Freitag, 25. Dezember 2009

Keine Einigung im Milliardenprozess gegen Pfizer

Nigerianische Behörden fordern zwei Milliarden Euro vom US-Pharmakonzern Pfizer. Quelle: media.news.de

Auszug aus dem Artikel Keine Einigung im Milliardenprozess gegen Pfizer von news.de-Redakteurin Mara Schneider (25.02.2009)

Kenianische Behörden haben den Pharmakonzern Pfizer auf zwei Milliarden Euro verklagt. Bei Medikamententests der Firma starben 1996 in Kenia elf Kinder, 200 erlitten Hirnschäden und Lähmungen. Um eine Einigung wird seit Jahren gerungen.

In Nigeria sollte heute ein Prozess fortgesetzt werden, der seit mehreren Jahren andauert und sich um ein Ereignis dreht, das 13 Jahre zurück liegt. Angeklagt ist das US-Pharmaunternehmen Pfizer. Mitarbeiter sollen 1996 im Bundesstaat Kano im Norden Nigerias das Antibiotikum Trovan an Kindern getestet haben, die an einer Hirnhautentzündung litten. Den kenianischen Behörden zufolge starben elf Kinder bei diesen Tests, rund 200 erlitten schwere Hirnschäden oder Lähmungen, wurden blind oder taub.


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