angezweifelt. Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks habe die Institution ihre wichtigste Aufgabe verloren und sei damit überflüssig geworden, meinten damals etwa Sozialdemokraten und Grüne. Ostdeutsche Bürgerrechtler forderten, die Bundesregierung solle dem Beispiel der DDR folgen und den Verfassungsschutz, dieses "Produkt des Kalten Krieges", wie die Stasi "ersatzlos auflösen"...

Der erste Präsident Otto John, ein Mann des Widerstandes gegen das Nazi-Regime, besaß ihr besonderes Vertrauen.

Im Juli 1954, zehn Jahre nach dem gescheiterten Attentat auf Hitler, setzte sich John unter nicht restlos geklärten Umständen nach Ost-Berlin ab und ließ sich dort für eine Kampagne gegen die Bundesrepublik einspannen. Ende 1955 kehrte er zurück und wurde zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt...


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Bildung zu Hause: Schule im Wohnzimmer

Heimunterricht oder auch Homeschooling genannt; Quelle: homeschoolershub.com

Auszug aus dem Focus Online-Artikel Bildung zu Hause: Schule im Wohnzimmer

Obwohl Schulunterricht zu Hause in Deutschland verboten ist, unterrichten einige Eltern ihre Kinder in den eigenen vier Wänden.

In den USA lernen sogar rund zwei Millionen Kinder im „Homeschooling“. Doch was in den Vereinigten Staaten erlaubt ist, ist in Deutschland illegal – seit 1939. In allen Bundesländern gilt die allgemeine Schulpflicht...

Damit ist Deutschland in Europa eine Ausnahme. Eine Übersicht:

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Mittwoch, 30. Dezember 2009

'Maritime Reporter and Engineering News' berichtet über das Scientology Motorschiff 'Freewinds'

Das Magazin 'Maritime Reporter and Engineering News' Ausgabe Oktober 2009; Quelle: dwp.marinelink.com

Pressemitteilung vom 24.11.2009 21:48:31 - (live-PR.com) -


Scientology Motorschiff für seine einzigartigen Renovierungsarbeiten herausgestellt

Die amerikanischen Ausgabe des Magazins Maritime Reporter and Engineering News widmete sich in ihrer Oktober Ausgabe 2009 einem besonderen Meilenstein Projekt der Scientology - die vollkommene Instandsetzung und Restaurierung des Scientology Motorschiffes Freewinds. Der Redakteur Gregory Trauthwein fand das Projekt so bedeutsam, dass er sich in dem Leitartikel auch dem Schiff widmete und bezeichnete die Hingabe, die dieses Projekt umgab als „unermesslich“. „Es wurde buchstäblich nicht an einem einzigen Detail gespart in der kompletten Runderneuerung der Freewinds“, schrieb er.

Die Freewinds ist ein 135 Meter langes Kreuzfahrtschiff und die Heimat der Flag Ship Service Organization (FSSO), ein religiöser Rückzugsort, wo die fortgeschrittensten spirituellen Exerzitien innerhalb der Scientology Religion erhältlich sind.


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Japanische Religionen Schintoismus und Buddhismus

Japanische Flagge; Quelle: wikipedia.de

Auszug aus dem Artikel Japanische Religionen Schintoismus und Buddhismus vom 29.12.2009 Autor: AnkeWesthof (OA News)

(Online-Artikel.de) - Japanische Religionen Schintoismus und Buddhismus scheinen sich im alltäglich Leben in Japan wunderbar zu ergänzen.

Im Japanurlaub fremde Religionen kennenlernen

Japan ist ein Land, das uns leider völlig fremd erscheint. Über Jahrhunderte entwickelte Japan eigene Geschichte und war durch seine geografische Lage von der Welt abgeschnitten. Nur wenige asiatische Länder nahmen Einfluss auf die Entwicklung Japans. Nicht nur auf der kulturellen Ebene findet man deutliche Unterschiede zu Europa. Besonders was die Religion angeht, begeben sich Besucher im Japanurlaub auf ein unbekanntes Terrain.

Über 80% Japaner bezeichnen sich als Buddhisten. Über 70% der Japaner sehen sich selbst als Schintoisten und 1% der japanischen Bevölkerung wird den Christen zugerechnet. Man muss kein mathematisches Genie sein, um zu sehen, dass an dieser Berechnung etwas nicht stimmt. Während bei uns jeder nur einer Religion zugehörig sein darf, finden die Japaner nicht schlimm, sich aus dem breiten Angebot an Religionen das herauszuholen, was den Bedürfnissen jeden einzelnen entspricht. Das führt dazu, dass sich ein großer Anteil der Bevölkerung in Japan zu mehreren Glaubensrichtungen bekennt.


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Dienstag, 29. Dezember 2009

Drei russische Unis führen einen Studiengang für Menschenrechte ein

Die russische Föderation in den Flaggenfarben; Quelle: imagetours.de

Auszüge aus dem Artikel "Hoffnung am Ende des Tunnels"(orf.at)

"Pilotprojekt Menschenrechte"
Bereits kommende Woche soll das Pilotprojekt an den Hochschulen starten. In Kooperation mit der UNO werden zunächst 15 Studienplätze angeboten.

Doch Menschenrechtsaktivisten haben es in Russland schwer, wie die Vergangenheit immer wieder traurig vor Augen führte. Estemirowa hat wie viele andere mit ihrem Leben bezahlt. Der Mord wurde wie eine große Zahl weiterer Gewalttaten gegenüber Bürgerrechtlern und Journalisten in Russland bisher nicht aufgeklärt.

"Neue Generation" von Experten
Die Strategie der Vereinten Nationen ist längerfristig ausgelegt. "In fünf, zehn oder 15 Jahren wollen wir eine neue Generation von professionellen Menschenrechtsexperten ausbilden", sagte Hebecker der "SZ". Diese sollen dann ihr Wissen flächendeckend weitergeben.


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Terminator 3 und seine Mission Jesus zu beschützen

Es ist 25. Dezember des Jahres 0; Terminator 3 erscheint zur Geburt Jesus in Bethlehem. Schnell wird klar, dass seine Mission mit der von Jesus nicht kompatibel ist. Die grösste Action Geschichte aller Zeiten; gesegnet sei dieser Film!

Russland: Internetdissident Tscharuschew zur Zwangsbehandlung mit Psychopharmaka verurteilt

Russlands Internetdissident Tscharuschew; Quelle: igfm.de

Auszug aus der Pressemitteilung vom 17.03.2009 16:07:45 [ID 438759 / Politik] auf news4press.com

IGFM: In Putins Russland wird wie zur Sowjetzeit die psychiatrische Keule gegen Dissidenten eingesetzt

Frankfurt/M. – St. Petersburg (17. März 2009) - Seit dem 7. März wird Vadim Tscharuschew (29), Gründer der populären regimekritischen Internetgruppe "Galina Starowojtowa, Ihre Ideen leben!" per Gerichtsbeschluss in der St. Petersburger Psychiatrischen Klinik Nr. 6 mit starken Psychopharmaka zwangsbehandelt. Tscharuschew ist als scharfer Kritiker des autoritären Putin-Regimes und der von ihm geduldeten wachsenden nationalistischen und faschistoiden Bewegung in Russland bekannt. Dagegen kämpfte bereits die bekannte Parlamentsabgeordnete Galina Starowojtowa an, die Ende 1998 einem Auftragsmord zum Opfer fiel. Die IGFM fordert die unverzügliche Freilassung Vadim Tscharuschews und die Einstellung der Verfolgung Andersdenkender in Russland.

Vadim Tscharuschew wurde in der Nacht auf den 7. März in seiner St. Petersburger Wohnung festgenommen, auf das 30. Revier gebracht und von dort aus in die Psychiatrische Klinik Nr. 6 eingeliefert. Weil er sich weigerte, eine vorgefertigte Erklärung auf freiwillige Behandlung mit Psychopharmaka zu unterzeichnen, drohte man ihm an, nie wieder aus der Anstalt herauszukommen und noch andere Probleme zu bekommen. Daraufhin erging von Richterin Smirnowa (Bezirksgericht Smolny) das Urteil, wonach nach Art. 29 Punkt C des "Gesetzes über psychiatrische Hilfeleistung" Tscharuschew zwangsweise einer Behandlung mit Psychopharmaka unterzogen werden soll. Nach diesem Gesetz kann jeder einer psychiatrischen Zwangsbehandlung unterzogen werden – dafür reicht die Eintragung eines Psychiaters in die Patientenkarteikarte, dass er der Meinung sei, eine Person "könnte für die Gesellschaft und sich selbst gefährlich werden".


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Russisches Kinderheim überweist gesunde Kinder in eine psychiatrische Klinik

Auszug aus dem Artikel Wer sich nicht einfügt, landet in der Psychiatrie (Russland-Aktuell) vom 30.04.2008

Moskau. Ein Kinderheim überweist gesunde Kinder, nur weil sie den Heimalltag stören, temporär in eine psychiatrische Klinik. Kein Einzelfall: Diese Bestrafung gehört in vielen russischen Waisenhäusern zum Alltag.

Rund 90 Kinder leben gegenwärtig im dem Kinderheim im Zentrum von X.* Es hat einen guten Ruf in der Großstadt, die nur vier Zugstunden von Moskau entfernt liegt. Anna ist seit einem halben Jahr hier als ausländische Freiwillige tätig. Sie erzählt vom großen Angebot, dass den Kindern am Nachmittag nach der Rückkehr von der Schule, die sie gemeinsam mit anderen Kindern aus der Stadt besuchen, zur Verfügung steht: Bastelkurse, Malstunden, Instrumentalunterricht.

Von Außen betrachtet ist das Heim eine heile Welt. Doch nach einigen Monaten, in denen Anna auch besser Russisch gelernt hat und deshalb mehr davon versteht, was sich innerhalb der Institution abspielt, ist sie Zeugin von Praktiken der Heimleitung geworden, die diese Welt in einem völlig anderem Licht erscheinen lässt: Eines der Kinder, zu dem sie ein gutes Verhältnis aufgebaut hatte und das für sie völlig gesund schien, wurde für einige Wochen in eine psychiatrische Klinik eingeliefert.


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Arbeitsweise der 'Sekteninfo NRW' in der Kritik

Auszüge aus dem Artikel "Die Hilferufe nehmen zu" (Welt Online) vom 19.04.2009

Radikale religiöse Gemeinschaften oder Psychogruppen, besser bekannt als Sekten, sind gefährlich. Doch so sehr sich die Landesberatungsstelle "Sekteninfo NRW" vorvergangene Woche auch mühte, diese Botschaft zu bekräftigen - es gelang nur zum Teil...

Aber längst nicht alles, was die Sektenexperten fürchten, ist auch unbestritten gefährlich. Und manchmal läuft womöglich gar die Sektenbekämpfung Gefahr, Gläubige zu diffamieren...

Dennoch klagen radikale Charismatiker, solche Berichte diffamierten. Nur weil wenige Gläubige falsche Konsequenzen aus den Dogmen zögen, seien ja nicht zwingend die Glaubenssätze falsch. Vielleicht seien nur die Betroffenen zu labil und würden auch jeden anderen Glauben als Last empfinden? Solche Einwände umgeht der Jahresbericht der Sekteninfo...


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Montag, 28. Dezember 2009

n-tv Dokumentation: Die Freimaurer - Hinter verschlossenen Türen

n-tv Dokumentation ; Quelle: kommunikation.n-tv.de

n-tv zeigt als deutsche Erstausstrahlung am Freitag, dem 25. Dezember, um 20.05 Uhr.

Die Freimaurer - Hinter verschlossenen Türen

Spätestens seit dem Roman "Das verlorene Symbol" von Dan Brown sind die Freimaurer wieder in aller Munde. Was einst in London als kleinbürgerlicher und zünftischer Zusammenschluss begann, ist heute Ziel unterschiedlichster Verschwörungtheorien geworden.


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Scientology Kirche in Spanien erhält Steuerbefreiung

Spanische Flagge; Quelle: gif-paradies.de

Pressemitteilung vom 28.12.2009 Scientology Kirche in Spanien erhält Steuerbefreiung

Am 14. Dezember 2009 teilte das spanische Ministerium für Wirtschaft und Steuern der Scientology Kirche Spanien mit, dass sie als „sozial-gemeinnützige Vereinigung“ anerkannt ist.

Die Anerkennung als „sozial-gemeinnützige Vereinigung“ wird gewährt, nachdem der Nachweis der Erfüllung aller Voraussetzungen für die Umsatzsteuerbefreiung gemäß dem Spanischen Umsatzsteuergesetz (Gesetz 37 des Jahres 1992) erbracht worden ist. Damit ist die Scientology Kirche in Spanien von der Erhebung der Umsatzsteuer auf die Spendenbei-träge für ihre religiösen und karitativen Dienste befreit, die sie ihren Mitgliedern und interessierten Menschen entgegenbringt.


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Sonntag, 27. Dezember 2009

Dissident Wang Wanxing berichtet über sein Leiden in der Polizeipsychiatrie Chinas

Elektroschocks in der Psychiatrie; Quelle: zielenknijper.nl

Auszüge aus dem Zeit Online Artikel Elektroschocks gegen das Virus Freiheit vom 3.11.2005

Wang Wanxing nahm den Air-China-Flug CA931 von Peking nach Frankfurt am 16. August dieses Jahres. Neben ihm in der ersten Klasse saßen der deutsche Diplomat Matthias Biermann und chinesische Sicherheitsbeamte. »Nach 13 Jahren im Pekinger Psychiatriekrankenhaus flog ich direkt von der Hölle in den Himmel«, sagt der 56-jährige chinesische Langzeitdissident...

Was den Fall über seine außenpolitische Bedeutung hinaus sensationell macht: Zum ersten Mal entließ die chinesische Regierung einen Häftling ihrer berüchtigten Ankang-Krankenhäuser ins Exil. Wang Wanxing war der bekannteste politische Gefangene, der in einer dieser psychiatrischen Einrichtungen festgehalten wurde. Ankang bedeutet »Sicherheit und Gesundheit«. Doch wer ein Ankang von innen erlebt hat, verbindet damit Schrecken, Folter und Mord. Ankang klingt für die betroffenen Opfer wie für andere Gulag. Den beschönigenden Namen gab die KP Chinas im Jahr 1987 ihren bis dahin von der Polizei im Verborgenen geführten psychiatrischen Krankenhäusern. Im Gegensatz zu den gewöhnlichen Nervenheilanstalten unter dem Dach ziviler Krankhäuser dienen Chinas Polizeipsychiatrien nicht nur zur Behandlung Geisteskranker, sondern auch zur Verwahrung und Demütigung politisch Andersdenkender...


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Christian Markert: Top-Aussteiger aus Scientology oder Hochstapler?

In den letzten Jahren wurde viel in den Medien über Scientology berichtet. Ab und zu wurde ein Scientology-Aussteiger in den Medien bekannt, der seine Erfahrungen wiedergab. Beängstigende Geschichten waren zu hören, die eher an die Verschwörungstheorien rund um die Freimaurer erinnerten als dass sie real erschienen. Doch handelt es sich bei den Aussteigerberichten um unumstößliche Wahrheiten? Untenstehend habe ich eine Pressemitteilung der Scientology Kirche Hamburg e.V. (DailyNet.de) vom 30.07.2007 gefunden, die das Ex-Mitglied Christian Markert betrifft.

(DailyNet) - CABERTA PRÄSENTIERTE VERURTEILTEN BETRÜGER ALS SCIENTOLOGY AUSSTEIGER

VERDACHT AUF SPIONAGE IN DEN USA

Die Scientology Kirche Hamburg e.V. reichte heute eine Beschwerde beim Petitionsausschuss der Hamburger Bürgerschaft ein, um zu klären, ob die Senatsangestellte Ursula Caberta in einen transatlantischen Spionagefall verwickelt ist. Der am 20. Juni 07 im Berliner Abgeordnetenhaus präsentierte Aussteiger Christian Markert entpuppt sich als verurteilter Betrüger, der möglicherweise als Agent in die Scientology Kirche Buffalo, im Bundesstaat New York, eingeschleust wurde.

Hintergrund:

Am 20. Juni 07 präsentierte Ursula Caberta bei einer Veranstaltung im Berliner Abgeordnetenhaus als Überraschungsgast einen neuen Aussteiger aus der Scientology Kirche, Herrn Christian Markert Gemäß Presseberichten war er seit 7 Jahren Mitglied der Scientology Kirche gewesen und mit Hilfe der Hamburger Behörden sei ihm die Flucht aus der Scientology Kirche Buffalo, im Bundesstaat New York, gelungen.


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USA: Kreuz auf Autonummern in South Carolina verfassungswidrig

Autokennzeichen mit Kreuz(State of South Carolina); Quelle: www.stanet.ch/apd

Pressemitteilung des Adventistischen Pressedienstes (APD) vom 12.11.2009

Das Glaubensbekenntnis "I believe" ("Ich glaube") und das Kreuz auf den offiziellen Autokennzeichen des Bundesstaates South Carolina verstossen gegen die US-Verfassung. Wie die Tageszeitung "The State" in South Carolinas Hauptstadt Columbia am 11. November berichtete, begründete Bundesrichterin Cameron Currie ihre Entscheidung mit der Neutralitätspflicht des Staates.

Mit dem Nummernschild, das das Parlament von South Carolina der Zeitung zufolge im vergangenen Jahr einstimmig angenommen hatte, werde eine bestimmte Religion besonders gefördert. Dies gelte umso mehr, als es keine Schilder mit Symbolen anderer Religionen gebe. Die besondere Förderung einer bestimmten Religion durch den Staat verstosse jedoch gegen die Verfassung der Vereinigten Staaten, so Richterin Currie.


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Verhütungsinvestments: Pax-Bank bittet um Vergebung

Auszug aus dem Artikel Verhütungsinvestments: Pax-Bank bittet um Vergebung (Spiegel Online) vom 1.08.2009

Schluss mit Verhütungsmitteln, Atom-U-Booten und Tabakwaren: Die katholische Pax-Bank trennt sich von einigen ihrer Investments. Das Institut, das sich seiner ethisch einwandfreien Anlagen rühmt, entschuldigte sich und will "den Fehler sofort korrigieren".

Hamburg - Die Pax-Bank sagt sorry: "Wir bedauern das und werden den Fehler sofort am Montag korrigieren, ohne dass den Kunden ein Nachteil entsteht", sagte der Vorstandsvorsitzende Christoph Berndorff der Nachrichtenagentur dpa am Samstag.

Das Kreditinstitut reagiert damit auf einen Bericht des SPIEGEL, der aufgedeckt hatte, dass die Pax-Bank in Köln im März umgerechnet 158.867 Euro in Wertpapiere des US-Pharmaproduzenten Wyeth angelegt hat. Dieser stellt unter anderem Pillen zur Empfängnisverhütung her. Dabei schreibt die kirchliche Liga Bank, die den Fonds mit auflegt, es werde angestrebt, nicht in Firmen zu investieren, die Kontrazeptiva herstellen oder vertreiben.


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Falun Gong-Gründer, Li Hongzhi, von der Asia-Pacific Human Rights Foundation ausgezeichnet

Falun Gong-Gründer, Li Hongzhi; Quelle: info.falundafa.fi

Auszug aus dem Artikel FALUN GONG-GRÜNDER AUSGEZEICHNET: Li Hongzhi als herausragender geistiger Führer gewürdigt (Epoch Times DEUTSCHLAND) vom 1.10.2009

Der Dalai Lama erhielt im vergangenen Jahr diese Auszeichnung von der Asia-Pacific Human Rights Foundation, Los Angeles

BALDWIN PARK, Kalifornien - Ein voller Ballsaal mit mehr als 200 Verteidigern und Unterstützern der Menschenrechte. Sie nahmen am Samstagabend, dem 26. September, an der Zeremonie der Preisverleihung durch die Asia-Pacific Human Rights Foundation teil, bei der die Bemühungen von neun Menschen gewürdigt wurden. Die Zeremonie fand in Baldwin Park statt, 15 Meilen östlich der Innenstadt von Los Angeles. Die Preisträger kamen von sehr weit her, sogar aus China, um die Ehrung in Empfang zu nehmen.

Die Asia-Pacific Human Rights Foundation wurde in Neuseeland gegründet und kam im Juni 2008 nach Los Angeles. Sie hat Niederlassungen in Hong Kong, Neuseeland, Australien, Japan und mehreren europäischen Ländern.


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Samstag, 26. Dezember 2009

Chinesen wegen Kritik an Behörden in Psychiatrie eingeliefert

Flagge der Volksrepublik China; Quelle: upload.wikimedia.org

Auszug aus dem Artikel Chinesen wegen Kritik an Behörden in Psychiatrie eingeliefert (Spiegel Online) vom 8.12.2008

Protest nicht erwünscht: Laut einem Zeitungsbericht sind mehrere Bewohner der ostchinesischen Stadt Xintai in die Psychiatrie eingewiesen worden, nachdem sie Kritik an den örtlichen Behörden geübt hatten. Um entlassen zu werden, müssen sie ihre Beschwerden zurücknehmen.

Peking - Sie bekommen schwere Medikamente und werden im Krankenhaus festgehalten: Die Zeitung "Beijing News" berichtet, dass mindestens 18 Menschen nach Protesten in die Psychiatrie von Xintai eingewiesen worden seien.

Derartige Entführungen gebe es in Xintai, das in der Provinz Shandong liegt, seit mindestens 2006, schreibt das Blatt unter Berufung auf einen pensionierten Verwaltungsmitarbeiter. Zugleich wurde der Leiter der Psychiatrie, Wu Yuzhu, mit den Worten zitiert, in seiner Einrichtung gebe es viele derartige Patienten. Die örtlichen Behörden bezahlten für ihre Behandlung.


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New York, die Stadt der Moscheen

Moschee in Manhattan, NY USA; Quelle: diepresse.com

Auszug aus dem Artikel New York, die Stadt der Moscheen (Die Presse.com) vom 1.12.2009

In der US-Metropole leben rund 800.000 Muslime. Ein Bauverbot für Minarette stand nie zur Debatte. Daran änderten auch die Anschläge vom 11.September 2001 nichts.

New York. Das Gebäude an der noblen Upper East Side in Manhattan sticht sofort ins Auge. Im Gegensatz zu den benachbarten Häusern ist der Eingang nicht zur Straße gerichtet, sondern um exakt 29 Grad gedreht. Dafür erteilte die Stadtverwaltung eine Ausnahmegenehmigung. Es handelt sich nämlich um eine Moschee. Der Eingang des „Islamic Cultural Center“ sollte deshalb in Richtung Mekka zeigen. Neben dem Gebetshaus ragt ein 40 Meter hohes Minarett in den Himmel.

Es ist ein Bild, das man in New York sehr oft findet. Die Stadt, die am 11.September 2001 von islamistischen Extremisten angegriffen wurde, zählt mehr als 200 Moscheen. Neben 40 von ihnen stehen Minarette. „Wir fühlen uns hier unglaublich wohl. Es ist toll, wie der Islam in den USA akzeptiert wird“, sagt Mohammed Shamsi Ali im Gespräch mit der „Presse“. Shamsi Ali ist der Imam des „Islamic Cultural Center“ und zählt zu den einflussreichsten Muslimen der Vereinigten Staaten.


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FDP Thesenpapier »Freie Kirche im freien Staat« (1974)

Logo der FDP Die Liberalen; Quelle: upload.wikimedia.org

Der Artikel Im Zweifel für die Kirche? (Neues Deutschland) vom 24.12.2009 erörtert u.a. das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Berliner Ladenöffnungsgesetz und schreibt dazu

Der Rechtswissenschaftler Gerhard Czermak erläuterte gegenüber ND, was »ärgerlich an dem Urteil ist«. Dessen Lektüre, so der ehemalige Verwaltungsrichter und Verfasser eines bislang singulären Lexikons zu Religion und Weltanschauung*, verstärke wieder einmal »den Eindruck, es gelte immer noch der Grundsatz ›in dubio pro ecclesia‹ (im Zweifel für die Kirche)«. Die Entscheidung lasse an einzelnen Stellen »klar erkennen, dass die Förderung speziell christlicher Tradition dem Gericht nicht fern liegt«. Dem Sonn- und Feiertagsschutz werde eine religiöse Teilkomponente zuerkannt. Czermaks Resümee: »Vergessen wird die alte Erkenntnis des Bundesverfassungsgerichts, dass alle Verfassungsbegriffe im nur weltlich legitimierten Staat nur säkular verstanden werden dürfen, auch wenn der Staat auf Religion und Weltanschauung – gleichberechtigt – Rücksicht nimmt.«

Ebenfalls wird die Abweisung der Beschwerde gegen die Kirchenaustrittsgebühr in Deutschland durch den Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg behandelt. Der Artikel erörtert mit bis dato unbekanntes Thesenpapier »Freie Kirche im freien Staat« der FDP, das untenstehend zu sehen ist.


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Ellinais: Polytheistische Glaubensgemeinschaft in Griechenland

Eine Anhängerin der polytheistischen Bewegung ‘Ellinais‘; Quelle: esprit-europeen.fr


Auszug aus dem Artikel Griechischer Religions-Salat (cafebabel.com) vom 10.07.2007, der einerseits zeigt, welche Vormachtstellung die griechisch-orthodoxe Kirche in der griechischen Verfassung und Gesellschaft hat und andererseits klar ersichtlich ist, mit welchen Schwierigkeiten neue religiöse Bewegungen, in diesem Fall die polytheistischen Bewegung ‘Ellinais‘, bei der Anerkennung als Religion zu kämpfen hat.

“Ich bin weltweit das erste weibliche Oberhaupt einer Religion!”, so Doreta Peppa, die Sprecherin von ‘Ellinais‘, einer Glaubensgemeinschaft der polytheistischen Bewegung in Griechenland. Der Vielgötterglaube erlebt dort derzeit eine Art mediale Wiederauferstehung. Gleichzeitig ist er jedoch in viele unterschiedliche Gruppen zersplittert, die sich nicht auf eine gemeinsame Linie einigen können.

Ellinais wurde 2005 gegründet und hat etwa 100 Anhänger. Der Sitz der Glaubensgemeinschaft befindet sich hinter der Akropolis in einer wenig befahrenen Straße. Hier ist es ruhig. Die Fenster des einstöckigen Gebäudes sind mit Eisengittern versehen. Es hat fast den Anschein, als sei das Haus unbewohnt. Hinter dem Eingang betritt man einen karg eingerichteten Raum. Vier Bücher stehen auf einem kleinen Regal. Das andere Ende des Raumes schmückt eine Skulptur aus Gips. Die Hohepriesterin Doreta Peppa, Sprecherin von Ellinais, betritt den Raum.


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Freitag, 25. Dezember 2009

Keine Einigung im Milliardenprozess gegen Pfizer

Nigerianische Behörden fordern zwei Milliarden Euro vom US-Pharmakonzern Pfizer. Quelle: media.news.de

Auszug aus dem Artikel Keine Einigung im Milliardenprozess gegen Pfizer von news.de-Redakteurin Mara Schneider (25.02.2009)

Kenianische Behörden haben den Pharmakonzern Pfizer auf zwei Milliarden Euro verklagt. Bei Medikamententests der Firma starben 1996 in Kenia elf Kinder, 200 erlitten Hirnschäden und Lähmungen. Um eine Einigung wird seit Jahren gerungen.

In Nigeria sollte heute ein Prozess fortgesetzt werden, der seit mehreren Jahren andauert und sich um ein Ereignis dreht, das 13 Jahre zurück liegt. Angeklagt ist das US-Pharmaunternehmen Pfizer. Mitarbeiter sollen 1996 im Bundesstaat Kano im Norden Nigerias das Antibiotikum Trovan an Kindern getestet haben, die an einer Hirnhautentzündung litten. Den kenianischen Behörden zufolge starben elf Kinder bei diesen Tests, rund 200 erlitten schwere Hirnschäden oder Lähmungen, wurden blind oder taub.


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Pharmakonzerne halten Daten zurück

Auch beim Grippemittel Tamiflu kritisieren Forscher, die den Nutzen prüfen wollten, einen Mangel an zugänglichen Daten. Quelle: media.news.de

Auszug aus dem Artikel Pharmakonzerne halten Daten zurück news.de vom 16.12.2009

Pharmahersteller lassen sich bei Arzneimittelstudien nur ungern in die Karten schauen. Dass sie negative Ergebnisse unter Verschluss halten, kritisieren Experten schon lange. Sie fordern jetzt eine Veröffentlichungspflicht für alle Studien.

Das Medikament war nicht lange auf dem Markt, aber es avancierte rasch zum Verkaufsschlager. Das 1999 eingeführte Schmerzmittel Vioxx bescherte dem Hersteller Merck Umsätze in Milliardenhöhe. Im Jahr 2004 nahm der Konzern das Präparat vom Markt, weil es die Herzinfarktgefahr steigerte. Allein in Deutschland, so schätzt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), sind rund 7000 Menschen durch Einnahme von Vioxx erkrankt oder verstorben.


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Weniger als die Hälfte aller Berliner ist religiös gebunden

Pressemitteilung 086/05 vom 26.4.2005 (Weniger als die Hälfte aller Berliner ist religiös gebunden)

Nach einer Erhebung des Statistischen Landesamtes Berlin gab es Anfang 2004 in Berlin insgesamt 756 800 evangelisch lutherische Christen. Zur katholischen Kirche bekannten sich 307 000. Bei einer Gesamtbevölkerungszahl von 3 388 500 waren 22,3 Prozent der Berliner Mitglieder der evangelischen und 9,1 Prozent Mitglieder der katholischen Kirche.

Knapp 90 000 Berliner gehörten zu einer der sonstigen christlichen Gemeinschaften. Hier reichte das Spektrum von den verschiedenen orthodoxen Kirchen bis zu den evangelischen Freikirchen. Die Islamische Gemeinde gab ihre Mitgliederzahl mit über 210 000 an. Zum Judentum bekannten sich etwas mehr als 12 000 Berliner; 11 200 gehörten zur jüdischen Gemeinde und knapp 1 000 zu Adass Jisroel. Der Buddhismus war in Berlin mit knapp 6 500 Gläubigen vertreten.


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Mundstuhl - Dragan & Alder Weihnachtsmedley 2009

Am 11. Dezember 2009 um 21.15 Uhr wurde eine weitere Folge der ultimativen Chartshow auf RTL ausgestrahlt. Die 35 erfolgreichsten Rock-Pop-Christmas-Songs aller Zeiten, wie z.B. “Rudolph The Red-Nosed Reindeer”von Dean Martin oder “Happy Xmas (War Is Over)” von John Lennon wurden gezeigt. Auf Rang 12 befand sich Mundstuhl - Dragan & Alder mit ihrem Weihnachtsmedley, das untenstehend zu sehen ist.

Kritischer Kommentar zur Kirchen- und Ethiksteuer

Rettungszeichen(Kirchenaustritt); Quelle: noows.de

Auszüge aus dem Artikel Wer austritt, hat schon seine Gründe Kölner Stadt-Anzeiger vom 23.12.2009

Es war im November des Jahres 2000, als ich in meiner Geburtsstadt Düren zum Amtsgericht marschierte und meine Mitgliedschaft in der einen heiligen, römisch-katholischen Kirche für beendet erklärte. Ich war damals, Zufall oder nicht, 33 Jahre alt...

Die großen christlichen Kirchen in Deutschland genießen ein in der Welt einmaliges Privileg: der Staat erledigt für sie das Kirchensteuer-Inkasso bequem und unbürokratisch. Allerdings müssen sich die Kirchen in einer weltanschaulich zersplitterten Gesellschaft zunehmend dem Wettbewerb mit Andersgläubigen und Agnostikern stellen. Im Jahre des Herrn 2009 ist das Kirchensteuer-Aufkommen um knapp zehn Prozent gesunken.


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Donnerstag, 24. Dezember 2009

Der Ökonom Ulrich Blum schlägt eine Ethiksteuer vor, um die Austrittswelle aus der Kirche zu bremsen

Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Ulrich Blum; Quelle: handelsblatt.com

Auszüge aus dem Artikel Ethik-Steuer, "um Austritte zu bremsen"
taz.de vom 22.12.2009

BERLIN epd/taz "Wer aus der Kirche austritt und keine Kirchensteuer zahlt, sollte eine andere Abgabe an eine soziale Einrichtung wie das Rote Kreuz entrichten", sagte Blum (Institut für Wirtschaftsforschung Halle) der Bild-Zeitung.

Blum schlägt deshalb eine Ethiksteuer "nach italienischem Vorbild" vor. Der Satz für diese Steuer könnte sieben Prozent der Lohn- und Einkommenssteuer betragen. Dass diese Ethik- bzw. Kultursteuer in Italien von allen gezahlt wird und nicht nur von den Ausgetretenen, verschweigt Blum, genauso wie die deutlich niedrigere Höhe der italienischen Kultursteuer...


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Mittwoch, 23. Dezember 2009

Christliche US-Missionare: "Kann man auch Außerirdische bekehren?"

US-Baptistenprediger Billy Graham mit diversen US-Präsidenten; Quelle: mudpreacher.files.wordpress.com

Auszug aus dem Artikel Christliche US-Missionare: "Kann man auch Außerirdische bekehren?" Spiegel Online vom 21.12.2009

Missionieren ist gefährlicher denn je - in einigen Ländern braucht man dafür Todesmut. Ein US-Ausbildungszentrum für Christen mit Bekehrungsdrang rekrutiert heute trotzdem fünfmal mehr Schüler als 2004. Bibeln werden im Slang der Bronx, auf Plattdeutsch und auf Klingonisch unters Volk gebracht.

Es ist Freitagmittag, halb zwölf, eine Zeit, zu der für die meisten Studenten schon das vorgezogene Wochenende beginnt, aber Raum 138 im Billy Graham Center ist bis auf den letzten Platz gefüllt.

Etwa 40 Studenten sind gekommen, Frauen und Männer Anfang zwanzig, die lernen wollen, wie man Menschen zum Christentum bekehrt. Jerry Root, der Professor, ist ein stämmiger Mann, vollbärtig, glatzköpfig, aber ausgestattet mit einer festen Stimme und voller Passion für seinen Job. Als er den Raum betritt, platzt einer seiner Schüler mit der Frage heraus: "Kann man eigentlich auch Außerirdische bekehren?"

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Montag, 21. Dezember 2009

Westfälischer Präses befürwortet Senderechte für andere Religionen im Rundfunk

Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Alfred Buß; Quelle: idw-online.de

Auszüge aus dem Artikel Rundfunk: Westfälischer Präses befürwortet Senderechte für andere Religionen (Jesus.de) vom 13.10.2009

Der Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Alfred Buß, befürwortet Verkündigungssendungen auch nicht-christlicher Religionen im Rundfunk.

Die Radiosender müssten ein Interesse daran haben, etwa mit muslimischen Sendungen andere Hörerschichten zu gewinnen, sagte Buß am Montagabend auf einer Podiumsdiskussion mit deutschen Auslandskorrespondenten in Jerusalem. Er verwies auf das Beispiel jüdischer Sendungen zur Eröffnung des Sabbats im WDR.

«Es muss uns auch darum gehen, Muslime herauszuholen aus Koranschulen und Hinterhöfen hin zu öffentlichen Schulen und Universitäten», betonte der Theologe in der Diskussion unter der Überschrift «Wieviel 'multikulti' verträgt eine Stadt?». Deshalb sei die evangelische Kirche für islamischen Religionsunterricht in deutscher Sprache und unter staatlicher Aufsicht an öffentlichen Schulen. Ebenso sollten an deutschen Universitäten Imame ausgebildet werden. «Es darf keine Hierarchisierung der Religionen geben», sagte Buß, der zurzeit mit einer Delegation der westfälischen Kirchenleitung Israel und die Palästinensergebiete bereist.

Nach Auffassung von Sebastian Engelbrecht, ARD-Hörfunkkorrespondent in Tel Aviv, sollten die Medien mehr «Brücke sein zwischen den Kulturen und Religionen». Sie sollten sich auch als Forum für Integration verstehen und mehr Zuwanderer in die Redaktionen holen, sagte er. Engelbrecht plädiert für ein islamisches «Wort zum Freitag» im Fernsehen und muslimische Morgenandachten im Radio. Die Kirche könne hier Vorreiter sein, indem sie Sendeplätze abgebe: «Die Kirche müsste Interkulti machen, indem sie auf diese Weise nicht-christlichen Religionen die Hand reicht.»


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Sonntag, 20. Dezember 2009

Religionsunterricht als Pflichtfach an den öffentlichen Schulen in Griechenland abgeschafft



Auszüge aus dem Artikel Religion in griechischen Schulen kein Pflichtfach - Proteste (Die Presse.com) vom 27.08.2008

Gegen den massiven Widerstand der orthodoxen Kirche in Griechenland hat die konservative Regierung am Mittwoch den Religionsunterricht als Pflichtfach an den öffentlichen Schulen aufgehoben. Künftig wird jeder Schüler, der nicht am Religionsunterricht teilnehmen möchte, während dieser Stunden Nachhilfe in anderen Fächern seiner Wahl erhalten, berichtete das Staatsradio...

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Kirche steuerfrei? Verwaltungsgericht Freiburg gibt grünes Licht

Kirchensteuer; Quelle: ev-kirche-esslingen.de

Auszug aus dem Artikel Kirche steuerfrei? Verwaltungsgericht Freiburg gibt grünes Licht (Haufe.de) vom 20.07.2009

Einmal katholisch - immer katholisch. Ausgerechnet im frommen Freiburg hat das Verwaltungsgericht die Pflicht zur Kirchensteuer für Katholiken in Frage gestellt. Ein emeritierter Professor ist der Ansicht, man könne Mitglied der katholischen Kirche sein, ohne Kirchensteuer zu zahlen - solange man nicht vom Glauben abgefallen ist.

Die Kirche sagt – wenig erstaunlich - „Nein“ zum Katholizismus ohne Kirchesteuer, doch das Verwaltungsgericht Freiburg ist in diesem Punkt großzügiger.

Austreten und Mitglied bleiben?

Hartmut Zapp, früherer Professor für Kirchenrecht und Kirchliche Rechtsgeschichte an der Uni Freiburg, ist aus der Kirche als Körperschaft des öffentlichen Rechts ausgetreten. Zapp sieht sich als gläubiger Katholik aber weiter als Mitglied der Kirche als Religionsgemeinschaft.

Es komme auf die "innere Entscheidung, die katholische Kirche zu verlassen" an, nicht auf einen formalen Akt gegenüber einer weltlichen Behörde.

Nicht mehr steuerpflichtig, aber weither katholisch?

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Nach 92 Jahren wieder Religionsunterricht in Russlands Schulen



Auszüge aus dem Artikel Religionsunterricht: Nach 92 Jahren: Wieder Religion in Russlands Schulen Die Presse.com vom 7.08.2009

Präsident Medwedjew gibt den Kindern die Wahlmöglichkeit zwischen drei Fächern.

Fast ein Jahrhundert war die Religion aus den russischen Schulen verbannt. Und in den letzten Jahren hat Machtgerangel die Diskussion über die Wiedereinführung religiöser Inhalte ins Curriculum begleitet. Nun hat Staatspräsident Dmitrij Medwedjew eine Entscheidung getroffen: Ab dem nächsten Jahr werden die Schüler in den Grundlagen der religiösen Kultur und der bürgerlichen Ethik unterrichtet. Zunächst in 18 russischen Regionen mit insgesamt 12.000 Schulen. Ab 2012 soll das neue Unterrichtsfach im ganzen Land verbindlich mit zwei Wochenstunden auf dem Stundenplan stehen.

Schüler und Eltern haben die Wahl zwischen drei Varianten. Entweder Geschichte und Kultur jener der vier großen Religionen im Land, zu der sich der Schüler bzw. seine Familie bekennt: russische Orthodoxie, Islam, Judentum, Buddhismus. Oder Geschichte und Kultur aller in Russland traditionellen Religionen. Vor allem Schülern ohne Konfession wird Unterricht in den Grundlagen der bürgerlichen Ethik angeboten...


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US-Regierung will Milliarden-Entschädigung an Indianer zahlen

Diverse Indianerstämme in den USA; Quelle: photobucket.com

Auszug aus dem Artikel Milliardenentschädigung für Ureinwohner Die Presse.com vom 9.12.2009

US-Innenministerium zahlt nach 13Jahre währendem Rechtsstreit Indianern 3,4 Milliarden Dollar.

Die seit zehn Jahren geplante Ausstellung „Sitting Bull und seine Welt“ im Museum für Völkerkunde wird just zum Zeitpunkt eröffnet, da in den USA ein spektakulärer Prozess zu Ende geht. Innenminister Ken Salazar kündigte an, der Bund werde einzelnen Ureinwohnern und Indianernationen insgesamt 3,4Milliarden Dollar (2,2Mrd. Euro) zahlen, um eine vor 13Jahren eingereichte Klage wegen Misswirtschaft beim Treuhandfonds beizulegen. Unter anderem sollen 300.000Indianer je mindestens 1500 Dollar erhalten. Es geht um entgangene Einnahmen aus der Förderung von Öl und Erdgas. Die Einigung muss noch vom Kongress und einem Gericht bestätigt werden.


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Samstag, 19. Dezember 2009

YouTube-Video: Die Entwicklungsgeschichte der Religion

In wenigen Tagen ist Weihnachten, mit Ostern und Pfingsten eines der drei Hauptfeste des Kirchenjahres. In dem untenstehenden YouTube-Video 'Maps of War: History of Religion'(Landkarten des Krieges: Die Entwicklungsgeschichte der Religion) kann man sehen, wie das Christentum die Kontinente erobert hat, ebenso den Einfluss und das Verbreitungsgebiet der anderen Weltreligionen – 5.000 Jahre Religion in 90 Sekunden, oder: Religionsunterricht 2.0.

Deutscher Menschenrechtsbeauftragter: "Es gibt auch ein Recht auf Mission"

Berlin/Deutschland, 28.06.2009/APD

Der Beauftragte der deutschen Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt, Günter Nooke, hat die Debatte über den Mord an zwei deutschen Entwicklungshelferinnen im Jemen kritisiert. Die Diskussion drohe in die falsche Richtung zu gehen, sagte Nooke der Zeitung "Rheinpfalz am Sonntag". Es sei absurd, den beiden jungen Frauen vorzuwerfen, sie hätten durch eine "missionarische" Tätigkeit selbst Schuld an ihrem Tod. Wenn man das akzeptiere, dann hätten auch die Toten an der Berliner "Mauer" selbst Schuld getragen, weil sie sich in Gefahr begeben hätten.

Zum Recht auf Glaubens- und Gewissensfreiheit gehöre, seine Religion offen vertreten zu dürfen, so der CDU-Politiker: "Dazu zählt in gewisser Weise auch der Missionsauftrag". Mission sei nicht verboten, betonte Nooke. Religion sei keine Privatsache. Es könne nicht sein, dass die Abkehr vom Islam mit dem Tode bedroht werde, während die Christen mit der Schere im Kopf "leben müssen und nicht einmal mehr über ihre Religion reden dürfen".

Nach der Ermordung der beiden jungen Frauen läuft in Deutschland eine Debatte darüber, ob Engagement in einem Land wie dem Jemen zu verantworten sei. Die beiden jungen Frauen waren Studentinnen einer evangelikalen Bibelschule im westfälischen Lemgo; im Jemen waren sie mit einer niederländischen Hilfsorganisation im Einsatz.


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US-Religionsstudent, Matthew Streib, besucht die Gründungskirche der Scientology Washington, DC

Vor längerer Zeit bin auch auf eine englischsprachige Religions-Webseite gestoßen, die mein Interesse geweckt hat. Es handelt sich um die Webseite American Pilgrimage (One Man, One Bicycles, Many States, Many Faiths.) Der Betreiber der Webseite heißt Matthew Streib, ist 26 Jahre alt und studiert Geschichte des Judentums, Christentums und Islams als Grundstudium an der Cornell University. Später möchte er sein Master Abschluss in Religion und Journalismus an der Medill School of Journalism at Northwestern University erwerben. Er ist durch mehr als 30 Bundesstaaten gereist und hat diverse Kirchen, Tempel, Synagogen und Moscheen besucht. Viele seine Artikel über Religionen erschienen in Zeitungen wie USA Today, The Washington Post, The Financial Times und The Chicago Tribune. Seine Webseite beschäftigt sich mit traditionellen Religionen, wie z.B. der römisch-katholischen Kirche, Zen-Buddhismus, Evangelisch-lutherische Kirche sowie Neuen Religiösen Bewegungen, wie z.B. Hare Krishna, Scientology, Mormonen etc.

Der Artikel Delving Into My Trauma at D.C.'s Founding Church of Scientology, was sinngemäß "Die Erforschung meines Traumas in der Gründungskirche von Scientology Washington, DC" bedeutet, Ein Student, der die Geschichte traditioneller Religionen studiert, besuchte die Gründungskirche von Scientology Washington, DC. Untenstehend sein Bericht ist in englischer Sprache. Die Übersetzung des Artikels in Deutsch folgt.

During my week-long “break” at the Religion Newswriters Association conference in Washington, D.C., I decided to visit a site of one of America’s more famous movements – Scientology. I was privy to a tour of Scientology’s founding church, located in L. Ron Hubbard’s house in the swank northwest quadrant of the city.

It’s more of a museum than a church. Most of the rooms in the four-story house are restored to look exactly as they did in 1955, when Hubbard founded the D.C. church. Everything is set up as though Hubbard could walk in any minute and get to work giving speeches and writing books, even though he died in 1986.


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Dienstag, 15. Dezember 2009

Ölmulti Shell zahlt Millionen an Opfer in Nigeria

Die Geschäfte von Ölmulti Shell haben Menschenleben gekostet; Quelle: greenleft.org.au

Auszug aus dem Artikel Ölmulti Shell zahlt Millionen an Opfer in Nigeria Reuters Deutschland 9.06.09

New York (Reuters) - Nach über einem Jahrzehnt Rechtsstreit hat sich der Ölmulti Shell zu Millionenentschädigungen an Opfer der Ölausbeutung im Niger-Delta bereit erklärt.

Nach Angaben des Anwalts der Opfer, Paul Hoffman, kam die außergerichtliche Einigung auf die Zahlung von 15,5 Millionen Dollar unmittelbar vor der Ansetzung eines Prozesses vor einem Bezirksgerichts in New York zustande.

Hintergrund der Fälle ist der Widerstand von Angehörigen des Ogoni-Volkes im Niger-Delta gegen die Zerstörung ihrer Heimat durch Ölmultis, die die rohstoffreiche Gegend ausbeuten. Die Anwälte der Opfer hatten Shell vorgeworfen, mitverantwortlich für zahllose Menschenrechtsverletzungen, Folter und Hinrichtungen von Angehörigen des Eingeborenen-Volkes durch das damalige nigerianische Militärregime sowie für schwerste Umweltzerstörungen zu sein. Nigeria ist der achtgrößte Ölexporteur der Erde.

Die Protestbewegung hatte in den neunziger Jahren gewaltfrei gegen die Ölmultis demonstriert. 1993 hatte die vom Schriftsteller und Umweltaktivisten Ken Saro-Wiwa geführte Bewegung Shell dazu gezwungen...


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Montag, 14. Dezember 2009

Erfolg für Katyn-Opfer vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte

Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg(Frankreich); Quelle: n24.de

Auszug aus dem Artikel Erfolg für Katyn- Opfer in Straßburg Polskaweb News 4.12.09

Straßburg - Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat überraschend entschieden, dass die Anschuldigungen von Familien der Opfer von NKWD Verbrechen gerechtfertigt sind. Mehrere Angehörige der in Katyn durch den sowjetischen Geheimdienst im Frühjahr 1940 ermordeten Polen hatten Klage in Straßburg eingelegt, nachdem russische Behörden, Richter und Staatsanwälte massiv unter Beweis gestellt hatten, dass sie an einer Aufklärung der damaligen Massenmorde nicht interessiert sind. Der Gerichtshof hatte festgestellt, dass Russland mehrere Bestimmungen der Europaischen Konvention zum Schutze der Menschenrechte, einschließlich Artikel 2, welcher das Recht auf Leben schützt, verletzt hat. Die russische Regierung wurde aufgefordert sich bis zum 19. März 2010 zu erklären, bzw. Abhilfe zu schaffen. Diese Entscheidung aus Straßburg könnte auch wegweisend für die Angehörigen der Opfer aus dem vor etwa einem Jahr im polnischen Malbork (Marienburg) entdeckten Massengrab sein, denn auch hier waren die Untersuchungen der Hintergründe alles andere als fair.

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Sonntag, 13. Dezember 2009

Tabelle der am schnellsten in ihren Gefühlen verletzten Minderheiten

Auszüge aus dem Artikel Tabelle der am schnellsten in ihren Gefühlen verletzten Minderheiten von Gideon Böss, 22.11.2008

In diesem Blog wurde schon über alles mögliche geschrieben. Über Palästinenser und Nazis, über Linke und Scientologen, über Studenten und Mitarbeiter der Deutschen Bahn. Alles Minderheiten mit Gefühlen. Zeit also, einmal zu überlegen, welche Gruppe am empfindlichsten ist.

Nicht erst seit den Mohammed-Karikaturen sind die Moslems bei solchen Wettbewerben die Favoriten, womit wir auch schon bei der ersten Überraschung wären, denn die islamische Welt kann in keiner Weise die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen. Obwohl hier , hier und hier Potential gewesen wäre, sich aufzuregen und im Namen von 1,5 Milliarden Mohammed-Verehrern beleidigt zu sein, blieben die Reaktionen sowohl in den Kommentarbereichen, als auch in Indonesien (angezündete Botschaften: 0, verbrannte BRD-Fahnen: 0, gewalttätige, friedliche Demonstrationen: 0) relativ zurückhaltend. Gut, mancher drohte mir auf pazifistische Weise, dass ich wegen meinem Artikel über den Kampfbegriff Islamophobie in der Hölle landen werde (was zweierlei bedeutet. Erstens: Dass so mancher Friedensmensch eine sonderbare Vorliebe für Folter hat. Zweitens: Dass Allah dieses Blog nicht nur kennt, sondern auch aufmerksam liest, was ich durchaus mit einem gewissen Stolz zu Kenntnis nehme.), aber alles in allem bleibt das doch im Rahmen...

Mein Artikel über den Besuch in ihrer Deutschland-Zentrale veranlasste einige Scientologen dazu, mir wütend Unkenntnis über ihren Glauben vorzuwerfen, doch andere fanden es ganz wohltuend,


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Verkaufsfördernde Gummibärchen mit Ritalin-Wirkstoff, in Berliner Autohäusern aufgeflogen!

Schwarze Gummibärchen; Quelle: fotowelt.chip.de

Vielen ist die Medienhype um die Vogelgrippe, Schweinegrippe und deren Impfstoffe nicht entgangen. Doch es gibt Medikamente von deren Existenz wir Nichts wissen. Medikamente, von denen die Wirtschaft profitieren kann; die nimmersatte Big-Pharma und die schwächelnden deutschen Automobilhersteller, die den stockenden Verkauf von Fahrzeugen der gehobenen Preisklasse fördern könnten. Bei dem Medikament handelt es sich um eine Polypille mit zweifelhaften Wirkstoffen, die in mehreren Berliner Autohäusern an die Besucher ausgegeben worden sind, um den Verkauf zu fördern. Kaum zu glauben, dass die Geschichte etwas mit der Realität zu tun hat! Untenstehen einige Auszüge aus dem Artikel Medizin Polypille fördert Kauflust in Berliner Autohäusern des Ärtzeblatt vom 1. April 2009 der diese Thematik erörtert.

Detroit/Berlin – Die deutschen Automobilhersteller wollen den stockenden Verkauf von Fahrzeugen der gehobenen Preisklasse mithilfe von Medikamenten fördern. Mehrere Autohäuser in Berlin haben begonnen, Polypillen an Besucher auszugeben. Der „Consumption Enhancer“ hatte in einer US-Studie den Absatz von Automobilen deutlich gesteigert. Die Ärztekammer warnt vor der Einnahme der unzureichend untersuchten Wirkstoffkombination.

Im „Controlled trial On a New Strategy for Unmet needs in Metropolitan Economy“ oder CONSUME-Studie erhielten Einwohner in mehreren Stadtteilen der Autostadt Detroit einen Einkaufsgutschein über 500 US-Dollar zusammen mit einer Tüte Gummibärchen, die entweder die Wirkstoffe der Polypille oder ein Placebo enthielten.


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Schweinegrippe Impfung: Nebenwirkungen von Pandemrix

Schweinegrippe-Impfstoff Pandemrix; Quelle: morgenpost.de

Nebenwirkungen von Pandemrix:

Sehr häufig (mehr als einer von zehn):
Kopfschmerzen, schmerzende Muskeln und Gelenke, Müdigkeit, Schmerzen und Schwellung sowie Rötung an der Injektionsstelle.

Häufig (zwischen einem und zehn von hundert):

vergrößerte Lymphknoten, Schüttelfrost, grippeähnliche Erkrankung, vermehrtes Schwitzen, Reaktionen an der Injektionsstelle.

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Untersuchung gegen den »Schweinegrippe-Papst« der WHO; Professor Albert Osterhaus

Professor Albert Osterhaus von der Erasmus-Universität Rotterdam, auch bekannt als »Dr. Flu« (»Dr. Grippe«); Quelle: time.com

Auszug: Artikel Holländer Autor der neuen Grippen ? Donnerstag, 26. November 2009 Polkskaweb News.

Poznan - Ein Holländer befindet sich im Fadenkreuz von Ermittlern um einen immer wahrscheinlicher erscheindenen Korruptions- und Betrugsskandal von nie dagewesenem Ausmaß. Der Mann heisst Albert Osterhaus und ist Professor für Virologie am Klinikum der Erasmus-Universität in Rotterdam. Er führt eine Gruppe von namhaften Virologen an, welche zuletzt Sars, Vogel- Robben- und Schweinegrippe in Europa salonfähig gemacht haben. Die niederländische Regierung hatte wegen zahlreichen Ungereimheiten in Zusammenhang mit den neuen Grippen einen Untersuchungsausschuss bestellt, der jetzt u.a. herausgefunden hatte, dass sich auf Osterhaus Konten "größere" Geldeingänge befinden, welche ausgerechnet durch Hersteller von Impfmitteln gegen die Influenza A/H1N1 und A/H5N1 an ihn persönlich überwiesen worden waren. Schweine- und Vogelgrippe könnten also wie schon bereits laut gemunkelt wird, reine Erfindungen eines kriminellen Netzwerkes von Pharma- Produzenten und skrupellosen Wissenschaftlern sein, denn die Osterhaus Truppe sitzt auch in den wichtigsten Gremien der WHO.

Größter Betrüger der Weltgeschichte ?


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Samstag, 12. Dezember 2009

Russland: Religiöse Debatte über Außerirdische entbrannt

Flagge der Russischen Föderation; Quelle: upload.wikimedia.org


Auszüge aus dem Artikel Russland: Religiöse Debatte über Außerirdische entbrannt vom Donnerstag, 15. Mai 2008 aus Exopolitik Deutschland.

Als Reaktion auf das Interview des vatikanischen Chefastronomen José Gabriel Funes mit der Zeitung L’Osservatore Romano (wir berichteten) ist in Russland eine Diskussion über die Existenz außerirdischen, intelligenten Lebens entbrannt. Unter der Sparte „Religion“ berichtet die russische Nachrichtenagentur Interfax über die Ansichten von Vertretern verschiedener Glaubensrichtungen zu diesem Thema.

Russische Muslime und Juden räumen die Existenz außerirdischen Lebens ein

Die islamische Lehre räumt die Existenz außerirdischen Lebens ein, sagte ein Vertreter des russischen Mufti Rates.

"Nach dem heiligen Koran spricht der Allmächtige über die Erschaffung von verschiedenen Welten. Wir kennen die Welt der Menschen, Pflanzen und Tiere. Vielleicht wissen wir aber nicht alles. Der Schöpfer kann alles erschaffen. Andere Kreaturen bewohnen vielleicht Welten, die für uns unerreichbar sind.", mit diesen Worten wurde der Vorsitzende der internationalen Abteilung des Muftis Rates Rushan Abbyasov von der Moskovsky Komsomolets heute zitiert.


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Mormonen-Tempel, Synagogen, Minaretten und Goetheanum als Zielscheiben in der Schweiz

Der Bern-Tempel der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (landläufig als Mormonen bekannt) und der erste in Europa errichtete Tempel dieser Kirche. Er steht in dem mit Zollikofen zusammengewachsenen Ortsteil Allmend der Gemeinde Münchenbuchsee in der Schweiz. Quelle: de.wikipedia.org


Auszug aus dem Artikel Berner wollte Mormonen-Tempel verhindern vom 16.11.2009 des Tages Anzeiger online.


In der Silvesternacht zum 1. Januar 1923 brannte das erste Goetheanum auf dem Dornacher Bluthügel lichterloh. Es war klar Brandstiftung. Der gewaltige Holzbau mit zwei Kuppeln war nur knapp drei Jahre zuvor als internationales Zentrum der Anthroposophen oder Theosophen, wie sie damals hiessen, eröffnet worden.

Vorausgegangen war eine hysterisch geführte Kontroverse. Pfarrer beider Landeskirchen waren gegen den fremdartigen Kuppelbau Sturm gelaufen und noch mehr gegen die theosophische Geheimlehre, in der sie eine Konkurrenz zum Christentum sahen. Allen Anfeindungen zum Trotz liess Rudolf Steiner 1928 ein zweites Goetheanum bauen – diesmal aus Eisenbeton.

Der Turm der Mormonen


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Die Physik, die Seele und das Jenseits

Auszug aus der Pressemitteilung(DailyNet.de) Die Physik, die Seele und das Jenseits vom 11.05.2008

Gibt es eine Seele? Gläubige Menschen haben diese Frage schon immer bejaht. Aber kann Glaube Gewissheit ersetzen? International renommierte Physiker haben diese Wissenslücke jetzt mit den modernsten Erkenntnissen der Naturwissenschaft gefüllt. Ihr verblüffendes Resümee: Ja – es gibt offenbar eine physikalisch beschreibbare Seele.

Das Fundament für die atemberaubende These liefert das quantenphysikalische Phänomen der Verschränkung. Bereits Albert Einstein ist auf diesen seltsamen Effekt gestoßen, hat ihn aber als „spukhafte Fernwirkung“ später zu den Akten gelegt. Erst in jüngerer Zeit hat unter anderen der Wiener Quantenphysiker Professor Anton Zeilinger den experimentellen Nachweis dafür geliefert, dass dieser Effekt in der Realität tatsächlich existiert. Und auch einer der renommiertesten Quantenphysiker der Gegenwart, Professor Hans-Peter Dürr, ehemaliger Leiter des Max-Planck-Instituts für Physik in München, vertritt heute die Auffassung, dass der Dualismus kleinster Teilchen nicht auf die subatomare Welt beschränkt, sondern vielmehr allgegenwärtig ist.

Der Dualismus zwischen Körper und Seele ist für ihn ebenso real wie der Welle-Korpuskel-Dualismus kleinster Teilchen, also die Tatsache, dass Licht beide scheinbar gegensätzlichen Formen annehmen kann: elektromagnetische Welle und „handfestes Teilchen“. Seiner Auffassung nach existiert auch ein universeller Quantencode, in den die gesamte lebende und tote Materie eingebunden ist. Dieser Quantencode soll sich seit dem Urknall über den gesamten Kosmos erstrecken.

Eine indirekte Bestätigung seiner Thesen hat Dürr unterdessen vor kurzem von dem Heidelberger Physiker Professor Markolf H. Niemz bekommen. Dieser glaubt, dass sich nach dem Tod eines Menschen die Seele mit Lichtgeschwindigkeit verabschiedet. Niemz lehrt an der Universität Heidelberg Medizintechnik. Daneben beschäftigt er sich intensiv mit der Nahtodforschung. Letztere lieferte die entscheidenden Impulse für seine These.


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Freitag, 11. Dezember 2009

Religions-Mix in den USA

In Deutschland warnt die hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann vor einer Vermischung des Christentums mit anderen religiösen Traditionen, während die Situation in den USA anders aussieht. Mit Tai-Chi oder Yoga-Kursen an Evangelischen Akademien habe sie Probleme, sagte die evangelische Theologin in einem von der in Frankfurt erscheinenden Zeitschrift "Chrismon" (April-Ausgabe) dokumentierten Gespräch mit dem Benediktinermönch und Zen-Meister Willigis Jäger. Käßmann: "Im Christentum gibt es genügend eigene Kraftquellen."

Käßmann wandte sich gegen eine "Wellness-Spiritualität". Christentum sei "anstrengender". Dort müsse man sich in die Gemeinschaft einfinden. "Jesus Christus ist keine Naturgottheit, die mir auf dem Waldweg begegnet."

Die Auszüge aus dem Focus-Artikel 'USA: Religion als Baukasten‎' vom 10.12.09 zeigen eine andere Einstellung und Situation im 'Religions-Mix' in den USA.

Die meisten Amerikaner basteln sich nach Ergebnissen einer Umfrage ihre eigene Privatreligion aus unterschiedlichen Glaubensvorstellungen zusammen. Dabei fließen oft christliche Traditionen mit Bestandteilen asiatischer Religionen oder New-Age-Elementen zusammen, wie eine am Mittwoch vorgestellte Studie des Pew-Forums zu Religion und öffentlichem Leben zeigt...

Nahezu ein Viertel aller Befragten und 22 Prozent der bekennenden Christen gab an, an die Reinkarnation zu glauben, also an die Vorstellung, nach dem Tod in anderer Gestalt immer wieder neu geboren zu werden...


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Dienstag, 8. Dezember 2009

Anti-Zensur-Koalition: Was ist Scientology wirklich?

In den letzten Jahren war Scientology häufig in den Medien. Berichte von Sektenexperten und vom Verfassungsschutz lösten sich ab. Unser allgemeines Bewusstsein sollte nicht gefährdet werden. Was aber wirklich fehlte war eine konkrete Gegenüberstellung der Kritik und eine Stellungnahme der Scientology, um sich eine eigene Meinung bilden zu können. Bei negativen Nachrichten fand man Formulierungen wie, …Scientology oder …der Pressesprecher dementiert. Sind jedoch Rechtsstreitigkeiten zu Gunsten von Scientology entschieden worden, erschienen sporadische Meldungen mit Formulierung wie ...wir bedauern das Urteil und müssen feststellen, dass wir noch mehr über Scientology aufklären müssen. Eine ausgewogene Berichterstattung wurde nicht zugelassen. Ein gutes Beispiel dafür ist das bloße Auftreten prominenter Scientologen wie John Travolta und Tom Cruise in der Sendung "Wetten dass...?". Forderungen sie auszuladen wurden laut, weil Werbung für Scientology befürchtet wurde. Geplant waren Diskussionsrunden mit dem Pressesprecher der Scientology und mit mehreren Gegnern oder "Sektenexperten"; dies wurde aber von der Scientology abgelehnt, da eine Chancengleichheit oder Fairness in der Diskussion nicht absehbar war. Viele Gegner sollten sich auf einen einzigen Pressesprecher der Scientology stürzen.

Da erstaunt es schon, dass auf der Anti-Zensur-Koalition(AZK) am 31.10.2009 Jürg Stettler, Präsident von Scientology Schweiz über Scientology referierte.
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Samstag, 5. Dezember 2009

Die Minarett-Scharia-Gleichung

Mahmud-Moschee(mit Minarett) in Zürich/Schweiz; Quelle: upload.wikimedia.org

Monatelang wurde uns erzählt, ein Verbot des Baus von Minaretten in der Schweiz sei zum Scheitern verurteilt. Der Rat der Religionen (SCR), der Nationalrat und Ständerat sprachen sich gegen die Anti-Minarett-Initiative aus. Die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus (EKR) übte harsche Kritik am Bild der verhüllten Frau vor einer von raketenähnlichen Minaretten gespickten Schweizer Flagge. Zwar gab die EKR keine explizite Empfehlung, das Plakat zuzulassen oder zu verbieten; dennoch verhängten die Städte Freiburg, Lausanne, Yverdon und Basel ein Plakatverbot. Dies Alles hatte die Wähler am Ende nicht überzeugt und sie stimmten mit 57 Prozent für ein Minaretten-Verbot in der Schweiz. Dazu sollte ein einziger Satz in die Bundesverfassung eingefügt werden: «Der Bau von Minaretten ist verboten.»

Doch wer sind die Initiatoren und Unterstützer der Anti-Minaretten Initiative? Welchen Hintergrund haben sie und vor allem welche Denkweise vertreten sie mit dem sie auf fruchtbaren Boden der Wähler gestoßen sind. Dazu einige Auszüge aus dem FAZ-Artikel 'Die Minarett-Scharia-Gleichung' vom 4.12.09, der diesen Sachverhalt näher erörtert.

04. Dezember 2009 Am Ende muss die Verfassung geändert werden. Am Anfang stand ein Baugesuch im Amtsanzeiger von Langenthal. Die Kleinstadt im Schweizerischen Mittelland zählt keine 15.000 Einwohner...

Eine lichtdurchlässige Kuppel von zweieinhalb Metern Durchmesser sollte dem Gebetshaus aufgestülpt werden. Daneben wollten die Muslime von Langenthal einen sechs Meter hohen Turm errichten. Ein Minarett. „Das ist mir natürlich sofort aufgefallen“, sagt Daniel Zingg, Sprecher der „Eidgenössischen Volksinitiative gegen den Bau von Minaretten“...


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Freitag, 4. Dezember 2009

Bundesministerium für Gesundheit informiert: H1N1 Influenza( Schweinegrippe)

Es vergeht keine Woche, ohne dass ein Beitrag oder Hinweis in der in den Medien über die Schweinegrippe gebracht wird. Doch ein nicht geringer Prozentsatz der Menschen hält die Berichterstattung für übertrieben. Einige halten dies sogar für einen riesengroßen PR-Gag und nehmen das Ganze aufs Korn, wie die untenstehende Präsentation zeigt.

Sind Freidenker eine Religionsgemeinschaft?

Das Stiefmütterchen ist das Symbol der Freidenker in Frankreich und in Österreich. Es war schon im Mittelalter das Symbol für gute (humanistische) Gedanken. Quelle: data5.blog.de

WIEN. (fdbö/hpd) Immer wieder werden Freidenker mit der Vorstellung konfrontiert eine Ersatzreligion zu bieten und eine Religionsgemeinschaft zu sein. Die Giordano Bruno Stiftung wurde sogar als Sekte bezeichnet.

Betrachtungen zur Situation in Österreich von Ronald Bilik.

Eine Definition der Freidenker im Sinne einer Religionsgemeinschaft wäre in der Tat mit vielen Vorteilen verbunden. Als Religionsgemeinschaft hätten wir z. B den gesetzlichen gesicherten Anspruch auf den Schutz unserer religiösen Gefühle. Wir könnten uns also auf den §188 StGB berufen, der die Herabwürdigung religiöser Lehren verbietet. Somit wäre auch die Möglichkeit gegeben, gegen jede Religion rechtlich vorzugehen, die uns Atheisten direkt herabwürdigt. So etwa bezeichnete der Papst bei seiner Tschechien Reise die Atheisten als die Ursache des Übels. Aber auch indirekte Herabwürdigungen könnten gerichtlich belangt werden. Angesichts der Tatsache, dass uns Freidenkern die Vernunft wichtig ist, und diese von den Religionen sowohl durch deren Grundlagen als auch durch die aktuellen Äußerungen ihrer Vertreter permanent beleidigt wird, würde sich hier ein weites und lukratives juristisches Betätigungsfeld bieten.

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Mittwoch, 2. Dezember 2009

Bestnote für Satanisten-Forscherin


So stellt man sich einen Satanisten vor; Quelle: forum.esowatch.com

04.11.2008 - (idw) Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Satanisten versammeln sich des Nachts auf Friedhöfen, trinken Blut und beten das Böse an. "Alles Quatsch", sagt Dagmar Fügmann. Für ihre Doktorarbeit hat sie mit Satanisten gesprochen und deren Treffen besucht. Dafür gab es jetzt den Eon-Kulturpreis. Das weiß doch jedes Kind: Satanisten, das sind die, die in langen schwarzen Mäntel im Dunkeln durch die Straßen ziehen, die Leichen aus den Totenhäusern stehlen, sie ausbluten lassen und das Blut dann während ihrer schwarzen Messen trinken. Oder besser gleich ein Menschenopfer darbringen. Dass es so ist, bestätigen ja auch regelmäßig die Berichte von Aussteigern aus der Satans-Szene.

Zweifel am Wahrheitsgehalt

Dagmar Fügmann kennt solche Berichte zur Genüge. Gleich zu Beginn ihres Studiums ist sie darauf gestoßen - im Rahmen eines Seminars "Woher kommt das Böse?". Allerdings hatte die Studentin schon damals Zweifel an dem Wahrheitsgehalt dieser Schilderung und hat sich deshalb dafür entschieden, der Angelegenheit einmal wissenschaftlich auf den Grund zu gehen.

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Dienstag, 1. Dezember 2009

Hamburger Arbeitsgericht verurteilt die evangelische Stiftung Alsterdorf wegen religiöser Diskriminierung

Justitia mit Waage und Richtschwert; Quelle: dev.images.abacho.de

Auszüge aus dem Artikel 'Glaube kann kein Kriterium sein' der taz.de vom 30.09.09

Die Rechtssache Stiftung Alsterdorf hätte der Präzedenzfall für ganz Deutschland werden können - denn die Einschaltung des Europäischen Gerichtshof (EUGH) wegen Diskriminierung lag förmlich in der Luft. Doch dann verurteilte die Hamburger Arbeitsrichterin Susanne Loßmann die Stiftung doch noch im Alleingang zwecks Abschreckung zur Zahlung von fünf Monatsgehältern an Christine Hansen* wegen Diskriminierung. Arbeitsrechtsanwalt Klaus Bertelsmann ist ein wenig enttäuscht. "Leider ist die viel wichtigere Problematik nicht entschieden worden."
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