Sonntag, 28. Juni 2009

Arche Noah in Hong Kong und in den Niederlanden

Noahs Arche Edward Hicks (1780–1849), Quelle: de.wikipedia.org

Nach der biblischen Überlieferung wurde Noah auserwählt in der selbstgebauten Arche seine Familie und viele Tierpaare vor der Sintflut zu retten. Die Familie bestand aus acht Personen - ihm selbst, seiner Frau Naama, seinen drei Söhnen Sem, Ham und Jafet sowie deren Ehefrauen. Das Wort „Arche“ kommt aus dem lateinischen Wort arca, welches für Kasten steht.

Geht man nach dem Buch Genesis 1. Mose 6,15, so war die Bauanleitung von Gott folgendermaßen:
Mach dir eine Arche aus Zypressenholz! Statte sie mit Kammern aus, und dichte sie innen und außen mit Pech ab! So sollst du die Arche bauen: Dreihundert Ellen lang, fünfzig Ellen breit und dreißig Ellen hoch soll sie sein. Mach der Arche ein Dach und hebe es genau um eine Elle nach oben an! Den Eingang der Arche bring an der Seite an! Richte ein unteres, ein zweites und ein drittes Stockwerk ein!
Die Arche wäre demnach 133,5 Meter lang, 22,3 Meter breit und 13,4 Meter hoch gewesen. Die Arche wäre im Vergleich zum Ozeandampfer Queen Elizabeth halb so lang gewesen.
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Freitag, 26. Juni 2009

Erinnerung an Michael Jackson - King of Pop

Michael Jackson Banner 1 Pictures, Images and Photos
Michael Jackson 1958 - 2009, Quelle: photobucket.com


Kaum aus dem Bett gekrochen, habe ich den PC eingeschaltet und die Nachricht über Michael Jackson im Internet gelesen, die mich geschockt hat. Michael Jackson, ein begnadeter Musiker und Künstler, ist von uns gegangen.

Wie die Medien heute berichteten, hatte Michael Jackson einen Herzstillstand erlitten. Gegen 14.12 Uhr (Ortszeit) wurde er von Rettungssanitätern in seinem Haus abgeholt. Da der 50-Jährige zu diesem Zeitpunkt nicht mehr geatmet hat, wurde von den Sanitätern eine Herz-Lungen-Reanimation durchgeführt und man brachte ihn in das wenige Minuten von seinem Haus entfernte UCLA Medical Center in Los Angeles. Dort fiel er ins Koma. Um 15.15 Uhr (Ortszeit), am 25. Juni sollen Ärzte den Tod des Künstlers festgestellt haben. Am Freitag soll eine Obduktion Aufschluss über die genaue Todesursache geben.

Das UCLA Medical Center wurde von der Polizei abgeriegelt; hunderte von Menschen versammelten sich und trauern um den Pop-Star. In USA und Europa ist die Trauer groß; sogar in Australien und Südkorea, wurde das laufende Fernsehprogramm unterbrochen, um an den "King of Pop" zu erinnern.

Ich möchte hier nicht die Skandale oder Mythen über den King of Pop ausgraben, vielmehr soll mit diesem Artikel anhand von Bildern und persönlichen Erinnerungen aufgezeigt werden, wie ich den Sänger kennengelernt hatte und wie er mich mit seiner Musik zeitlebens begleitet hat.
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Donnerstag, 25. Juni 2009

L. Ron Hubbards "Faktoren" - die Schöpfungsgeschichte der Scientology

Gläubige Christen kennen die Schöpfungsgeschichte aus der Bibel. Es handelt sich um das Buch Genesis, das die Schöpfung folgendermaßen beschreibt:
1,3 Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht.
1,4 Gott sah, dass das Licht gut war. [...]
1,5 und Gott nannte das Licht Tag und die Finsternis nannte er Nacht. [...]
Ich fragte mich, ob die Scientology auch eine Schöpfungsgeschichte hat? Es dauerte nicht lange und ich bin fündig geworden. Auf dem Presseportal DailyNet bin ich auf den Artikel
L. Ron Hubbards "Faktoren" - die Schöpfungsgeschichte der Scientology
vom 20.08.2007 gestoßen, den ich unverändert wiedergeben möchte.

Viel wird derzeit spekuliert über die wirklichen Glaubensinhalte der Scientology-Religion. Mit wirren Schöpfungsgeschichten, die nicht von Scientologen, sondern von religiös-weltanschaulichen Gegnern ins Internet gestellt wurden, versucht man regelmäßig die Öffentlichkeit zu verwirren und zu verunsichern.

Scientologen glauben weder an die Entstehungsgeschichte dieses Universums in sieben Tagen noch an die Unfehlbarkeit der Urknalltheorie.

Teil der Scientology-Lehre ist es, seine eigene Beobachtung zu schulen und zu lernen, seiner eigenen Beobachtung zu vertrauen, um nur das als wahr zu akzeptieren, was man selbst beobachtet oder als wahr erkannt hat.
Diese Zusammenfassung ist das Resultat Hubbards langjähriger Forschung und Beobachtung und sie kann als die Schöpfungsgeschichte der Scientology-Religion bezeichnet werden.
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Mittwoch, 24. Juni 2009

L. Ron Hubbard - Guinness World Records

Lesen diesen Beitrag auf der neuen Webseite - www.pro-journal.info (hier anklicken)

Neulich beim Durchstöbern des Guinness Buches der Rekorde (2007) bin ich auf religiöse Höchstleistungen gestoßen. Da gibt es den US-Amerikaner Arthur Blessitt, der mit der längsten Pilgerreise gelistet ist. Seit 1969 hat er mit einem 3,70 Meter hohen Holzkreuz 59.571 Kilometer zurückgelegt. Er durchquerte in seiner 37-jährigen Pilgerreise alle Kontinente, sogar die Antarktis. Er predigte in insgesamt 305 Ländern, Inselgruppen und Gebieten aus der Bibel.

Der Kanadier Joe Defries hält den Rekord für das längste Glockenläuten. Er hat am 25. und 26. Juli 2005 im Penticton Convention Centre in Penticton in Britisch Kolumbien die Glocken 28 Stunden, 50 Minuten und 21 Sekunden geläutet.

Da ich im Internet aktiv bin, bin ich auch auf religiöse Rekorde anderer Natur gestoßen. Ich fand gleich mehrere Rekorde des Scientology Gründers L. Ron Hubbard.

Im Presseanzeiger fand ich den Artikel Scientology-Gründer setzt neue Rekorde vom 02.12.2006. Auszug aus dem Artikel:
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Dienstag, 23. Juni 2009

Star Wars - Jediismus - Religion

DVD-Cover: Star Wars Episode VI
Wer kennt nicht die Science-Fiction-Sage 'Star Wars' und ihre Jedi Ritter? Es mag wie ein Scherz klingen, aber für einige Menschen ist daraus die jediistische Religion entstanden.

Der Jediismus ist eine synkretistische Religion, die ursprünglich der Science-Fiction-Sage 'Star Wars' entstammt, die u.a. die namensgebenden Jedi-Ritter thematisiert.

Die Anfänge des Jediismus gehen bis Mitte der 80er Jahre zurück. Der Jediismus beinhaltet spirituelle Inhalte des Christentums, Buddhismus, Daoismus und Shintoismus. Jediisten glauben an die lebendige Macht. Eine Macht, die eine karmische Energie, die allgegenwärtig ist, darstellt.

Im Jahr 2001 machte der Jediismus Schlagzeilen. Bei der Volksbefragung erreichte die Jedi-Religion im Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland eine so hohe
Nennung, dass sie ein eigenes numerisches Kürzel, die 896, für die Eintragung ins Formular bekam. In England und Wales zählte man 390.000 Menschen und in Schottland waren es 14.000.

Auch in Neuseeland bekannten sich 2001 zur Volkszählung ca. 65.000 Personen zum Jediismus. Die hohe Zahl der Jediisten in der Volkszählung in Neuseeland ist einer zirkulierenden E-Mail Absenders zuzurechnen. Der Verfasser der Nachricht forderte die Menschen auf, die sich mit keiner anderen Religion identifizieren konnten, Jedi als Religion anzugeben. Der Nachricht war auch zu entnehmen, dass 8.000 Stimmen genügen würden, um den Jediismus als Religion in Neuseeland anzuerkennen.

Am 19. April 2009 machten die Jedis nochmals Schlagzeilen. Der BBC berichtete in seinem Artikel Force is strong for Jedi police, dass 8 Polizisten und 2 zivil Angestellte in Strathclyde(Region Glasgow)Police in Fragebögen Jediismus als ihre Religionszugehörigkeit angegeben haben. Diese Informationen wurden bekannt nach dem eine Anfrage zur Akteneinsicht gewährt worden ist.
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Montag, 22. Juni 2009

21. Juni 2009 - Sommersonnenwende in Stonehenge

Schon als Jugendlicher hörte ich von Stonehenge und damit verbunden von dem mystischen Charakter. Neben den Pyramiden ist es ein weiteres Bauwerk, das Rätseln aufgibt. Welche Bedeutung hatte Stonehenge? Handelt es sich um einen uralten Kalender oder was es eine Kultstätte? Wie wurden die tonnenschweren Steine dort hingeschafft und bearbeitet?

summer solstice Pictures, Images and Photos
Sommersonnenwende in Stonhenge, Quelle: photobucket.com

Am gestrigen Sonntag, dem 21.06.2009, hat mich die Nachricht über die Sonnenwendfeier in der Tagesschau dazu bewegt, einen Artikel über Stonehenge zu verfassen. Um 5.58 Uhr ging offiziell der kalendarische Sommer los. Menschen von den verschiedensten Orten der Welt versammelten sich, um die Sommer-Sonnenwende, den Sonnaufgang zum längsten Tag des Jahres zu erleben.
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Sonntag, 21. Juni 2009

Inzesttäter Josef Fritzl und das Argument mit der Sekte

Wer hat nicht von dem Inzesttäter Josef Fritzl aus dem niederösterreichischen Amstetten gehört? Die Medien haben aus dem kleinen Städtchen in die ganze Welt berichtet. Mich persönlich hatte dieser Fall nicht wirklich interessiert. Es war mir nicht egal, aber es ist doch bekannt, wie die Medien Themen wie Sex, Liebes-Affären, Verbrechen gnadenlos ausschlachten. Interessant wurde für mich ein bestimmter Aspekt dieser Geschichte, über den ich später noch berichten möchte. Zuerst eine kurze Chronologie, um ein paar Fakten zu vergegenwärtigen.

Josef Fritzl lockt am 28. August 1984, seine damals 18-jährige Tochter Elisabeth nach deren Angaben in den Keller, betäubt sie und sperrt sie mit Handschellen gefesselt in einem Raum ein. Ein Tag später wird Elizabeth Fritzl als vermisst gemeldet. Der Vater präsentiert etwa einen Monat nach ihrem Verschwinden einen Brief, in dem die junge Frau darum bittet, nicht nach ihr zu suchen. So schaffte Fritzl sich einen Freiraum für sein Verbrechen.

24 Jahre hat Josef Fritzl seine Tochter Elisabeth in einer Kellerwohnung unterhalb des gemeinsamen Hauses im niederösterreichischen Amstetten gefangen gehalten und vielfach vergewaltigt.

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Montag, 15. Juni 2009

Wahrnehmung von Rechtschreibfehlern

Vor Monaten stand ich vor einer Lottoannahmestelle und gab meinen Tippschein ab. Dabei fiel mir am Schaufenster des Ladens ein DIN A4 Blatt mit einem Text auf, der bei mir für Erheiterung sorgte. Vielleicht kennt man es. Man schreibt und schreibt und versucht einen Text zu verfassen und am Ende stellt man fest, dass Rechtschreibfehler sich eingeschlichen haben. Folgender Text war auf dem Blatt zu lesen:


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Ende des Falklandkrieges (14. Juni 1982) - Brothers in Arms von Dire Straits


Flagge der Falklandinseln/Malwinen, Quelle: wikimedia.org

Mit diesem Artikel möchte ich von dem Ende und der Sinnlosigkeit des Falklandkrieges aus dem Jahre 1982 (2. April - 14. Juni) berichten.

Der Falklandkrieg (englisch Falklands War/Crisis, span. Guerra de las Malvinas/Guerra del Atlántico Sur) war ein bewaffneter Konflikt zwischen Argentinien und dem Vereinigten Königreich um die Falklandinseln (auch Malwinen) zwischen dem 2. April und 14. Juni 1982. Auf den Falklandinseln lebten ca. 2000 Menschen auf einer Fläche von etwa 6.000 km².
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Samstag, 13. Juni 2009

Die Anfänge von Scientology in Deutschland - Erfahrungsbericht einer Scientologin

Im Artikel "Wie wird man ein Scientology-Mitglied?" - Erfahrungsberichte junger Scientologen vom Montag, dem 25. Mai 2009, habe ich zwei Erfahrungsberichte junger Scientologen aus der heutigen Zeit veröffentlicht. Jetzt habe ich einen Erfahrungsbericht einer Oldtimer-Scientologin zur Veröffentlichung zugesandt bekommen, der die Anfänge von Scientology in Deutschland/München beschreibt. Es ist ein informativer Insider-Erfahrungsbericht, der den Geist der damaligen Zeit widerspiegelt und in seiner Art einzigartig ist.

Es war einmal …So könnte ich tatsächlich meinen Erfahrungsbericht über Scientology beginnen, denn es begann vor 39 Jahren als ich im Sommer 1970 zum ersten Mal von der Scientology hörte. Meine Freundin erzählte mir, dass ihre Freundin wiederum eine Institution kennen gelernt hat, wo man in kürzester Zeit eine positive persönliche Veränderung erreichen könne. Diese Möglichkeit imponierte mir. Ich hatte nämlich kein Verständnis für die Psychologie, die eine Therapie empfahl, die den Patienten unter Umständen ein Leben lang begleite und lediglich nur trösten könne. Es werde nur in der Kindheit gestochert und Veränderungen seien nicht möglich.

Kurze Zeit später lernte ich einen Scientologen auf einer Party meiner Freundin kennen. Dieser erzählte von seinen interessanten Erfahrungen mit der Scientology und entfachte mein Interesse. Also suchte ich die Scientology Kirche in München (Lindwurmstraße) auf, die erste und damals einzige Kirche im deutschsprachigen Raum, wo ich den Persönlichkeitstest ausfüllte.



(Das ehemalige Gebäude der Scientology Kirche München in der Lindwurmstraße 29; Aufnahme 2009)
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Gigantische Leistung: Benzodiazepinentzug in Eigenregie geschafft

Es handelt sich hierbei um einen Bericht einer geschädigten Person, die sogar schwerst medikamentenabhängig (Benzodiazehpinabhängig) - aufgrund unterlassener Aufklärung durch einen Arzt - geworden ist. Diese geschädigte Person hat den Arzt aufgrund der entstandenen Schäden verklagt. Man wollte diese Person zuerst mit 1.000 Euro abspeisen, obwohl der Verdienstausfall schon 40.000 Euro betrug. Nun hat die Person aus eigener Kraft es geschafft von Nitrazepam und Alkohol loszukommen.

Mit freundlicher Genehmigung von Torasap vom 13.06.09 werde ich seinen Artikel(Erfahrungsbericht)unverändert untenstehend wiedergeben.


Liebe Leser,

ich bin nun seit einigen Jahren in Eigenregie auf Entwöhnung und habe alle Höhen und Tiefen eines Benzodiazepinentzuges durchlaufen. Mein eiserner Wille hat mir die Kraft gegeben das alles zu einem guten Ende zu bringen und ich kann heute sagen ich habe es geschafft von beiden Substanzen (Nitrazepam und Alkohol) zu entwöhnen. Ich benutze jedoch weder Antidepressiva noch eine andere psychotrope Substanz als Ersatz wie bei den meisten Patienten üblich. Wer nämlich nach einem Benzodiazepinentzug Antidespressiva verwendet den betrachte ich nicht als entwöhnt. Suchtfrei heisst für mich dass ich ohne psychotrope Substanzen existieren (leben) kann.

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Millionen Medikamentenabhängige zum Wohle der pharmazeutischen Industrie


Gefährliche Beruhigungspillen - SUCHT AUF REZEPT, Quelle: spiegel.de

Vor Wochen bin ich in webnews.de auf den Artikel Millionen Medikamentenabhängige zum Wohle der Pharmazeutischen Industrie vom Nutzer Torasap gestoßen. Es handelt sich hierbei um einen Bericht über Pharmalobby und Medikamentenabhängigkeit. Der Verfasser des Berichts ist selbst eine geschädigte Person, die schwerst medikamentenabhängig(Benzodiazehpinabhängig)aufgrund unterlassener Aufklärung durch einen Arzt, geworden ist. Mit freundlicher Genehmigung(13.06.09) von Torasap werde ich seinen Artikel untenstehend wiedergeben. Es wurden von mir einige Linkadressen mit Text ergänzt.

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Freitag, 12. Juni 2009

Diskriminierung von Christen in UK - Parallele zu Scientology in Deutschland?


Buskampagne für Atheismus Anfang 2009 in Grossbritannien mit dem Spruch: "THERE`S PROBABLY NO GOD. Now STOP WORRING AND ENJOY YOUR LIFE. "Es gibt wahrscheinlich keinen Gott. Hört auf euch Sorgen zu machen und genießt euer Leben."Quelle: atheistcampaign.org

Am Sonntag, dem 7.06.09, kurz nach dem ich meine Stimme für die Europawahl 2009 im Wahllokal abgegeben habe, fand ich im Web den Blog "Der Bibelblick". Die Beschreibung lautet: Politik, Gesellschaft und Zeitgeschehen - betrachtet aus einem christlich-biblischen (evangelikalen) Blickwinkel. Der Artikel "Diskriminierung von Christen in GB" hatte mein Interesse geweckt, weil eine Beschränkung der Religionsfreiheit für Christen in Großbritannien geschildert wird und an Diskriminierungsvorfälle an Mitgliedern von Scientology in Deutschland in den 90er Jahren erinnert(damals stand der Vorwurf im Raum, dass Scientologen u.a. am Arbeitsplatz werbend über Scientology sprachen).

Zu Recht stellt der Verfasser des Artikels fest:
Als Christ wegen seines Glaubens abgelehnt oder verspottet zu werden und dazu noch berufliche Einbußen hinnehmen zu müssen, so etwas, denkt man sich, gibt es doch nur in islamischen Ländern. Weit gefehlt. Christen, die für ihren Glauben eintreten, müssen auch in Europa zunehmend Unannehmlichkeiten bzw. Herabwürdigungen erfahren, oft auch unter dem Banner einer angeblichen Antidiskriminierungskampagne.
Der Beitrag beruft sich auf den Artikel Christians risk rejection and discrimination for their faith, a study claims des Sundy Telegraph vom 30.05.09. Im Auftrag des 'Sunday Telegraph' befragte ComRes(Meinungsforschungsinstitut) 512 Kirchgänger zwischen dem 21. April und 1. Mai 09. Die befragten Personen wurden aus den unterschiedlichsten christlichen Medien, aus liberalen Publikationen und evangelikalen Websiten, ausgewählt. Die Umfrage brachte folgendes Ergebnis:
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Europawahl 2009: Plakate der Parteien mit ethischen Inhalten

Schon Wochen vor der Europawahl(4.-7. Juni 2009) sind mir die Wahlplakate diverser Parteien beim Fahrradfahren aufgefallen. Sie standen zahlreich am angrenzenden Gehweg, so dass keiner den Schilderwald übersehen konnte; fast wie ein Taschenkino! Manchmal waren die Wahlplakate einfach störend, weil man als Fahrradfahrer ausweichen mussste, um nicht mit einem plötzlich herauskommenden Fußgänger hinter einem Wahlplakat zu kollidieren.

Die Wahlplakate der Parteien würde ich in folgende Kategorien unterteilen:

1. Kategorie beinhaltet Aussagen, die uns erklären, was die anderen Parteien falsch machen. z.B. die SPD:"Dumpinglöhne würden CDU wählen", "Finanzhaie würden FDP wählen", "Heiße Luft würden DIE LINKE wählen" oder die FDP:" Pleitegeier würde SPD wählen."

2. Kategorie will die Wähler auf sich als Partei oder die Spitzenkandidaten für die Europawahl aufmerksam machen. z.B. fordern die Freien Wähler (FW) die Wähler auf, ihre Spitzenkandidatin Dr. Gabriele Pauli Liste 27 zu wählen. Die FDP macht Wahlwerbung für DR. Silvana Koch-Merin. Der Spruch der CSU lautet:"Beherzt handeln. Für ein bürgernahes Europa.

3. Kategorie macht auf die Möglichkeit der Briefwahl aufmerksam. z.B. SPD: Wahl per Post. Andere Parteien machen von dieser Variante der Werbung auch Gebrauch.

Es gibt jedoch noch die 4. Kategorie von Wahlplakaten, die mir auffielen, und zwar Wahlplakate von Parteien mit ethischen Inhalten. Und da diese mir gut gefallen haben und es in die Thematik und Inhalte des Blogs passt, habe ich sie untenstehend mit Text abgebildet. Zum Vergrößern, bitte Fotos anklicken.


"Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier." Mahatma Ghandi
ödp (Ökologisch-Demokratische Partei)
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Sonntag, 7. Juni 2009

2009 Neuseeland auf Platz 1 im 'Global Peace Index' (Weltfriedensindex)

Gerade bin ich im Web auf den Neuseeland Blog gestoßen. In dem Artikel "Neuseeland Weltfriedensindex Platz 1" wird Neuseeland als der friedlichste Staat der Welt, für das Jahr 2009, eingestuft. Folgt man dem 'Original Link' stößt man auf die Website Vision of Humanity. Bei der "Vision der Menschlichkeit" handelt es sich um eine - vom australischen IT-Unternehmer Steve Killelea initiierte - Organisation, die eine Reihe von Initiativen auf globalen Frieden haben. Zu den Unterstützern der Organisation zählen Personen wie Kofi Annan, Dalai Lama, Erzbischof Desmond Tutu und der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter.

Die Initiativen sind: Institute for Economics & Peace, Soldiers of Peace, One Tree Films und dem Global Peace Index. Über die letzt genannte Initiative, den 'Global Peace Index' (Weltfriedensindex) will ich hier berichten.

global peace index map Pictures, Images and Photos
Weltfriedensindex 2009, Quelle: photobucket.com
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Samstag, 6. Juni 2009

Gehirnwäsche - Religion; Wahn oder Wirklichkeit? Teil II

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Brainwashed America, Quelle: photobucket.com

Der Begriff «Vereinnahmung» ist eine Weiterbildung der «Gehirnwäsche», wie sie in China während der Revolution und in Russland im letzten Krieg an einzelnen Regimegegnern und Kriegsgefangenen angewendet wurde, um sie auf dem Weg eines physischen und psychischen Zusammenbruchs zu «bekehrten» Befürwortern des Regimes zu machen.

Bei diesen Vorwürfen stützen sich die Autoren auf Konzepte, die während der 8OerJahre, zum Teil auch schon früher, vor allem in den USA öffentlich diskutiert wurden. Insbesondere verdanken die Autoren hier viel einem amerikanischen Psychologen, der seine Theoriebildung aus dem seinerzeit Aufsehen erregenden Fall um die Millionärstochter Patricia Hearst ableitete.

Patty war als Studentin von einer gewalttätigen linksextremen Gruppierung entführt worden und schloss sich dann, unter dem terroristischen Druck dieser Gruppe, deren kriminellen Aktionen an, die sie — offenbar mit Überzeugung — nun auch öffentlich verteidigte. Daraus entwickelte Friedrich Hacker seine Manipulationstheorie, die er allerdings nicht ausschliesslich auf die sogenannten neuen religiösen Bewegungen anwendete. Das machten umso eindeutiger amerikanische Psychologen in seinem Fahrwasser, insbesondere Margaret Singer. Unsere deutschsprachigen «Sektenjäger» stützen sich stark auf diese amerikanischen Quellen, ohne sie allerdings klar zu nennen.

Was sie verschweigen: Diese Befunde sind inzwischen von der Dachorganisation der amerikanischen Psychologen als wissenschaftlich nicht haltbar abgelehnt worden.
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Freitag, 5. Juni 2009

Gehirnwäsche - Religion; Wahn oder Wirklichkeit? Teil I

Lesen diesen Beitrag auf der neuen Webseite - www.pro-journal.info

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Brainwashing America, Quelle: photobucket.com

In der Presse und den Medien gibt es immer wieder ein Thema, das vor allem in Deutschland viel Beachtung findet. Es ist das Thema Gehirnwäsche, vor allem im Zusammenhang mit neuen religiösen Bewegungen, die oft als Kulte oder Sekten gebrandmarkt werden.

Dazu habe ich den untenstehenden Text vom 16. August 2006 gefunden.


Mythos „Gehirnwäsche“ im Zusammenhang mit Religionsgemeinschaften

Die deutsche Bundesregierung weiß seit 1981, dass es „Gehirnwäsche“ bei neuen religiösen Bewegungen nie gegeben hat.

Die Verfolgung von Andersdenkenden mit neuen, vermeintlich revolutionären Ideen ist so alt wie die Menschheitsgeschichte selbst. Davon betroffen waren Mitglieder oder Anhänger religiöser, weltanschaulicher, politischer Bewegungen und neuer wissenschaftlicher Ideen gleichermaßen. Nahezu alle Errungenschaften der Moderne wurden in ihren Anfängen von den jeweils etablierten Kräften der Gesellschaft bis aufs äußerste verteufelt und mit allen Mitteln bekämpft.

Um die Mitgliedschaft von intelligenten, gebildeten und oftmals gut situierten Bürgern in neuen religiösen Bewegungen zu erklären, wurde etwa Mitte der 70er Jahre der Begriff der „Gehirnwäsche“ als Erklärungsmodell in die öffentliche Diskussion eingeführt. Erfunden wurde der Begriff ursprünglich von dem US-Psychiater John Clark, um die Methode des so genannten „Deprogrammings“ zu rechtfertigen. Sein Ansatz beruhte wohl auf der Theorie, dass Freiheitsberaubung, Nötigung und Schlimmeres dann gerechtfertigt seien, wenn man vermeintlich „gewaschene“ Gehirne wieder entwaschen bzw. neu programmieren wolle. Gegen gute Bezahlung selbstverständlich.

„Deprogramming“ ist eine gewaltsame "Glaubensaustreibung", bei der das jeweilige Opfer unter Umständen über Wochen hinweg gefangen gehalten wird. Dabei kommt es immer wieder zu Gewaltanwendung. Drohung, Nötigung und Freiheitsberaubung sind immer Bestandteil eines so genannten „Deprogrammings“, in vielen Fällen kommt jedoch Körperverletzung hinzu. Preise von bis zu 20.000 Euro und mehr für diese gewerblich betriebenen Verbrechen waren in den 70er und 80er Jahren nicht unüblich. Deutsche AGPF-Mitglieder waren in solche Vorgänge verwickelt (Deckblatt zur Kurzdokumentation ist angehängt).
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Donnerstag, 4. Juni 2009

Fakten, die Philipp Mattheis über die "Jugend für Menschenrechte" nicht erwähnt!

Untenstehend eine Stellungnahme von Markus, die ich zugesandt bekommen habe:


Hallo Liebe Leser,

ich heiße Markus und möchte eine Stellungnahme zum Artikel „Betrieb Scientology Werbung auf Schülervz?“ vom 27.02.09 bei jetzt.de (Süddeutsche Zeitung) von Phillip Mattheis loswerden. Ich war erstaunt, wie lückenhaft und unschlüssig ein Redakteur einen Artikel schreiben kann. Es entsteht der Eindruck, dass er die Aktionen und Unterstellungen von Scientology-Gegnern weitergibt, ohne zu hinterfragen.

Vorneweg möchte ich erwähnen, dass ich der Gründer dieser „Youth for Human Rights“ Gruppe im Netzwerk SchülerVZ bin. Die Gruppe wurde von mir damals gegründet, um meinen Teil dazu beizutragen, die Mitglieder auf Menschenrechte aufmerksam zu machen. Die Gruppe hatte ungefähr 100 Mitglieder und die Themen behandelten die Menschenrechtslage diverser Länder, z.B. Religionsfreiheit in Deutschland, Gefangene in Guantanamo/Kuba und die Presse- und Meinungsfreiheit in China. Jedoch wurde über das Thema der Religionsfreiheit wenig diskutiert. Ich habe es so erlebt, dass die Gruppe recht aktiv war und es kam auch zu keinen Beleidigungen. Wenn diese entstanden sind, kümmerte ich mich darum und lenkte ein, dass alles seinen richtigen Gang nahm.

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