Sonntag, 13. Dezember 2009

Verkaufsfördernde Gummibärchen mit Ritalin-Wirkstoff, in Berliner Autohäusern aufgeflogen!

Schwarze Gummibärchen; Quelle: fotowelt.chip.de

Vielen ist die Medienhype um die Vogelgrippe, Schweinegrippe und deren Impfstoffe nicht entgangen. Doch es gibt Medikamente von deren Existenz wir Nichts wissen. Medikamente, von denen die Wirtschaft profitieren kann; die nimmersatte Big-Pharma und die schwächelnden deutschen Automobilhersteller, die den stockenden Verkauf von Fahrzeugen der gehobenen Preisklasse fördern könnten. Bei dem Medikament handelt es sich um eine Polypille mit zweifelhaften Wirkstoffen, die in mehreren Berliner Autohäusern an die Besucher ausgegeben worden sind, um den Verkauf zu fördern. Kaum zu glauben, dass die Geschichte etwas mit der Realität zu tun hat! Untenstehen einige Auszüge aus dem Artikel Medizin Polypille fördert Kauflust in Berliner Autohäusern des Ärtzeblatt vom 1. April 2009 der diese Thematik erörtert.

Detroit/Berlin – Die deutschen Automobilhersteller wollen den stockenden Verkauf von Fahrzeugen der gehobenen Preisklasse mithilfe von Medikamenten fördern. Mehrere Autohäuser in Berlin haben begonnen, Polypillen an Besucher auszugeben. Der „Consumption Enhancer“ hatte in einer US-Studie den Absatz von Automobilen deutlich gesteigert. Die Ärztekammer warnt vor der Einnahme der unzureichend untersuchten Wirkstoffkombination.

Im „Controlled trial On a New Strategy for Unmet needs in Metropolitan Economy“ oder CONSUME-Studie erhielten Einwohner in mehreren Stadtteilen der Autostadt Detroit einen Einkaufsgutschein über 500 US-Dollar zusammen mit einer Tüte Gummibärchen, die entweder die Wirkstoffe der Polypille oder ein Placebo enthielten.


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