Samstag, 26. Dezember 2009

New York, die Stadt der Moscheen

Moschee in Manhattan, NY USA; Quelle: diepresse.com

Auszug aus dem Artikel New York, die Stadt der Moscheen (Die Presse.com) vom 1.12.2009

In der US-Metropole leben rund 800.000 Muslime. Ein Bauverbot für Minarette stand nie zur Debatte. Daran änderten auch die Anschläge vom 11.September 2001 nichts.

New York. Das Gebäude an der noblen Upper East Side in Manhattan sticht sofort ins Auge. Im Gegensatz zu den benachbarten Häusern ist der Eingang nicht zur Straße gerichtet, sondern um exakt 29 Grad gedreht. Dafür erteilte die Stadtverwaltung eine Ausnahmegenehmigung. Es handelt sich nämlich um eine Moschee. Der Eingang des „Islamic Cultural Center“ sollte deshalb in Richtung Mekka zeigen. Neben dem Gebetshaus ragt ein 40 Meter hohes Minarett in den Himmel.

Es ist ein Bild, das man in New York sehr oft findet. Die Stadt, die am 11.September 2001 von islamistischen Extremisten angegriffen wurde, zählt mehr als 200 Moscheen. Neben 40 von ihnen stehen Minarette. „Wir fühlen uns hier unglaublich wohl. Es ist toll, wie der Islam in den USA akzeptiert wird“, sagt Mohammed Shamsi Ali im Gespräch mit der „Presse“. Shamsi Ali ist der Imam des „Islamic Cultural Center“ und zählt zu den einflussreichsten Muslimen der Vereinigten Staaten.


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