Montag, 27. April 2009

26. April 2009 / 23.Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe - Liquidatoren - Die vergessenen Helden


Denkmal für die Liquidatoren in der verbotenen Zone in der Nähe von Tschernobyl-Stadt. Das Denkmal wurde am 26. April 1996 eingeweiht - am 10. Jahrestag der Katastrophe, Quelle: tschernobyl-info.ch


Am 26. April jährte sich zum 23. Mal die Katastrophe von Tschernobyl; um 1.24 Uhr morgens im Jahr 1986 explodierte der vierte Reaktor des ukrainischen Kernkraftwerks Tschernobyl(nahe der Stadt Prypjat, Ukraine). Die Explosion setzte etwa 500-mal mehr Strahlung frei als die Atombombe auf das japanische Hiroshima 1945.


Während damals in Deutschland tagtäglich in den Nachrichten und Sendungen die Frage erörtert wurde, in welche Richtung die radioaktiv versuchten Wolken von Tschernobyl sich hinbewegen werden und ob wir noch Pilze essen und Milch trinken könnten, schufteten Aufräumarbeiter (Bild unten) auf dem Kernkraftgelände in Tschernobyl um notwendige Sicherheitsmaßnahmen auszuführen. Sie halfen auch beim Bau des Sarkophags aus Stahlbeton, um den zerstörten Reaktor Nummer vier sowie beim Abtransport von verstrahltem Gerät zu zentralen Sammellagern. Die Aufräumarbeiter sind die vergessenen Helden, auch Liquidatoren genannt oder die sich selbst sarkastisch "Bioroboter" nannten.
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Montag, 20. April 2009

Anerkennung von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften als Körperschaft des öffentlichen Rechts in Deutschland


Eleanor Roosevelt mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, Quelle: unric.org

Gemäß der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (Paris, 10. Dezember 1948) - jener Erklärung, auf die sich die UNO gründet und die somit, zumindest theoretisch, allen 191 Mitgliedsstaaten gemeinsam ist, beinhaltet der Artikel 18 die Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit.

Ein Menschenrecht und eine Freiheit, die im unserem Grundgesetz im Art. 4 I u. II, Art. 3 III, Art. 140 in Verbindung mit Art. 137 II, Art. 136 ff. der Weimarer Reichsverfassung verankert ist.

Religionsfreiheit darf jedoch nicht nur auf Folgendes reduziert werden

- Die Freiheit zu glauben, was man will

Religionsfreiheit schließt vielmehr folgende Punkte mit ein
Handbuch Religionsfreiheit weltweit/Bericht 2008(S.4), herausgegeben von der KIRCHE IN NOT(WELTWEITES HILFSWERK PÄPSTLICHEN RECHTS). Die Nummerierung und Unterstreichung stammen von mir.

1. Die Freiheit, zu einer anderen Religion überzutreten (mit anderen Worten; die freie Religionswahl)

2. Die Freiheit, seine Religion allein oder in Gemeinschaft mit anderen zu bekennen

3. Die Freiheit, seine Religion allein oder in Gemeinschaft mit anderen zu bekennen (was für den Gesetzgeber bedeutet, dass religiösen Gruppierungen rechtliche Anerkennung und Autonomie zu gewähren sind)

4. Die Möglichkeit für Einzelne wie auch für Institutionen, ihre Religion frei zu entfalten, ihren Glauben weiterzureichen und ihre ethischen Überzeugungen zu verbreiten.
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Samstag, 18. April 2009

Welche Religion passt zu Ihnen? (Test von Belief-O-Matic)


Religiöse Symbole, von links nach rechts
Zeile 1 Christentum, Judentum, Hinduismus
Zeile 2 Islam, Buddhismus, Shintō
Zeile 3 Sikhismus, Bahai, Jainismus
Quelle: wikimedia.org

Obwohl ich in einer streng katholischen Familie aufgewachsen bin, habe ich mich schon seit meiner Kindheit und verstärkt als Teenager für Spiritualität, Esoterik und andere Religionen interessiert. Seit dieser Zeit war ich daran interessiert, meinen Horizont zu erweitern und andere Kulturen und Religionen kennenzulernen. Ich fand Konzepte, mit denen ich übereinstimmen konnte und Konzepte, die mir nicht zusagten. Vor einigen Tagen habe ich Belief-O-Matic™ im Internet gefunden. Es handelt sich hierbei um einen Test mit 20 Fragen. Die Fragen richten sich an die Ansicht der zu testenden Person über sein Konzept über Gott, das Leben danach, die menschliche Natur und vieles mehr. Das Testergebnis von Belief-O-Matic™ zeigt, welche Religion zu einem am Besten passt. Es gibt den Test meines Wissens leider nur auf Englisch. Ich habe den Test heute selber gemacht und folgendes Ergebnis ist dabei herausgekommen.
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Sonntag, 12. April 2009

Kabarettist Steffen Möller - Viva Polonia - Als deutscher Gastarbeiter in Polen

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Steffen Möller, Quelle: polish-online.com
Lange Zeit dachte ich, da ich selber in Polen geboren bin, dass es für Deutsche eine Zungenbrecheraufgabe ist die polnische Sprache zu lernen und dadurch unmöglich ist.


Doch ich musste mich eines Besseren belehren. In der Presse fand ich einige Artikel über den deutschen Schauspieler und Kabarettisten Steffen Möller (* 22. Januar 1969 in Wuppertal),der seit 1994 in Polen lebt und dort ein TV-Star ist.

Homepage von Steffen Möller


Der Stern äußert sich in seinem Artikel Gastarbeiter zwischen den Polen vom 05.06.2008
Der Kabarettist Steffen Möller bringt nicht nur ganz Polen zum Lachen, sondern hat als Gastarbeiter vielleicht mehr fürs deutsch-polnische Verhältnis getan als alle Politiker seit Willy Brandt.
Der Kabarettist Steffen Möller ist der inoffizielle deutsche Botschafter in Polen
Untenstehend ein Ausschnitt der Sendung Viva Polonia! Ein deutscher Kabarettist macht Karriere in Polen die vom WDR/west.art am Donnerstag, 10. April 2008, 22.30 - 23.10 Uhr ausgestrahlt wurde. Zitat:
Inzwischen ist der preisgekrönte Kabarettist nach dem Papst der zweitbekannteste Deutsche in Polen...

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Katyn: Gedenktag in Polen und Film von Andrzej Wajda / Katyń - film Andrzeja Wajdy i uroczystość upamiętniająca polskich jeńców pomordowanych

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Bild: DVD-Cover vom Film Katyn
Am 13. April wird im Nachbarland Polen das jährliche Gedenken an die ermorderten polnischen Zivilisten und Offiziere im 2. Weltkrieg durch den NKWD(Innenministerium der UdSSR) in den Wäldern von Katyn gedacht. Dieses Jahr wurde der Gedenktag wegen Ostern auf den 10.April vorverlegt.

News from polskieradio.pl Poland marks International Katyn Genocide Memorial Day and mp3 file

Das Thema hat deswegen Brisanz, weil es sich um Völkermord handelt, der nach internationalem Recht nicht verjährt und die russische Justiz, eine Untersuchung dessen endgültig abgelehnt hat. Die Militärkammer des Obersten Gerichtshofs in Moskau bestätigte ein im Oktober 2008 gefälltes Urteil gegen die Untersuchung, wie die Anwältin von Opferangehörigen, Anna Stawizkaja, der Nachrichtenagentur AFP sagte. Damit sei nun der Weg für ein Verfahren vor dem Europäischen Menschenrechtsgericht in Straßburg frei. Siehe Meldung vom 29.01.2009 Russland lehnt Untersuchung des Katyn-Massakers endgültig ab auf 123recht.net

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Freitag, 10. April 2009

8. April 2009 Internationaler Roma-Tag

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Flagge der Roma, Quelle: wikimedia.org

Der Internationale Tag der 'Roma' wird jährlich am 8. April gefeiert. Er erinnert an den ersten internationalen Roma-Kongress in London, bei dem am 8. April 1971 die 'Romani Union' als erste weltweite Organisation dieser Volksgruppe gegründet wurde.
Seit 1979 ist sie als nichtstaatliche Organisation (NGO) Mitglied im Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen und hat beratenden Status in der UNESCO. Seit 1986 ist sie Mitglied von UNICEF.

Seitdem nutzen Roma den 8. April weltweit dazu, um die Öffentlichkeit in ihren Ländern auf sich aufmerksam zu machen; denn auch heute noch sind Roma Diffamierung, Diskriminierung und Vorurteilen in einigen europäischen Ländern ausgesetzt.

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Sonntag, 5. April 2009

Bericht über die Konfliktlage in der Welt / Human Security Report 2005: War and Peace in the 21st Century

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Human Security Report 2005, Quelle: westcoasteditors.com

Täglich werden wir in den Medien mit kriegerischen und bewaffneten Konflikten in der Welt konfrontiert. Man könnte den Eindruck gewinnen "alles wird verrückter" und die Konflikte nehmen immer mehr zu.

Wie sieht aber die Wirklichkeit aus; haben die Konflikte seit dem 2. Weltkrieg abgenommen? Ein paar Forscher haben sich zusammen getan und heraus gefunden, wie es in der heutigen Zeit tatsächlich mit Kriegen und Konflikten bestellt ist.
Es kam ein sehr überraschendes Ergebnis heraus.

Hier der überraschend positive Bericht:
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