
Denzel Washington, Quelle: photobucket.com
Heute, beim Lesen der Süddeutschen Zeitung, bin ich auf den Artikel "Am Ende hält Gott dir den Spiegel vor" vom 18.09.09 gestoßen. Genau genommen handelt es sich um ein Interview, geführt von Antje Wewer mit Danzel Washington. Der Schauspieler Denzel Washington spricht über Religion, privaten Waffenbesitz und den Erfolgsfaktor gutes Aussehen.
Untenstehend ein Auszug des Interviews
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SZ: Ein Pazifist sind Sie also nicht, aber ein sehr religiöser Mensch, oder?
Washington: Ich würde mich nicht als religiös, sondern als spirituell bezeichnen.
SZ: Worin liegt der Unterschied?
Washington: Religion wird von Menschen benutzt, um ihre Interessen oder Einstellungen zu unterfüttern. Das finde ich bedenklich. Gerade weil es dann schnell darum geht, meine Religion ist richtig und deine ist falsch. Ich halte nichts von Bevormundung, jede Religion hat ihre eigenen Rituale und keines ist besser als die der anderen. , das Hinterfragen der eigenen Existenz und die Verbindung zu Gott.
SZ: Es heißt, Sie können ganze Passagen aus der Bibel zitieren?
Washington: Durchaus. Und ich bete auch mehrmals am Tag. Aber ich kann es auch ganz schlicht mit einem Songtitel sagen: "The Man in the Mirror", zitiert nach dem kürzlich verstorbenen Michael Jackson.
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