Samstag, 5. Dezember 2009

Die Minarett-Scharia-Gleichung

Mahmud-Moschee(mit Minarett) in Zürich/Schweiz; Quelle: upload.wikimedia.org

Monatelang wurde uns erzählt, ein Verbot des Baus von Minaretten in der Schweiz sei zum Scheitern verurteilt. Der Rat der Religionen (SCR), der Nationalrat und Ständerat sprachen sich gegen die Anti-Minarett-Initiative aus. Die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus (EKR) übte harsche Kritik am Bild der verhüllten Frau vor einer von raketenähnlichen Minaretten gespickten Schweizer Flagge. Zwar gab die EKR keine explizite Empfehlung, das Plakat zuzulassen oder zu verbieten; dennoch verhängten die Städte Freiburg, Lausanne, Yverdon und Basel ein Plakatverbot. Dies Alles hatte die Wähler am Ende nicht überzeugt und sie stimmten mit 57 Prozent für ein Minaretten-Verbot in der Schweiz. Dazu sollte ein einziger Satz in die Bundesverfassung eingefügt werden: «Der Bau von Minaretten ist verboten.»

Doch wer sind die Initiatoren und Unterstützer der Anti-Minaretten Initiative? Welchen Hintergrund haben sie und vor allem welche Denkweise vertreten sie mit dem sie auf fruchtbaren Boden der Wähler gestoßen sind. Dazu einige Auszüge aus dem FAZ-Artikel 'Die Minarett-Scharia-Gleichung' vom 4.12.09, der diesen Sachverhalt näher erörtert.

04. Dezember 2009 Am Ende muss die Verfassung geändert werden. Am Anfang stand ein Baugesuch im Amtsanzeiger von Langenthal. Die Kleinstadt im Schweizerischen Mittelland zählt keine 15.000 Einwohner...

Eine lichtdurchlässige Kuppel von zweieinhalb Metern Durchmesser sollte dem Gebetshaus aufgestülpt werden. Daneben wollten die Muslime von Langenthal einen sechs Meter hohen Turm errichten. Ein Minarett. „Das ist mir natürlich sofort aufgefallen“, sagt Daniel Zingg, Sprecher der „Eidgenössischen Volksinitiative gegen den Bau von Minaretten“...


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