
So stellt man sich einen Satanisten vor; Quelle: forum.esowatch.com
04.11.2008 - (idw) Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Satanisten versammeln sich des Nachts auf Friedhöfen, trinken Blut und beten das Böse an. "Alles Quatsch", sagt Dagmar Fügmann. Für ihre Doktorarbeit hat sie mit Satanisten gesprochen und deren Treffen besucht. Dafür gab es jetzt den Eon-Kulturpreis. Das weiß doch jedes Kind: Satanisten, das sind die, die in langen schwarzen Mäntel im Dunkeln durch die Straßen ziehen, die Leichen aus den Totenhäusern stehlen, sie ausbluten lassen und das Blut dann während ihrer schwarzen Messen trinken. Oder besser gleich ein Menschenopfer darbringen. Dass es so ist, bestätigen ja auch regelmäßig die Berichte von Aussteigern aus der Satans-Szene.
Zweifel am Wahrheitsgehalt
Dagmar Fügmann kennt solche Berichte zur Genüge. Gleich zu Beginn ihres Studiums ist sie darauf gestoßen - im Rahmen eines Seminars "Woher kommt das Böse?". Allerdings hatte die Studentin schon damals Zweifel an dem Wahrheitsgehalt dieser Schilderung und hat sich deshalb dafür entschieden, der Angelegenheit einmal wissenschaftlich auf den Grund zu gehen.
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