Auszug aus dem Artikel Berner wollte Mormonen-Tempel verhindern vom 16.11.2009 des Tages Anzeiger online.
In der Silvesternacht zum 1. Januar 1923 brannte das erste Goetheanum auf dem Dornacher Bluthügel lichterloh. Es war klar Brandstiftung. Der gewaltige Holzbau mit zwei Kuppeln war nur knapp drei Jahre zuvor als internationales Zentrum der Anthroposophen oder Theosophen, wie sie damals hiessen, eröffnet worden.
Vorausgegangen war eine hysterisch geführte Kontroverse. Pfarrer beider Landeskirchen waren gegen den fremdartigen Kuppelbau Sturm gelaufen und noch mehr gegen die theosophische Geheimlehre, in der sie eine Konkurrenz zum Christentum sahen. Allen Anfeindungen zum Trotz liess Rudolf Steiner 1928 ein zweites Goetheanum bauen – diesmal aus Eisenbeton.
Der Turm der Mormonen
Den Rest des Beitrags lesen »...
Ich war in dem Tempel und es ist sehr bewegend dort zu sein.
AntwortenLöschenJa es war sehr schön.
Ich würde sehr gerne wieder hingehen.