Montag, 17. August 2009

Gefilmtes Interview mit L. Ron Hubbard im Jahr 1966 in Simbabwe

DVD 'Eine Einführung in die Scientology', Quelle: primabuch.at

Der Gründer von Scientology, L. Ron Hubbard, hat viele Bücher geschrieben, ca. 3.000 Vorträge gehalten und etliche Scientology-Filme gedreht. Aber er hat nur ein einziges Interview gegeben.

Es gab im Jahr 1966 im rhodesischen Fernsehen (heute Simbabwe)in Salisbury eine Ausstrahlung des Interviews mit dem Scientology-Gründer L. Ron Hubbard. Das Interview wurde für eine Sendung aufgenommen, in der Art wie "The Tonight Show" oder "60 Minutes"; es existiert nur als Schwarzweiß-Film. Zur Silvesterfeier 2006 wurde das Interview erstmals auf DVD herausgegeben.



Folgende technische Aussagen (Auszüge) habe ich über die DVD aus der Pressemitteilung von 02.01.2007 entnehmen können
Der 41 Jahre alte Schwarzweiß-Film wurde digitalisiert, restauriert, in Farbe produziert und gleichzeitig in 50 Sprachen herausgegeben, während an weiteren 21 Sprachen die Übersetzer tätig sind. Der 47 Minuten Film besteht somit aus 85.000 Einzelbilder die hochauflösend Bild für Bild eingescanned wurden. Die Datenmenge belegte ein Computersystem mit 75 Terabyte Speicherplatz, das ist etwa 25 mal soviel wie für die Spezialeffekte von „Titanic” benötigt wurden. Insgesamt wurden 20.000 Arbeitsstunden investiert, dabei wurden auch 30.000 Einzelbilder digital repariert und dem Film Farbe gegeben. Basierend auf einem Farbfoto, welches L. Ron Hubbard in weiser Voraussicht am selben Ort mit selben Hintergrund und Kleidung aufnahm, war es möglich die originalen Farben im Video darzustellen.

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Montag, 3. August 2009

B-Promi Oliver Pocher und seine frühere Mitgliedschaft bei der Religionsgemeinschaft Jehovas Zeugen

Oliver Pocher bei 'Wer wird Millionär?', Quelle: n24.de

Den Namen Oliver Pocher kannte ich erst seit der Media Markt Werbung "Lasst Euch nicht verarschen". Eines Tages wurde über Oliver Pocher's Lebensgeschichte im Schnelldurchlauf erzählt. Dabei wurde erwähnt, dass Oliver Pocher ein ehemaliger Zeuge Jehova war. Das hatte mich sehr erstaunt, da ich bisweilen nur Scientology-Promis aus dem TV kannte und deren Scientology-Zugehörigkeit mit Zähneknirschen hingenommen wurde.

Nun taucht aber Oliver Pocher in der TV Szene auf und gibt offen zu, dass er früher bei den Jehovas Zeugen dabei war. Bei Oliver Pocher scheiden sich die Geister; die einen halten ihn einfach nur für platt, die anderen sind dagegen begeistert vom frechsten Lästermaul im TV.

Pocher wuchs als Sohn von Gerhard und Jutta Pocher in Hannover auf. Während seiner Kindheit gehörte er ebenso wie seine Eltern der Religionsgemeinschaft Jehovas Zeugen an - die Familie konvertierte 1982 - und beteiligte sich auch an deren Missionstätigkeit.
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Sonntag, 2. August 2009

Thomas S. Monson von der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage(Mormonen) überreicht US-Präsident Barack Obama dessen Abstammungslinie

US-Präsident Barack Obama (zweiter von rechts) trifft sich im Oval Office mit Senator Harry Reid, Joshua DuBois, Präsident Thomas S. Monson und Elder Dallin H. Oaks (von links), Quelle: www.ksl.com

Die AP(Associated Press) vom 20.07.09 berichtet, dass US-Präsident Barack Obama von der Kirche Jesus Christi der Heiligen der Letzten Tage, bei uns als Mormonen Kirche bekannt, eine Abstammungslinie erhielt. Es handelt sich dabei um füf große in Leder gebundene Bände, in denen seine Abstammung über viele Generationne und mehrere hundert Jahre dokumentiert ist. Das Treffen fand am Montag im Oval Office statt. Die Bände mit der Abstammung wurden Barack Obama vom Präsidenten der Kirche, Thomas S. Monson, und von Elder Dallin H. Oaks vom Kollegium der Zwölf Apostel der Kirche. Auch Harry Reid ein Nevada Demokrat und der stärksten Fraktion vorsitzt, der ebenfalls Mitglied der Kirche ist, arrangierte das Treffen und war anwesend.
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Samstag, 1. August 2009

Polen gedenkt des Warschauer Aufstands vom 1. August 1944

Die polnische Flagge mit 'PW' für 'Polska Walczaca'; bedeutet 'Polen kämpft', Quelle: www.mmwarszawa.pl


Am 1. August 2009, Punkt 17 Uhr, heulen in Polen die Sirenen und das ganze Land wird für eine Minute stillstehen. Für die polnische Hauptstadt Warschau hat dies eine ganz besondere Bedeutung, es ist die „Stunde W“. Der Buchstabe steht für „wybuch“ (Ausbruch). Genau vor 65 Jahren erhoben sich am 1. August 1944 in Warschau 50.000 Kämpfer der polnischen Heimatarmee (Armia Krajowa oder AK) gegen die deutschen Besatzer. Die nur spärlich bewaffneten Soldaten der "Armia Krajowa" (AK, Heimatarmee) hielten 63 Tage im brutalen Häuserkampf gegen die deutschen Besatzungstruppen durch, bevor sie angesichts der aussichtslosen Situation kapitulierten. Nach der Kapitulation wurden in den Ruinen der völlig zerstörten Stadt fast 200.000 Tote gezählt.

Der Warschauer Aufstand stellte die größte einzelne bewaffnete Erhebung im besetzten Europa während des Zweiten Weltkrieges dar.

Nach dem Ende des 2. Weltkriegs wurde das Gedenken an den Warschauer Aufstand durch den Kommunismus in Polen jahrzehntelang unterdrückt.
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