Markus
Hallo, ich möchte hier über mein Leben erzählen. Zum einen wie meine Kindheit war, wie ich Scientology kennen gelernt habe und zum anderen auch Scientology Mitglied wurde.Ich heiße Markus, bin 21 Jahre alt und komme aus Bayern. Damit man meinen Weg zu Scientology versteht muss ich ganz von vorne anfangen. Ich bin das älteste Kind einer strengen katholischen Familie und hatte deshalb auch die katholische Lehre verinnerlicht. Dies führte ich auch durch und ich dachte bis zu einem gewissen Alter, dass ich für immer katholisch bleiben würde. So begann Alles seinen Lauf. Ich ging zur Kommunion, wurde gefirmt und Alles war Klasse.
In der 4. Klasse ca. bekam ich einen Zettel in den Briefkasten, dass Ministranten gesucht werden und die katholische Kirche mich dazu einlädt vorbeizukommen und mir das anzuschauen. Ich fand es eine gute Idee, da ich sehr gläubig war und wieso sollte ich nicht etwas für meinen Glauben tun, so was kann ja im Prinzip nur gut sein. So ging ich ab sofort regelmäßig in die Gruppenstunde der Ministranten und die Welt war für mich okay. Irgendwann wurde es dann auch Ernst und wir übten so oft es geht in der Kirche, wie man "dient" (Begriff für Ministranten um dem Pfarrer während des Gottesdienstes zur Seite zu stehen). Schließlich gab es auch den Einführungsgottesdienst, auf den ich damals sehr stolz war. Ich war ein sehr fleißiger Ministrant und war immer ganz oben dabei.
Im Alter von 12 kamen mir die ersten Zweifel, da ich mich wunderte, wieso man so schief angeschaut wurde, wenn man nichts in den Klingelbeutel warf. So schämte ich mich schon jedes Ma, wenn ich kein Geld dabeihatte und alleine in die Kirche ging.
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ja natürlich ich sehe viele Dinge die mir an Scientology gefallen, was mich jedoch sehr abschreckt, sind diese hohen Kosten. Ansonsten kann ich als Christ (ohne Kirchenzugehörigkeit) sagen, dass ich mit den Grundprinzipien der Scientologie absolut symphatisiere. Vor allem das der Geist alle Krankheiten heilen kann, habe ich bei mir selbst erlebt, wo die Schulmedizin versagt hat.
AntwortenLöschenvieleicht macht sich meine Firma ja ganz gut und ich doch noch mal irgendwann zu Scientologie gehen.
Das ist absolut garnicht mit meiner Meinung als Katholik vereinbar
AntwortenLöschenGlauben basiert auf Beziehung.Der Beziehung zu (einem) Gott und den Erfahrungen mit ihm. Und Glauben ist etwas sehr persönliches. Man braucht dazu nicht zwangsläufig eine Kirche oder eine Organisation. Die Ansichten der Scientologen sind definitiv verfassungswiedrig. Glauben ersetzt nicht vernünftiges Denken!
AntwortenLöschenNun ja, ich bin auch seit ca. 3 Jahren Scientologe. Ich war 18 als ich das erste Mal eine Scientology-Kirche betrat. Scientology ist eine sehr lohnenswerte Sache. Allerdings "glauben" wir in dem Sinne nicht ganz recht an etwas, sondern wir studieren das Leben und das geistige Wesen, sowie seine Beziehung zu sich selbst, seinen Mitmenschen und dem Universum selbst. Was wir in der Scientology studieren ist etwas Handfestes. Es sind Beobachtungen und Schlussfolgerungen über das Leben, die unser Gründer für uns aufgeschrieben hat. Somit können wir also fundamentale Grundlagen über das Leben beobachten, und indem wir mehr über unsere Mitmenschen und die verschiedenen Aspekte des Lebens lernen bzw. beobachten und verstehen, können wir auch besser überleben. Der springende Punkt hier ist, dass wir nichts glauben müssen, sondern selbst beobachten und dadurch erkennen und verstehen. Was für dich in der Scientology wahr ist, ist für dich wahr. Wenn du etwas als nicht wahr betrachtest, dann ist es für dich nicht wahr. Ein weiterer Aspekt ist die "Seelsorge" der Scientology Kirche bzw. das Auditing. Hier befreit man sich von seinen Barrieren die einem im Leben zurückhalten. Das Auditing befreit einen von seinen irrationalen Gedanken, Betrachtungen, Lebensweisen und Verhaltensmustern (etc...) und macht einen fähiger zu überleben. Natürlich ist dies eine individuelle Sache und irgendwo eine Dienstleistung der Kirche aus. Um dir ein bisschen Realität darüber zu geben: Im Auditing gibt es einen Auditor (jmd. Der dir zuhört) und dich. Der Auditor leitet dich gewissermaßen und du lässt dich gewissermaßen leiten, aber trotz allem willentlich und bei vollem Bewusstsein. Der Auditor stellt dir dann gewissermaßen Fragen die mehr oder weniger das „Prozessing“ bilden. Dabei bist du der, der hinterher mehr über sich selbst weiß und du verstehst warum du in einigen Situationen irrational gehandelt hast. Du beobachtest im Auditing gewissermaßen deine Vergangenheit und gewinnst Daten die dir vorher verborgen geblieben waren. Durch diese neuen Daten gewinnst du mehr an Lebenskraft. Du wirst von Zeit zu Zeit bescheidener. Dadurch haben wir also eine Menge praktischer Sachen in der Scientology mit der wir uns verbessern können. Wir konfrontieren das Leben und glauben nicht einfach nur an einen Erlöser, denn wir wissen, dass falls jemand etwas ändern wird, es ausschließlich das Individuum selbst sein wird, nicht irgendjemand anderes. Sowie dein Schreibtisch zu Hause unaufgeräumt sein kann, wird er auch so lange unaufgeräumt bleiben bis du den Berg konfrontierst und aufräumen wirst. In der Scientology gibt es grundlegend zwei Sachen die ich persönlich gedenke zu unterscheiden. 1. Das was gelehrt wird bzw. die Seelsorge und 2. Die Mitglieder. Zu behaupten Scientology oder die Ansichten der Scientology wären verfassungsfeindlich, ist hiermit durchweg in den Wind geschlagen. Denn Scientology beruht auf dem Leben selbst. Es gibt klare Richtlinien die ausdrücklich die Ziele der Scientology darlegen, sowie den Kodex eines Scientologen und jene Dinge sind keineswegs verfassungsfeindlich. Im Gegenteil sie sind sehr rational und konstruktiv und könnten eine Gesellschaft sogar bereichern (positiv). Verfassungsfeindlich ist des Weiteren eine Betrachtungssache. Nun leider ist das so, aber es gibt nur zwei grundlegende Sachen die ich noch erwähnen möchte: Entweder man glaubt an etwas und wartet bis irgendjemand daher kommt und alles für einen regelt, oder man tut selbst etwas und nimmt die Sachen in die Hand. Der Unterschied zwischen Geld in den Klingelbeutel zu stecken oder tatsächlich etwas zu tun ist der, das man persönlich sein schlechtes Gewissen befriedigt mit „ICH-HABE-JA-GESPENDET“ oder die verdammte Sache einfach zu konfrontieren und es in die Hand zu nehmen. Wer sonst würde es für dich regeln?
LöschenC.V
Mich würde das schon mal interessieren, was dort los ist, denn in unserer verlogenen Welt läuft zur Zeit ja auch nicht alles so, wie es sein soll ( Hartz4 , Guttenberg, E10 , Kindesmissbrauch in Kirchen u.s.w.
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