Samstag, 26. Dezember 2009

Chinesen wegen Kritik an Behörden in Psychiatrie eingeliefert

Flagge der Volksrepublik China; Quelle: upload.wikimedia.org

Auszug aus dem Artikel Chinesen wegen Kritik an Behörden in Psychiatrie eingeliefert (Spiegel Online) vom 8.12.2008

Protest nicht erwünscht: Laut einem Zeitungsbericht sind mehrere Bewohner der ostchinesischen Stadt Xintai in die Psychiatrie eingewiesen worden, nachdem sie Kritik an den örtlichen Behörden geübt hatten. Um entlassen zu werden, müssen sie ihre Beschwerden zurücknehmen.

Peking - Sie bekommen schwere Medikamente und werden im Krankenhaus festgehalten: Die Zeitung "Beijing News" berichtet, dass mindestens 18 Menschen nach Protesten in die Psychiatrie von Xintai eingewiesen worden seien.

Derartige Entführungen gebe es in Xintai, das in der Provinz Shandong liegt, seit mindestens 2006, schreibt das Blatt unter Berufung auf einen pensionierten Verwaltungsmitarbeiter. Zugleich wurde der Leiter der Psychiatrie, Wu Yuzhu, mit den Worten zitiert, in seiner Einrichtung gebe es viele derartige Patienten. Die örtlichen Behörden bezahlten für ihre Behandlung.


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